Rezension: Und was willst du mal werden?

Daria Schreiber – Und was willst du mal werden?

  • Verlag: Meramo Verlag
  • Teil einer Reihe: Nein
  • Seitenzahl:  36
  • Inhalt: Der Tiger fragt die kleinen Tiere in seiner Gruppe, was sei später einmal werden möchten. Und es wird deutlich, dass viel von ihnen keine Lust haben, das zu werden, was ihre Eltern machen, sondern etwa ganz anderes…
  • Rezension: Schon die Idee für das Buch finde ich super und die Umsetzung ist einfach großartig. Der Aufbau des Buches ist sehr einfach, genau für die Altersgruppe der 4-7 jährigen. Jedes Tier erzählt erst was seine Familie macht und dann worauf es viel mehr Lust hat. Meine persönlichen Lieblinge sind dabei eindeutig der Elefant, das Schaf und der Tiger. Aber auch die anderen Tiere finde ich super. Dabei sind die einzelnen Ideen einfach sehr beeindruckend und die Illustrationen sehr lebendig und liebevoll. Ich bin mir sicher, dass das Buch dazu beitragen wird, dass schon kleine Kinder darüber nachdenken, was sie einmal werden möchten und was sie gut können und kommen dabei vielleicht auf ganz neue Ideen. Eine tolle Idee zur Vertiefung der Thematik finde ich eindeutig die beiden Seiten am Ende des Buches, die zu einer kreativen Auseinandersetzung mit der Frage einladen. Das Buch ist einfach total niedlich aber auch sehr wichtig finde ich, denn es kann Kinder dazu ermutigen ihren Traum zu verfolgen und neue Wege zu gehen. Daher kann ich es Eltern, Erziehern und Lehrern wirklich sehr empfehlen.
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes: https://meramo.de/produkte/und-was-willst-du-mal-werden/

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Rezension: Ballett mit Börek

Ariane Schwörer – Ballett mit Börek

Ballett mit Börek

  • Verlag: Oetinger 34
  • Seitenzahl: 192
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Alles beginnt damit, dass Lara vor einer Klassenkameradin wegläuft und daraufhin auf einem Baum landet, der direkt vor der Wohnung von Haken und seiner Familie steht. Von da an kommt sie täglich dorthin um – zuerst nur durch das Fenster –  eine Tanzsendung im Fernsehen anzusehen.  Dabei stellt sie fest, dass sich auch Haken fürs Tanzen zu interessieren scheint und so verbringen die beiden immer mehr Zeit miteinander und eine deutsch-türkische Kinderfreundschaft nimmt ihren Anfang…
  • Rezension: Schon das Cover und der Titel haben mich neugierig gemacht. Zum Glück – denn die Geschichte ist einfach zauberhaft und macht wieder einmal deutlich, dass vieles oft anders ist als es auf den ersten Blick scheint und das man sich nicht häufig in Menschen täuscht. Außerdem ist es ein schönes Beispiel für eine ganz besondere Freundschaft und zwei Kinder, die ihren Traum nicht aufgeben wollen und dafür jede Menge investieren. Durch die wunderschönen Bilder wird die ohnehin schon tolle Gesichte noch unterstützt und sehr viele anschaulicher – was gar nicht nötig gewesen wäre, aber trotzdem super ist. Ich denke besonders Kindern hilft es beim Lesen und hält ihre Lesefreude aufrecht. Ich kann es tanzbegeisterten Mädchen wirklich ans Herz legen und auch wenn es ein rosa Cover hat durchaus auch den Jungs.
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Das Schneemannkind

Jörg Hilbert –  Das Schneemannkind

Schneemannkind

  • Verlag: Carlsen
  • Seitenzahl: 48
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Flocke ist ein kleine Schneemannkind das mithilfe seines Freundes dem Bären Schoko,  der von Beruf Eisbär ist,  herauszufinden, was der Sommer ist. Dafür brauchen die beiden nicht nur einen guten, sondern auch eiskalten Plan. Wird es Flocke gelingen, den Sommer kennenzulernen?
  • Rezension:  Auch wenn es noch nicht wirklich Winter ist, so nähern wir uns dem Winter doch mit großen Schritten, denn heute beginnen ja die Herbstferien und wenn die erstmal vorbei sind, dann ist ja schon fast Weihnachten… und damit beginnt dann auch bald wieder die Zeit der Schneemänner. Die Idee dass ein Schneemannkind den Sommer erleben möchte finde ich einfach genial – so typisch für ein Kind, das gar nicht hinterfragt ob das möglich wäre… Die Umsetzung der Idee mit dem Eiswagen des „Eisbären“ ist einfach großartig und das Ende, ohne das ich es jetzt hier verraten möchte, auch einfach genial!!! Ich würde Flocke gerne mal persönlich treffen und ich glaube vielen Kindern ginge es genauso. Am liebsten im Schwimmbad ;-). Aber auf jedenfall hat man Lust den Punsch zu probieren, dessen Rezept man am Ende des Buches erfährt. Besonders gut gefällt mir an diesem Buch, neben den schönen Bildern mit hohem Wiedererkennungswert, die Art und Weise wie der Text gestaltet ist. Die  Schrift unterstützt den Inhalt, das finde ich einfach großartig. Ich bin mir ganz sicher, dass dieses Buch Spaß am Lesen macht und ich hoffe, dass es beim Lesen vielen so geht wie mir, dass man sich doch ein wenig auf den Winter freuen kann und die Kinder werden Flocke lieben, da bin ich mir sicher.
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Drei Bier auf die Vier

Maria Rossbauer – Drei Bier auf Vier. Vom Abenteuer die eigene Kneipe zu eröffnen

Drei Bier auf die Vier

  • Verlag: Blanvalet
  • Seitenzahl: 256
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Viele Menschen haben den Traum eine eigene Kneipe oder ein Café zu eröffnen, aber nur wenige haben den Mut es auch zu versuchen. Maria Rossbauer erzählt davon, wie sie gemeinsam mit ihrer Freundin Sonja Obermeier deren Traum hat Gestalt werden lassen und welche Stolpersteine es auf dem Weg dahin  zu überwinden galt.
  • Rezension: Ich war sofort neugierig auf dieses Buch, nicht nur, aber auch weil eine Freundin von mir gerade auch den Traum hat ein eigenes Café zu eröffnen. Titel, Cover und Klappentext versprachen ein spannendes Buch und ich bin nicht enttäuscht worden. Ich habe keine Ahnung davon (gehabt), was man alles wissen und bedenken muss und konnte mich vielleicht gerade deshalb super in die Geschichte einfühlen. Ich bin wirklich beeindruckt, wie es Sonja u.a. mit Hilfe ihrer Freundin Maria gelungen ist, ihren Traum wahr werden zu lassen und finde die Autorin hat genau die richtigen Worte gefunden, um das ganze zu beschreiben. Besonders gute gefallen mir z.B. die Stelle, als es um die Namens-Findung geht, oder die Homepage (die ich mir natürlich sofort angesehen habe). Außerdem habe ich richtig Lust bekommen mir den „Klinglwirt“ einmal anzusehen, leider ist Hamburg nicht gerade um die Ecke.  Ich kann dieses Buch wirklich allen empfehlen, die daran denken ihre Träume zu verwirklichen, ein Buch von starken Frauen lesen möchten Ode einfach Lust auf eine ganz besondere aber wahre Geschichte haben. Vielen Dank an den Blanvalet Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Wer Schatten küsst

Marc Levy – Wer Schatten küsst

  • Verlag: blanvalet
  • Seitenzahl: 256
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Ein besonderes Kind: Dieser Junge hat die Gabe die Gedanken und Träume seiner Mitmenschen zu hören, wenn sich sein Schatten mit dem ihren trifft. Doch ist es möglich, anderen Menschen im geheimen bei der Erfüllung ihrer Träume zu helfen? Diese Frage stellt sich dem Jungen auch, als er bereits erwachsen und Arzt ist. 
  • Rezension:
    Das Buch hat mir wirklich gut gefallen, aber ich finde es hätte diese mystische Note nicht nötig gehabt. Warum muss der Junge die Fähigkeit haben, dass sich sein Schatten mit dem Schatten eines anderen Menschen austauschen kann, sobald diese sich berühren.  Mir hätte es wesentlich besser gefallen, wenn er einfach sehr feinfühlig gewesen wäre und hätte die Träume des Anderen erspüren können, ohne diese Schatten-Tausch-Aktion. Die Art und Weise wie das Leben des Icherzählers beschrieben wird, gefällt mir aber wirklich sehr gut. Es werden auch die vielen kleinen Details beschrieben, die ein Leben ausmachen. Besonders schön finde ich den Aspekt der Jugendliebe, die ihn irgendwie nie ganz losgelassen hat. Das Buch macht auch sehr nachdenklich und sensibel für  das Thema Träume und deren Verwirklichung. Ich kann es wirklich weiterempfehlen.
    Vielen Dank an den blanvalet-Verlag der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

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Rezension: Missing. Gefährliche Träume

Meg Cabot – Missing. Gefährliche Träume

  • Verlag: cbj
  • Seitenzahl: 256
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Jess kann eigentlich nichts aus der Fassung bringen, bis sie eines Tages seltsame Träume hat und nach dem Aufwachen unerwartet den Aufenthaltsort vermisster Kinder kennt, deren Bild sie zuvor auf einer Milchpackung gesehen hat. Sofort beginnt Jess mit der Rettung dieser Menschen, doch dann wird ihr klar, dass vielleicht gar nicht alle gefunden werden wollen und auch dem BFI bleibt ihre Gabe nicht lange verborgen. Plötzlich ist ihr Leben Ales andere als einfach…
  • Rezension:
    Fesseln bis zum Schluss! So lautet mein Fazit zu diesem Buch. Auch wenn die Gabe an sich für mich völlig unglaubwürdig ist so ist der Gedanke doch bis zum Schluss folgerichtig zünde gedacht und eröffnet ein sehr spannenden Feld, nämlich die Frage danach, ob alle vermissten Menschen auch gefunden werden wollen, und ob es nicht manchmal besser ist, wenn sie weiterhin im verborgenen Leben können. Auch Jess wird dieser Konflikt schnell klar und sie handelt entsprechend. Dabei finde ihren Charakter genial konstruiert , denn man erleben förmlich mit, wie sehr sie damit kämpft herauszufinden, was „richtig“ ist und was nicht. Dabei ist sie wahnsinnig liebenswert und sympathisch, was u.a. anderes an ihrem Umgang mit ihrer Familie und Sean, dem ersten Jungen, dessen Aufenthaltsort sie erträumt hat. Ihr Verhältnis zu Rob gibt der Geschichte ein weitere, interessante Facette und wirft die Frage nach sozialen Gruppen und ihrer Bedeutung sowie  Vorurteilen gegenüber Menschen auf. Ich denke dieses Buch trifft genau in die Lebenswelt von Jugendlichen und ist spannend bis zur letzten Seite. Deshalb wird es sicherlich nicht nur von dieser Altersgruppe verschlungen werden. Ich kann es trotz des zuerst etwas unrealistisch wirkenden Inhaltes nur weiter  empfehlen.
    Vielen Dank an den cbj-Verlag , der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

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Eternally. Selbst die Ewigkeit kann uns nicht trennen

Lisa Cach – Eternally. Selbst die Ewigkeit kann uns nicht trennen

  • Verlag: Egmond INK
  • Seitenzahl: 347
  • Teil einer Reihe?: Es gibt noch keine Fortsetzung, sie ist aber angedacht.
  • Inhalt:
    Caitlyn lebt in einer amerikanischen Kleinstadt und sie spürt das sie dort irgendwie nicht hinpasst, auch wenn sie nicht genau weiß warum. Nachts hat sie sehr lebhafte Träume und kann dann oft nicht zwischen Traum und Wirklichkeit trennen. Als sie eines Tages eingeladen wird ein Internat in Frankreich zu besuchen, spürt sie, dass sie dorthin gehört, auch wenn sie sich nicht erklären, was es mit ihrem Stipendium dort auf sich hat. In ihren Träumen taucht immer wieder ein Junge mit Namen Raphael auf und sie merkt, dass sie etwas verbindet. Nach und nach deckt sie gemeinsam mit ihren Freuden ein großes Geheimnis auf…
  • Rezension:
    Das Buch war ganz anders als erwartet, hat mir aber trotzdem gut gefallen. Von Anfang an konnte ich mich sehr gut mit Caitlyn identifizieren und besonders mit ihre Eigenschaft sehr lebhaft zu träumen. Das kann ich sehr gut nachvollziehen und hat mir das Buch besonders erschlossen. Die Geschichte des Buches ist relativ einfach und in großen Teilen vorhersehbar. Das stört mich aber nicht, irgendwie fand ich es schön zu lesen, wie sich alles so fügt, wie ich dachte. Auch die Charaktere der Freundinnen gefallen mir sehr gut. Außerdem hat mich fasziniert zu lesen, was die Autorin über die Entstehung des Buches schreibt und lässt das Buch in einem anderen Licht erscheinen. Sie hat das Übersinnliche auf eine schöne Art und Weise beschrieben. Und auch wenn ich nicht daran glaube, dass Selen den Körper wechseln können, finde ich die Idee sehr schön, dass die Liebe auf diese Art und Weise überdauert.  Das Buch ist eine schöne und ungewöhnliche Liebesgeschichte.
    Vielen Dank an den Egmont INK Verlag, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung:  

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