Rezension: Die Vergessenen

Ellen Sandberg – Dier Vergessenen

  • Verlag: Penguin
  • Seitenzahl: 512
  • Teil einer Reihe?: Nein.
  • Inhalt: Das Buch spielt immer abwechselnd 1944 und 2013. Im Jahr 1944 arbeitet Kathrin Mändler in einer Krankenhaus und fühlt sich dort zum Arzt Karl Landmann hingezogen. sehr spät erst wird ihr klar, dass  er das Leben vieler Menschen bedroht. Siebzig Jahre später hat sie einen Schlaganfall und ihre Nichte Vera Mändler stößt zufällig auf ein Bild aus ihrer Vergangenheit. Und dann ist da noch Manolis Lefteris, er soll Akten aufspüren, die sich vermutlich in Kathrins Besitz befinden. Er ahnt nicht, dass er eine Verbrechen auf der Spur ist, dass sehr lange zurück liegt…
  • Rezension: Ich muss sagen, dass ich nicht mit einem so „schweren“ Buch gerechnet hast, etwas naiv vielleicht, da man es bei der Jahreszahl 1944 und dem Text hätte erwarten können. Mich persönlich hat es zu sehr aufgewühlt über die Euthanasie in der NS zu lesen, vielleicht weil ich Mama bin und in den letzten Wochen einige Menschen im Krankenhaus waren, die mir sehr nah stehen. Trotzdem muss ich sagen, dass die Handlung wirklich unglaublich spannend ist und das Buch gut recherchiert. Daher kann ich das Buch durchaus weiterempfehlen, auch wenn es mir persönlich nicht so gut gefallen hat.
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes: https://www.randomhouse.de/Paperback/Die-Vergessenen/Ellen-Sandberg/Penguin/e508192.rhd

ICH HABE DEN TITEL ALS REZENSIONSEXEMPLAR ZUR VERFÜGUNG GESTELLT BEKOMMEN.

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Rezension: Löwenzahnkind

Lina Bengtsdotter – Löwenzahnkind

  • Verlag: Penguin Verlag
  • Teil einer Reihe: Ja, es ist der Beginn der Die Charlie-Lager-Serie.
  • Seitenzahl: 448
  • Inhalt: In Gullspång verschwindet ein 17-jähriges Mädchen. Die Polizei vor Ort fordert Verstärkung aus Stockholm an. Sie schicken  Charlie Lager, die als Kind selbst in  Gullspång gelebt hat. Das weiß allerdings keiner. Es scheint aber eine Verbindung zwischen ihr und der verbundenen Anabelle zu geben. Charlie muss sich ihrer eigenen Vergangenheit stellen, um das Verschwinden des Mädchens aufzuklären.
  • Rezension: Das Buch war wirklich sehr spannend aber auch ein wenig verwirrend (bis man das Ende kennt, aber keine Sorgen das verrate ich natürlich nicht). Teilweise fand ich es sogar etwas beängstigend – Sind Menschen wirklich in der Lage so etwas zu tun? –  aber das hat mich nicht vom Lesen abgehalten. Das Endend damit die Aufklärung gefällt mir persönlich dann leider auch nicht so gut. Trotzdem ist dieser Thriller unglaublich fesselnd und lesenswert.
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes: https://www.randomhouse.de/Paperback/Loewenzahnkind/Lina-Bengtsdotter/Penguin/e529946.rhd

ICH HABE DEN TITEL ALS REZENSIONSEXEMPLAR ZUR VERFÜGUNG GESTELLT BEKOMMEN.

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Rezension: Annies Frühling in Salt Bay

Liz Eeles – Annies Frühling in Salt Bay

  • Verlag: Rowohlt
  • Seitenzahl: 416
  • Teil einer Reihe?: Ja, eine Fortsetzung ist bereits geplant.
  • Inhalt: Im Leben von Annie läuft es nicht so gut, sie ist Single und gerade ohne Job. Da bekommt sie einen Brief von einer Großtante, die sie bis dahin nicht kannte und die sie nach Cornwall einlädt. Und aders als geplant fühlt sie sich dort schnell wohl…
  • Rezension: Ich bin froh, dass ich das Buch gelesen habe, auch wenn mich das Cover nicht so wirklich angesprochen hat. Annie war mir irgendwie sofort sympathisch und ist mir schnell ans Herz gewachsen, genau wie einige anderen Charaktere,  Josh, Karla und natürlich Annies Großtante Alice. Das Buch ist ein wenig wie ein „Rosamunde Pilcher“ – Film und das meine ich absolut positiv – unglaublich schön, romantisch und mit toller Landschaft. Man möchte am liebsten selbst nach Salt Bay reisen und die Menschen dort kennenlernen und die Natur genießen. Teilweise möchte man aber auch einfach eingreifen und den Protagonisten zurufen, was sie tun sollen… Die Handlung ist eher ruhig, was aber absolut nicht bedeutet, dass es langweilig ist. Ich habe das Buch wirklich total gern gelesen und war ein bisschen traurig als es zu Ende war. Schließlich hat es mir auch ein wenig davon ablenken können dass ich wegen einem Bänderriss gerade nix darf. Aber zum Glück gibt es ja einen zweiten Band. Darauf bin ich schon sehr gespannt. Annies Frühling in Salt Bay ist auf jeden Fall sehr lesenswert. Es ist etwas für Herz, es geht um Liebe, Familie und zu sich selbst Finden und spielt im wunderschönen Cornwall.
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes: https://www.rowohlt.de/taschenbuch/liz-eeles-annies-fruehling-in-salt-bay.html

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Rezension: Mitte 40, fertig los

Franka Bloom – Mitte 40, fertig los

  • Verlag: Rowohlt Verlag
  • Teil einer Reihe: Nein
  • Seitenzahl: 416
  • Inhalt: Im Leben von Rike läuft gerade so einiges schief, weshalb sie zurück zu ihrer Mutter in ihr altes Kinderzimmer zieht. Und dort merkt sie schon nach kurzer Zeit, dass im Leben vieles oft anders ist als man zuerst denkt und sie sowohl von ihrer Mutter als auch ihrem pubertierenden Sohn lernen kann.
  • Rezension: Das Buch hat relativ lange in meinen Regal gestanden, bis ich es gelesen habe, warum weiß ich gar nicht so genau. Vielleicht hat mich der Titel unbewusst „geärgert“, schließlich werde ich auch bald 40 und möchte mir das nicht so recht eingestehen ;-). Das Buch hat mir aber wirklich sehr gut gefallen. Ich habe selbst mal kurz wieder bei meinen Eltern gewohnt auch mein Leben befand sich damals in einer ähnlichen Situation, sowie beruflich als auch privat lief es alles andere als rund, nur war ich Mitte 20 und nicht 40. Trotzdem fühlte ich mich in dem Buch teilweise sehr an dieses Zeit erinnert. Besonders verstärkt wurde es dadurch, dass ich ebenfalls in einer Kleinstadt aufgewachsen bin und dann in die Großstadt gezogen bin. Ich glaube auch deshalb war mir Rike irgendwie sehr sympathisch.
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes: https://www.rowohlt.de/taschenbuch/franka-bloom-mitte-40-fertig-los.html

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Rezension: Shark Club

Ann Kidd Taylor – Shark Club. Eine Liebe so ewig wie das Meer

  • Verlag: der Hörverlag
  • Teil einer Reihe: Nein
  • Länge: 1 mp3-CD, Laufzeit: 9h 29
  • Inhalt: Maeve ist zwölf Jahre alt als ein Tag ihr Leben wie kaum ein anderer prägt: Sie küsst zum ersten Mal einen Jungen und sie wird von einem Hai gebissen. Sie wird gerade deshalb Meeresbiologin und erforscht Haie. Und Daniel ist ihre große Liebe. Er bricht ihr das Herz, doch sie kann ihn nie vergessen. An ihrem 30. Geburtstag ist sie wieder an dem Strand von damals und muss ich eingestehen, dass sie vor ihrer Vergangenheit nicht fliehen kann…
  • Rezension: Dieses Hörbuch ist einfach total schön, auch wenn der Inhalt natürlich teilweise etwas traurig ist. Was mir aber besonders gut gefällt ist, dass es mich überrascht, denn es ist nicht ganz so „klischeehaft“ wie ich erwartet hätte. Es passieren jede Menge Dinge, die ich so nicht erwartet hätte und auch der Titel wird durch eine wirklich sehr schöne Idee klar. Ich will nicht zu viel verraten, aber die Protagonisten sind mir wirklich sehr ans Herz gewachsen, besonders eine ganz Kleine. Und was vielleicht nicht erstaunlich ist, irgendwie  habe ich Lust selbst ans Meer zu fahren. Neben dem Inhalt hat mir einfach auch die Stimme der Vorleserin sehr gut gefallen, es macht sehr viel Spaß das Hörbuch anzuhören.  Auch meine kleine Tochter mochte es sehr ihr zuzuhören, auch wenn sie vom Inhalt sicher noch nicht viel verstanden hat.  Ich kann euch dieses wundervolle Hörbuch nur wärmstens ans Herz legen, gerade jetzt in der kalten Jahreszeit.
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes: https://www.randomhouse.de/Hoerbuch-MP3/Shark-Club-Eine-Liebe-so-ewig-wie-das-Meer/Ann-Kidd-Taylor/der-Hoerverlag/e537496.rhd

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Rezension: Das Museum der sprechenden Tiere

Helen Cooper – Das Museum der sprechenden Tiere

  • Verlag: Rowohlt Rotfuchs
  • Teil einer Reihe: Nein
  • Seitenzahl: 384
  • Inhalt: Ben Makepeace findet eines morgens eine mysteriöse Einladung vor seiner Tür. Daraufhin geht er in ein altes Museum, erfährt seltsame Dinge, begnet sprechenden ausgestopften Tieren und soll dort einen Gegenstand finden. Es wird alles andere als einfach und Magie ist auch im Spiel und das ist wirklich gefährlich…
  • Rezension: Allein schon das Cover hat mich wirklich begeistert und als ich das Buch dann das erste Mal aufgeschlagen habe, war ich sofort verliebt in die wundervollen Illustrationen und gefesselt von der spanenden Geschichte. Genau solche Kinder- und Jugendbücher liebe ich und ich bin mir sicher, dass es den jungen Lesern genauso geht und sie so in eine ganz andere Welt entführt, aber ohne das man sich vor einen PC oder eine Spielkonsole setzen muss – einfach großartig. Die Geschichte verspricht magisch und mysteriös zu werden und genau das ist sie. Darüber hinaus zeigt es auch, wie wichtig Freundschaft ist und wie spannend die eigenen Geschichte sein kann. Ich finde das Buch wirklich wundervoll und kann es nur weiterempfehlen.
  • Bewertung:

Quelle des Bildes: https://www.rowohlt.de/hardcover/helen-cooper-das-museum-der-sprechenden-tiere.html

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Rezension: Schläfst du noch?

Kathleen Barber – Schläfst du noch?

  • Verlag: Heyne
  • Seitenzahl: 416
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Josie lebt inzwischen gemeinsam mit ihrem Freund Cale in New York und tut alles, um ihrer Vergangenheit zu entkommen. Doch dann wird sie mit einem Podcast konfrontiert, die den mehr als 10 Jahre zurückliegenden Mord an ihrem Vater neu aufrollen möchte. Das geht natürlich nicht spurlos an Josie vorbei, sie muss sich mit der Vergangenheit auseinander setzen und es kommt mehr als eine Lüge ans Licht…
  • Rezension: Ich muss zugeben, dass mich das Cover und der Titel nicht wirklich angesprochen haben. Der Klappentext hat mich dann aber doch neugierig gemacht – zum Glück, denn das Buch ist wirklich sehr spannend. Auch wenn eigentlich nicht viel passiert und sich die Handlung auf wenige Wochen beschränkt, so war ich doch sehr schnell gefangengenommen und wollte genau wie Josie herausfinden, was denn nun damals wirklich passiert ist. Besonders gut gefällt mir, wie die Beziehung zu ihrer Zwillingsschwester beschrieben  wird und ihre Zweifel. Außerdem macht das Buch noch einmal erschreckend deutlich, wie wichtig die Vergangenheit für unsere Gegenwart ist und welch schlimme Folgen Lügen haben können aber eben auch die Wahrheit, wenn man sei denn zu spät entdeckt. Ich will nicht zu viel verraten, aber es ist einiges anders als man zuerst denkt… auch wenn ich das Ende dann irgendwie gehabt habe. Das Buch kann ich wirklich empfehlen auch für eher „empfindliche“ Menschen, es ist spannend aber nicht gruselig.
  • Bewertung: 

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