Rezension: Lila Winkelbaum und das Geheimnis der Zeituhr

Julian Wolf – Lila Winkelbaum und das Geheimnis der Zeituhr

  • Verlag: epubli
  • Teil einer Reihe: Nein
  • Seitenzahl: 160
  • Inhalt: Lila mag Museen eigentlich nicht besonders gern. Daher ist sie auch wenig begeistert, als sie gleich am ersten Schultag in der neuen Schule eine Ausflug genau dorthin macht. Doch dann wird eine ägyptische Sonnenuhr gestohlen, mit der man angeblich durch die Zeit reisen kann. Gemeinsam mit ihrer neuen Freundin Jane macht sie sich daran, den Diebstahl aufzuklären. Und als wäre das nicht schon aufregend genug sind da ja auch noch die „kleinen Freunde“-  geheimnisvolle Wesen aus der 5. Dimension
  • Rezension: Das Buch hat völlig zu unrecht sehr lange in meinem Bücherregal gestanden. Es hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht, es zu lesen. Die Handlung ist sehr spannend und die beiden Mädchen sehr sympathisch. Ich bin mir sicher, dass Kinder, insbesondere Mädchen, Freunde daran haben Lila und Jane dabei zu begleiten wie sich ihre Nachforschungen anstellen. Auch der „kleine Freund“ ist eine sehr niedliche Idee, irgendwie bin ich mir nur nicht sicher, ob er wirklich zwingend zu der Handlung passt. Auf alle Fälle hätten sie ein eigenes Buch verdient. Doch auch so ist „Lila Winkelbaum und das Geheimnis der Zeituhr“ absolut zu empfehlen.
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes: https://www.epubli.de/shop/buch/Lila-Winkelbaum-und-das-Geheimnis-der-Zeituhr-Julian-Wolf-9783745080759/71216

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Rezension: Ein Glas Zeit

Anna Schindler & Billy Bock – Ein Glas Zeit

Ein Glas Zeit

  • Verlag: Oetinger 34
  • Seitenzahl: 32
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:  Zoe möchte mit jemandem Spielen, doch niemand hat Zeit für sie. Ihrer Geschwister haben zu tun und auch die Eltern sind beschäftigt. Also beschließt sie in den Park zu gehen und begegnet dort Alfred. Der hat jede Menge Zeit, sogar genug um Schnecken zu beobachten. Da kommt Sie eine Idee: Kann Alfred ihrer Familie nicht vielleicht einfach ein bisschen Zeit abgeben?
  • Rezension: Ich fand den Titel sehr interessant und war gespannt welche Geschichte sich wohl dahinter verbirgt. Und ich war wirklich begeistert wie das Thema bearbeitet worden ist. Ich möchte das Ende der Geschichte nicht vorwegnehmen, aber es ist wirklich sehr niedlich und auch ein wenig philosophisch. Auch die Bilder finde ich sehr schön – besonders gut gefällt mir, dass man auf jeder Seite eine kleine Schnecke suchen kann – sehr passend zum Thema. Ich kann das Buch wirklich empfehlen, um mit Kinder über das Thema Zeit zu sprechen.
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Rebellen der Ewigkeit

Gerd Ruebenstrunk – Rebellen der Ewigkeit

  • Verlag: arsedition
  • Seitenzahl: 410
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Das Buch spielt in der Zukunft. Lebenszeit ist  inzwischen ein käufliches Produkt.  Der Konzern „Tempus Fugit“ hat dafür eine spezielle Technologie entwickelt. Doch ist Dieses wirklich so ungefährlich wie behauptet wird oder haben die „Rebellen der Ewigkeit“ recht und die Welt wird dadurch ins Chaos stürzen? Valerie und Willis machen sich nach einer zufälligen Begegnung gemeinsam auf die Suche nach Antworten und begeben sich dabei mehr als einmal in große Gefahr. 
  • Rezension:
    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen! Das äußere Erscheinungsbild des Buches hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt – durch die leuchtend orangen Seiten sticht es sofort optisch aus der Menge heraus. Und auch das Cover macht neugierig, es sieht klasse aus und außerdem kann man das „Zahnrad-Auge“ fühlen, das ist etwas ganz besonderes. So ist das Buch bereits rein äußerlich ein absoluter Blickfang. Auch der Titel hat mich neugierig gemacht und als ich den Klappentext gelesen hatte war ich überzeugt: Dieses Buch muss ich lesen.  Und ich bin nicht enttäuscht worden. Das Buch ist einfach genial – ich habe es trotz Kopfschmerzen in nicht einmal 24 Stunden komplett durchgelesen und konnte es kaum aus der Hand legen. Die Geschichte an sich ist fesselnd von der ersten Seite an und ich hatte keine Probleme total in die Welt der Zukunft einzutauchen. Dies liegt vor allem an dem lebendigen Erzählstil des Autors, der mich sofort gefangen genommen und begeistert hat. Das Thema Lebenszeit speichern und so damit handeln zu können fand ich schon bei „Momo“ spannend und diese „aktuelle“ Verarbeitung dieser Thematik gefällt mir sehr gut. Ruebenstrunk konstruiert eine geniale Geschichte aus seinen Gedanken zu dem Thema. Allein der Name der Thema „Tempus Fugit“ gefällt mir schon sehr gut. Eine weiter besondere Note bekommt das Buch durch die Themen „Vertrauen“ und „Loyalität“, denn die Jugendlichen wissen ja nie wirklich, wem sie vertrauen können und wem nicht. Besonders hart ist es für Willis, der ohne seine Eltern aufwächst und ihnen dann mit 17 Jahren das erste Mal begegnet ohne sie einschätzen zu können. Seine Enttäuschung ist fast greifbar. Aber auch die anderen Charaktere des Buches finde ich sehr toll und ich persönlich mag Valerie besonderes gern und konnte mich auch gut in sie hineinführen. Aber auch die eher unsympathischen Charaktere wie z.B. Maggiore haben ihre sympathischen Züge und sind sehr glaubwürdig beschrieben. Auch hier zeigt sich die große Phantasie des Autors. Ein weiteres Highlight ist, dass die Ereignisse der Rahmenhandlung und der merkwürdigen andere Geschehnisse überall auf der Welt in zwei verschiedenen Schriftarten beschrieben werden.  Meiner Meinung nach ist das Buch genial, es ist spannend, regt aber auch zum nachdenken an: Was bedeutet Lebenszeit? Wem sollte ich vertrauen? Wo sind die Grenzen der Wissenschaft? Das Buch bietet sehr viele Gesprächsanlässe mit Freunden, besonders natürlich mit denen, die das Buch ebenfalls gelesen habe. Ich kann es nur weiterempfehlen!

    Das Buch erscheint offiziell erst im Februar, aber ihr solltet es euch unbedingt vormerken oder einfach jetzt schon bestellen (z.B. hier)  denn das Buch „Rebellen der Ewigkeit“ ist absolut lesenswert!
  • Vielen Dank an den Verlag arsedition  und das Team von BloggDeinBuch, die mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.
  • Bewertung: 

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Rezension: Der kleine Prinz in uns

Mathias Jung – Der kleine Prinz in uns

  • Verlag: Karl Rauch
  • Seitenzahl: 155
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    In diesem Buch wird „der kleine Prinz“ unter verschiedenen Aspekten neu beleuchtet, als Parabel über Kindheit und Erwachsensein, Freundschaft und Liebe, Krise, Tod und Hoffnung.
  • Rezension:
    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich fand es sehr spannend, die Geschichte des kleinen Prinzen unter so vielen verschiedenen Aspekten zu betrachten. Auch hat mir das Buch tiefe Einblicke in die Hintergründe des Buches und des Lebens von Antoine de Saint-Exupéry sowie einiger seiner anderen Werke. Das Buch ist sehr kurzweilig zu lesen und regt das Nachdenken über viele verschiedene Dinge an. Besonders gut hat mir das Kapitel über „das Kind in mir gefallen“ und generell die Behandlung des Themas „Kindsein“ – es hat mich noch eimal darin bestärkt, wie wichtig es ist, sich das Kind in sich selbst zu erhalten, aber besonders auch, wie wichtig es ist, dass Kinder sie selbst sein dürfen und nicht von uns Erwachsenen „verbogen“ werden. „Kindsein“ ist das entscheidende an der Kindheit und KInder haben ihre ganz besondere Sicht auf das Leben und das sollten wir ihnen nicht nehmen, denn es ist wichtig, dass sie sich selbst finden und „einsortieren“ können.  Als Kind „verbogenen“ Erwachsenen fehlt später ihr inneres Kind und somit ein Teil ihrer Selbst. Genau das macht dieses Buch sehr deutlich – das gefällt mir sehr gut. Ich finde auch den Umgang mit dem Thema Selbstfindung aber auch (Sehn-) Sucht sehr gelungen. Auch die Gedanken zu den Themen Politik, Wissenschaft, Stress und Tod regen durchaus zum nachdenken an. Ich werde die Geschichte des kleinen Prinzen von jetzt an in einem ganz anderen Licht sehen, denn es ist durch die Lektüre dieses Buches noch wertvoller geworden. Ich kann dieses wundervolle Buch deshalb nur allen Liebhabern des kleinen Prinzen empfehlen.
    Vielen Dank an den Karl Rauch Verlag der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

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