Rezension: Mitte 40, fertig los

Franka Bloom – Mitte 40, fertig los

  • Verlag: Rowohlt Verlag
  • Teil einer Reihe: Nein
  • Seitenzahl: 416
  • Inhalt: Im Leben von Rike läuft gerade so einiges schief, weshalb sie zurück zu ihrer Mutter in ihr altes Kinderzimmer zieht. Und dort merkt sie schon nach kurzer Zeit, dass im Leben vieles oft anders ist als man zuerst denkt und sie sowohl von ihrer Mutter als auch ihrem pubertierenden Sohn lernen kann.
  • Rezension: Das Buch hat relativ lange in meinen Regal gestanden, bis ich es gelesen habe, warum weiß ich gar nicht so genau. Vielleicht hat mich der Titel unbewusst „geärgert“, schließlich werde ich auch bald 40 und möchte mir das nicht so recht eingestehen ;-). Das Buch hat mir aber wirklich sehr gut gefallen. Ich habe selbst mal kurz wieder bei meinen Eltern gewohnt auch mein Leben befand sich damals in einer ähnlichen Situation, sowie beruflich als auch privat lief es alles andere als rund, nur war ich Mitte 20 und nicht 40. Trotzdem fühlte ich mich in dem Buch teilweise sehr an dieses Zeit erinnert. Besonders verstärkt wurde es dadurch, dass ich ebenfalls in einer Kleinstadt aufgewachsen bin und dann in die Großstadt gezogen bin. Ich glaube auch deshalb war mir Rike irgendwie sehr sympathisch.
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes: https://www.rowohlt.de/taschenbuch/franka-bloom-mitte-40-fertig-los.html

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Rezension: Shark Club

Ann Kidd Taylor – Shark Club. Eine Liebe so ewig wie das Meer

  • Verlag: der Hörverlag
  • Teil einer Reihe: Nein
  • Länge: 1 mp3-CD, Laufzeit: 9h 29
  • Inhalt: Maeve ist zwölf Jahre alt als ein Tag ihr Leben wie kaum ein anderer prägt: Sie küsst zum ersten Mal einen Jungen und sie wird von einem Hai gebissen. Sie wird gerade deshalb Meeresbiologin und erforscht Haie. Und Daniel ist ihre große Liebe. Er bricht ihr das Herz, doch sie kann ihn nie vergessen. An ihrem 30. Geburtstag ist sie wieder an dem Strand von damals und muss ich eingestehen, dass sie vor ihrer Vergangenheit nicht fliehen kann…
  • Rezension: Dieses Hörbuch ist einfach total schön, auch wenn der Inhalt natürlich teilweise etwas traurig ist. Was mir aber besonders gut gefällt ist, dass es mich überrascht, denn es ist nicht ganz so „klischeehaft“ wie ich erwartet hätte. Es passieren jede Menge Dinge, die ich so nicht erwartet hätte und auch der Titel wird durch eine wirklich sehr schöne Idee klar. Ich will nicht zu viel verraten, aber die Protagonisten sind mir wirklich sehr ans Herz gewachsen, besonders eine ganz Kleine. Und was vielleicht nicht erstaunlich ist, irgendwie  habe ich Lust selbst ans Meer zu fahren. Neben dem Inhalt hat mir einfach auch die Stimme der Vorleserin sehr gut gefallen, es macht sehr viel Spaß das Hörbuch anzuhören.  Auch meine kleine Tochter mochte es sehr ihr zuzuhören, auch wenn sie vom Inhalt sicher noch nicht viel verstanden hat.  Ich kann euch dieses wundervolle Hörbuch nur wärmstens ans Herz legen, gerade jetzt in der kalten Jahreszeit.
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes: https://www.randomhouse.de/Hoerbuch-MP3/Shark-Club-Eine-Liebe-so-ewig-wie-das-Meer/Ann-Kidd-Taylor/der-Hoerverlag/e537496.rhd

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Rezension: Das Museum der sprechenden Tiere

Helen Cooper – Das Museum der sprechenden Tiere

  • Verlag: Rowohlt Rotfuchs
  • Teil einer Reihe: Nein
  • Seitenzahl: 384
  • Inhalt: Ben Makepeace findet eines morgens eine mysteriöse Einladung vor seiner Tür. Daraufhin geht er in ein altes Museum, erfährt seltsame Dinge, begnet sprechenden ausgestopften Tieren und soll dort einen Gegenstand finden. Es wird alles andere als einfach und Magie ist auch im Spiel und das ist wirklich gefährlich…
  • Rezension: Allein schon das Cover hat mich wirklich begeistert und als ich das Buch dann das erste Mal aufgeschlagen habe, war ich sofort verliebt in die wundervollen Illustrationen und gefesselt von der spanenden Geschichte. Genau solche Kinder- und Jugendbücher liebe ich und ich bin mir sicher, dass es den jungen Lesern genauso geht und sie so in eine ganz andere Welt entführt, aber ohne das man sich vor einen PC oder eine Spielkonsole setzen muss – einfach großartig. Die Geschichte verspricht magisch und mysteriös zu werden und genau das ist sie. Darüber hinaus zeigt es auch, wie wichtig Freundschaft ist und wie spannend die eigenen Geschichte sein kann. Ich finde das Buch wirklich wundervoll und kann es nur weiterempfehlen.
  • Bewertung:

Quelle des Bildes: https://www.rowohlt.de/hardcover/helen-cooper-das-museum-der-sprechenden-tiere.html

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Rezension: Schläfst du noch?

Kathleen Barber – Schläfst du noch?

  • Verlag: Heyne
  • Seitenzahl: 416
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Josie lebt inzwischen gemeinsam mit ihrem Freund Cale in New York und tut alles, um ihrer Vergangenheit zu entkommen. Doch dann wird sie mit einem Podcast konfrontiert, die den mehr als 10 Jahre zurückliegenden Mord an ihrem Vater neu aufrollen möchte. Das geht natürlich nicht spurlos an Josie vorbei, sie muss sich mit der Vergangenheit auseinander setzen und es kommt mehr als eine Lüge ans Licht…
  • Rezension: Ich muss zugeben, dass mich das Cover und der Titel nicht wirklich angesprochen haben. Der Klappentext hat mich dann aber doch neugierig gemacht – zum Glück, denn das Buch ist wirklich sehr spannend. Auch wenn eigentlich nicht viel passiert und sich die Handlung auf wenige Wochen beschränkt, so war ich doch sehr schnell gefangengenommen und wollte genau wie Josie herausfinden, was denn nun damals wirklich passiert ist. Besonders gut gefällt mir, wie die Beziehung zu ihrer Zwillingsschwester beschrieben  wird und ihre Zweifel. Außerdem macht das Buch noch einmal erschreckend deutlich, wie wichtig die Vergangenheit für unsere Gegenwart ist und welch schlimme Folgen Lügen haben können aber eben auch die Wahrheit, wenn man sei denn zu spät entdeckt. Ich will nicht zu viel verraten, aber es ist einiges anders als man zuerst denkt… auch wenn ich das Ende dann irgendwie gehabt habe. Das Buch kann ich wirklich empfehlen auch für eher „empfindliche“ Menschen, es ist spannend aber nicht gruselig.
  • Bewertung: 

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Rezension: Bis ans Ende der Geschichte

Jodi Picoult – Bis ans Ende der Geschichte

  • Verlag: Penguin Verlag
  • Seitenzahl: 576
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Sage Singer und Leo Stein, lernen sich eines nachts kennen. Sage arbeitet als Bäckerin und liebt ihrem Beruf, weil sie so wenig Kontakt mit den Menschen hat. Leo ist viele Jahre älter als sie und trotzdem freunden sich die beiden an. Sage bittet Leo von früher zu erzählen und erfährt Dinge über seine Vergangenheit, die sie so nicht erwartet hätte. Er war SS-Offizier in Auschwitz und dann bittet Sage auch ihre Großmutter von früher zu erzählen…
  • Rezension:  Ich habe mich von dem Cover und dem Klappentext irreführen lassen und hatte eine „schöne“ und fröhliche Geschichte erwartet und auf keinen Fall eine Buch, dass sich mit dem Thema Holocaust beschäftigt. Das hätte ich gerne vorher gewusst. Ansonsten ist die Geschichte zwar sehr schwer verdaulich aber wirklich großartig erzählt. Man erfährt das Ganze aus drei Perspektiven: Die Jetztzeit von Sage und die Vergangenheit von Leo sowie Sages Großmutter. Dabei kommen immer abwechselt Sage und Leo zu Wort. Das gefällt mir sehr gut. Und das Buch macht wirklich wieder einmal auf erschreckende Art und Weise deutlich, wie grausam der Holocaust war und zwingt den Leser sich damit auseinander zu setzten. Und ein so schweres Buch wollte ich eigentlich gerade gar nicht lesen, Wer aber darum weiß und sich bewusste dafür entscheidet, dem kann ich das Buch sehr empfehlen.
  • Bewertung: 

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Rezension: Dem Horizont so nah

Jessica Koch – Dem Horizont so nah

horizont so nah

  • Verlag: FeuerWerke Verlag
  • Seitenzahl: 478
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der Beginn der „Danny-Trilogie“. Ein zweiter Band trägt den Titel „Dem Abgrund so nah“ und ist bereits ebenfalls erschienen. Ein dritter Teil „Dem Ozean so nah“ ist geplant.
  • Inhalt: Jessica führt das normale Leben eines Teenagers, bis der 20-jährige Danny zufällig ihren Weg kreuzt. Sofort ist sie fasziniert von ihm, denn er besitzt alles, von dem sie träumt: gutes Aussehen, Erfolg, Unabhängigkeit und Geld. Er zieht sie in seinen Bann, mit seinem Selbstbewusstsein, seiner immer guten Laune und seiner hilfsbereiten Art anderen Menschen gegenüber. Erst allmählich gelingt es Jessica, hinter seine sorgfältig aufgebaute Fassade zu blicken und ihn wirklich kennenzulernen. Abgründe tun sich auf, denn Danny ist von Kindheit an zutiefst traumatisiert. Fernab von Heimat und Familie kämpft er um ein normales Leben.Trotz aller Schwierigkeiten und gegen jede Vernunft entsteht zwischen Jessica und Danny eine innige Liebe. Doch es wird nicht einfacher. Nicht nur Dannys Vergangenheit ist düster, auch seine Zukunft ist bereits gezeichnet, denn seine Kindheit hat nicht nur seelische Folgen hinterlassen. In einer oberflächlichen Welt, die nur das Offensichtliche sehen will, beginnt ein Kampf gegen Vorurteile und Ausgrenzung – und ein Wettlauf mit der Zeit …
    (Quelle: feuerwerkeverlag.de/)
  • Rezension: Das Buch ist wirklich etwas Besonderes, aber für mich war es trotzdem gerade nicht das richtige Buch. Gerade weil ich wusste, dass es auf einer wahren  Begebenheit beruht und die Autorin das alles wirklich erlebt hat, war es um so erschreckender das alles zu lesen. Ich wollte und konnte es nicht näher an mich heran lassen und mich so nicht völlig auf das Buch einlassen. Das liegt aber eindeutig an mir und nicht am Buch. Und ich kann dieses daher trotzdem weiterempfehlen, aber Vorsicht, es ist wirklich keine leichte Lektüre!
  • Bewertung: 4 Sterne

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Rezension: Zerbrochene Seele

Mirjam H. Hüberli – Zerbrochene Seele

zerbrochene Seele

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 308
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Nach dem Unfalltot ihrer Mutter muss Ella ihr altes Leben aufgeben und bei ihren Großaltern wohnen. Doch sie glaubt nicht an einen Unfall und stellt ihre Vergangenheit mit ihrer Mutter in Frage. Gemeinsam mit Leo versucht sie die Geheimnisse aufzudecken…
  • Rezension: Leider muss ich sagen, dass ich nicht so ganz in dieses Buch hineingefunden habe. Elias Gesichte ist zwar sehr spannend, und es ist toll, wie man an ihren Gedanken teilhaben kann, aber wie sie sich dann entwickelt habe ich nicht immer ganz nachvollziehen können. Auch die Rollen von Leo und Julia  waren mir nicht immer ganz klar. Trotzdem war es wirklich eine bewegenden Gesichte, über die Kraft der Vergangenheit und die Gefahr des Schweigens.
  • Bewertung: 4 Sterne

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