Rezension: Ein Engel für Janek

Ulrike Waldhausen, Martin Lilkendey – Ein Engel für Janek

  • Verlag: Verrai Verlag
  • Seitenzahl: 56
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Janek freut sich riesig, als seine Eltern ihm erzählen, dass er ein Geschwisterchen bekommt. Doch dann stirbst das Baby im Bauch seiner Mama. Janek ist unglaublich traurig, aber auch wütend und er macht sich Vorwürfe. Er stellt auch Gott viele Fragen und versuche mit ihm zu verhandeln.Er schreibt ihm sogar einen Brief und bekommt eines Tages tatsächlich eine Antwort, die ihm hilft.
  • Rezension:  Das Buch behandelt ein enorm schwieriges Thema aus der Sicht eines Geschwisterkindes. Ich  finde es sehr mutig und wichtig, dass jemand ein solches Buch für betroffene Kinder geschrieben hat, denn es muss für sie wirklich unglaublich schwer sein, mit der Situation zurecht zu kommen. Viele machen sich bestimmt ähnliche Gedanken wie Janek und wissen genau wie er nicht mit wem sie sprechen können. Da kann das Buch eine sehr große Hilfe sein. Ich kann mir zum Glück weder vorstellen, wie es einem solchen Jungen geht noch seinen Eltern geht, aber ich weiß, wie wichtig es ist, sich mit dieser Thematik zu beschäftigen. Leider gefallen mir die Illustrationen nicht so gut, ich hätte mir das irgendwie kindgemäßere Zeichnungen gewünscht, was den Zeitstil betrifft. Inhaltlich sind sie aber sehr gelungen und treffen genau den Punkt der jeweiligen Seite. Sie sollten aber etwas besser für sich allein sprechen können und freundlicher wirken finde ich. Das ändert aber nichts an meiner grundsätzlich sehr positiven Meinung zum Buch.  Ich kann das Buch absolut weiter empfehlen an alle Betroffenen Familie aber auch Erzieher und Lehrer.
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes:Verrai Verlag

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Rezension: Wenn du das hier liest

Mary Adkins – Wenn du das hier liest

  • Verlag: Rowohlt
  • Seitenzahl: 368
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Iris Massey hat nach ihrer Krebsdiagnose ihren Weg bis zum Tod in einem Blog beschrieben. Doch das wusste kaum jemand. Nach ihren Tod wird  ihr Chef darauf aufmerksam und möchte ihn veröffentlichen. Deshalb wendet er sich an Iris Schwester Jade. Zuerst ist diese sehr skeptisch, doch dann merkt sie, dass Smith Iris so sehr vermisst, dass er ihr nach dem Tod weiterhin Mails geschrieben hat und ändert ihre Meinung über ihn…Das Buch besteht komplett aus dem  E-Mail-Verkehr zwischen Smith, seinem Praktikanten Carl, den Firmenkunden, Jade und einigen anderen wie z.B. dem Pizzadienst.
  • Rezension: Das Buch hat mich sehr neugierig gemacht, weil es komplett aus Mails besteht und so habe ich mich entschieden es zu lesen, auch wenn das Thema an sich eher „schwer“ ist und mich sonst wahrscheinlich eher abgeschreckt hätte, besonders im Urlaub. Und das war eine sehr gute Entscheidung, denn das Buch ist wirklich etwas ganz besonderes, sehr tiefgründig aber an manchen Stellen auch lustig und einfach schön. Natürlich macht es nachdenklich, aber es ist keineswegs „zu deprimierend“ und dafür ist auch Carl verantwortlich. Doch auch Jade und Smith sind mir sehr ans Herz gewachsen. Okay, ihre Geschichte ist etwas vorhersehbar. Aber das ist nicht so schlimm. Das Buch ist trotzdem wirklich lesenswert, man muss sich aber etwas Zeit dafür nehmen und damit rechnen, dass man an der einen oder anderen Stelle ein wenig schlucken muss. Ich finde allerdings, dass die Mails es zwar ausmachen, den Lesefluss manchmal aber etwas gestoppt haben.. und ich glaube nicht, dass es als „normaler“ Roman „funktioniert“ hätte. Aber macht euch am besten selbst ein Bild.
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes:https://www.rowohlt.de/hardcover/mary-adkins-wenn-du-das-hier-liest.html

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Rezension: Der Himmel kann warten

Sofie Cramer – Der Himmel kann warten

Der Himmel kann warten

  • Verlag: Rowohlt
  • Seitenzahl: 336
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Lilly und Len sind sich nur durch einen sehr großen Zufall durch eine Internet-Plattform begegnet. Lilly ist schwer herzkrank und weiß daher wie kurz das Leben sein kann. Sie versucht jeden Moment zu genießen. Ganz anders Len. Denn dieser hat sein Leben nach einem Schicksalsschlag vor zwei Jahren eigentlich aufgegeben. Gemeinsam begeben sie sich auf das größte Abenteuer ihres Lebens und da muss der Himmel warten…
  • Rezension: Das Buch hat sehr lange auf meinem SUB-Stapel gelegen, weil ich mich nicht so richtig angetraut habe aus Sorge, dass es zu traurig ist, denn mir war nach dem Klappentext schon klar, dass die beiden wohl ein hartes Schicksal zu tragen haben. Mit dieser Vermutung lag ich zwar richtig, aber das Buch war trotzdem nicht zu traurig. Meine Sorge, dass es mich „runter ziehen“ könnte, war völlig unbegründet. Trotz seiner ernsten Passagen, war es auch oft sehr lustig und auf jeden Fall wunderschön. Immer abwechselnd erfährt man von Lilly und Len wie es ihnen geht und was sie fühlen. Dabei dürfen wir auch an den Nachrichten teilhaben, die sie sich gegenseitig schicken. Ich fand es sehr mutig von den beiden, dass sie sich trauen sich auf das Abenteuer einlassen. Worum es sich dabei genau handelt werde ich natürlich nicht verraten. Soviel darf man aber wohl sagen, es geht um einen großen Traum von Lilly und um Musik, aber auch darum, dass Len „wieder heil wird“. Auch die Liste mit Dingen, die man noch im Leben erledigen bzw. erleben möchte spielt eine wichtige Rolle. Die Idee finde ich toll und sie passt perfekt zum Buch. Natürlich geht es aber auch um den Tod und das Sterben, aber auf eine wie ich finde sehr feinfühlige Art und Weise. Es geht auch um um Schuld und darum, dass man sich selbst vergeben muss, ebenfalls ein sehr wichtiges und schwieriges Thema. Und natürlich geht es auch um die Liebe zwischen den beiden Jugendlichen aber auch zwischen Eltern und Kindern – das ebenfalls sehr besonders thematisiert wird in diesem Buch, was mir sehr gut gefällt. Und es zeigt: Erwachsenwerden ist nicht leicht, daran ändert auch eine schwere Krankheit nichts. Nur das Ende (keine Sorgen, ich verrate es nicht) finde ich nicht passend – besonders die Rolle, die die Mutter von Lilly dabei spielt hat mich fast ein wenig geärgert. Trotzdem kann ich das Buch absolut empfehlen gerade an Jugendliche – nicht umsonst habe ich es an nur einem Tag komplett gelesen!
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: The Choice. Bis zum letzten Tag

Nicholas Sparks – The Choice. Bis zum letzten Tag

The Choice - Bis zum letzten Tag von Nicholas Sparks

  • Verlag: Random House Audio
  • Länge: 6 CDs, Laufzeit: 7h, 12 Minuten
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Travis hat sich eigentlich damit abgefunden, dass er Junggeselle bliebt und sich gut in seinem Leben eingerichtet. Doch dann trifft er auf Gabby und er entdeckt die Liebe. Sein Leben ist auf einmal rosarot, doch dann muss er auf einmal eine schwere Entscheidung treffen…
  • Rezension: Schon direkt am Anfang hatte ich irgendwie das Gefühl, dass ich die Geschichte kenne. Da diese Ausgabe aber erst Mitte Dezember erscheinen ist, dachte ich das kann ja nicht sein. Ich wusste auch irgendwie das ich das Buch nicht gelesen habe. Nach einer halben Stunde war ich mir dann aber ganz sicher. Ich kenne dieses Hörbuch! Also habe ich auf meinem Blog nachgeschaut und herausgefunden, dass ich es mir bereits in einer älteren Ausgabe im Mai 2014 angehört habe – es also wirklich bereits kannte. Mein Papa hatte mir damals dieses Hörbuch ausgeliehen und es hat mich wirklich tief bewegt. Also habe ich es mir einfach noch einmal angehört und war auch beim zweiten Anhören begeistert. Es ist wirklich eine wunderschöne Liebesgeschichte, wie schon viele andere Bücher von Nicolas Sparks, die ich gelesen habe. Die Geschichte ist kein bisschen platt und lebt von ihren vielen schönen Details. Zudem behandelt sie ein schwieriges Thema auf wunderschöne Weise, (ACHTUNG Spoiler!!) nämlich den Umgang mit einer Patentienverfügung  und der Frage, wann man die lebenserhaltenen Maßnahmen abstellt und wie man mit den Wünschen von nahen Angehörigen umgeht. Nicht zuletzt geht es aber auch um die Frage, wie weit man für die Liebe geht. Ich kann dieses Hörbuch wirklich nur wärmstens weiter empfehlen.
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Reisebegleiter für den letzten Weg

B. Feddersen & D. Seitz & B. Stäcker – Reisebegleiter für den letzten Weg. Das Handbuch zur Vorbereitung auf das Sterben. Beschwerden lindern. Unterstützung finden. Den Abschied gestalten.

Reisebegleiter für den letzten Weg

  • Verlag: Irisiana
  • Seitenzahl: 192
  • Teil einer Reihe?: Nein.
  • Inhalt: Oft wird das Sterben als eine Reise betrachtet und dieses Buch möchte ein Reisebegleiter für den letzten Weg sein und Sterbenden und ihren Angehörigen helfen, sich bewusste mit dem Thema auseinander zu setzten. Dabei werden die Themen wie Palliativmedizin, Phasen des Sterbens, Möglichkeiten einer Betreuung Zuhause oder in einem Hospiz angesprochen. Außerdem wird darauf eingegangen, welche professionellen Helfer es gibt oder wie man mit Kindern über das Sterben sprechen kann ohne sie zu überfordern. Dabei berichten die Autoren immer wieder von ihren eigenen Erfahrungen oder dem was ihnen andere Menschen erzählt haben. Am Ende des Buches findet man einen Serviveteil mit Informationen zu dein wichtigsten Unterlagen und Tipps an was man denken sollte.
  • Rezension: In den letzten zwei Jahren habe ich das Buch „Nana… und der Tod trägt Pink“ und „Jung.Schön.Krebs“ gelesen, die beide ebenfalls von Dorothea Seitz und Barbara Stäcker geschrieben worden sind und in denen sie von dem Sterbeprozess von Nana, der Tochter von Barbara Stäcker, erzählen. Wie schon bei diesen beiden Titeln war ich auch hier davon bedruckt, wie es den Autoren gelingt über ein so trauriges Thema wie das Sterben zu schreiben und das irgendwie auf eine so fröhliche und mutmachende Art und Weise, was sich auch schon in dem Cover zeigt. Ich bin mir sicher, dass dieses Buch vielen Menschen helfen kann sich auf das Sterben vorzubereiten und Betroffenen und Angehörigen eine große Hilfe ist über viele Dinge nachzudenken und zu sprechen, bevor es dafür zu spät ist. Außerdem werden hier sehr viele wichtige Informationen zusammengetragen, die man normalerweise gar nicht unbedingt bekommt. Ich kann den Reisebegleiter für den letzten Weg wirklich nur empfehlen, er wird seinem Namen wirklich sehr gerecht. Vielen Dank an das Team vom Irisiana Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Getrübter Blick

Maria Zaffarana  – Getrübter Blick

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  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
  • Seitenzahl: 262
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Robert arbeitet als Journalist und sein Leben ist eigentlich ganz normal, wenn man davon absieht, dass er durch den Stress stark unter Schlafstörungen und Angstzuständen leidet. Doch trotzdem ist er privat und beruflich recht erfolgreich. Er wohnt mit seiner Freundin Nina zusammen und ist glücklich mit ihr. Er geht gerne seinem Beruf nach, bei einem Interview trifft er auf die blinde Runa. Er fühlt sich sofort von ihr angezogen, gleichzeitig verstärken sich aber seine Angstzustände, denn Runa macht ständig so seltsame Andeutungen. Dadurch werden seine Ängste und Selbstzweifel immer schlimmer und er hat deshalb auch immer wieder Streit mit Nina, die in Runa eine Gefahr sieht. Das Ganze schaukelt sich immer mehr hoch, bis es zur Katastrophe kommt….
  • Rezension:  Ich habe mich sehr über die nette Rezensionsanfrage gefreut und das Buch erschein mir zwar etwas unheimlich, unter anderem durch das Cover, aber es hat auch meine Neugier geweckt. Als ich das Buch dann das erste Mal in Händen hielt, habe ich schon ein wenig an meiner Entscheidung gezweifelt, denn das Cover ist sehr gruselig und düster und hat mir ein wenig Angst gemacht. Leider ging es mir beim Lesen genauso – die Stimmung des Buches ist mir zu düster und erschreckend. Allein schon Robert ist mir unheimlich, von Runa will ich gar nicht reden. Auch sprachlich ist es mir nicht leicht gefallen, in das Buch hineinzufinden. Daher kann ich nicht wirklich sagen, dass es ein spannendes Buch ist, aber auf jeden Fall ein sehr unheimliches bei dem man eine Menge über unheimliche Charaktere und die dunkle Seite der Psyche erfährt. Mir ist das zu düster, besonderes jetzt in der dunklen Jahreszeit allein in unserer Wohnung, aber wer mal einen ganz anderen Thriller lesen möchte, der ist hier genau richtig. Vielen Dank an die Autorin Maria Zaffarana, die mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 3 Sterne

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Rezension: Wächter der Erinnerungen

Simon Geraedts – Wächter der Erinnerungen. – Das Band der Freundschaft (1) – Die Reise in die Höchste Welt (2)

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  • Wächter-der-Erinnerungen-Teil-II_kleinSeitenzahl: ca. 500
  • Teil einer Reihe?: Ja, das Buch besteht aus zwei Teilen.
  • Inhalt: (1) Kevin musste als kleiner Junge miterleben, wie seine Mutter starb um ihn zu retten. Daher ist er ein stiller und zurückgezogener Junge und auch in der Schule ein Außenseiter.  Doch dann freundet er sich mit Daniel an und sie verbringen immer mehr Zeit miteinander. So erfährt er auch von seiner besonderen Gabe – er kann sehen welches Grauen die Menschen nach ihrem Tod erwartet. (2) Kevin muss als oberster Wächter der Erinnerungen in das schwarze Land reisen und dort gegen das Böse kämpfen. Dabei muss er mehr als eine schwere Entscheidung treffen, die nicht nur Auswirkungen auf sein eigenes Leben, sondern für die ganze Menschheit haben.
  • Rezension:  Als ich von dem Buch oder genauer gesagt von den Büchern erfuhr, war ich sofort Feuer und Flamme und habe mich daher sehr auf das Lesen gefreut. Auch die Cover der beiden Bände haben mich sehr angesprochen. Am Anfang war ich dann auch wirklich gefesselt von der Geschichte, doch irgendwie ist der Funke dann nicht wirklich übergesprungen, ich konnte mich nicht mit den Protagonisten identifizieren und auch nicht wirklich mit den beiden mitfiebern. Woran das liegt kann ich gar nicht so genau sagen, denn die Geschichte an sich ist wirklich spannend und tiefsinnig, es geht um Mobbing, Freundschaft und Tod. Dies sind an sich keine leichten Themen und sie werden hier gut umgesetzt, nur leider ohne mich persönlich  anzusprechen. Vielleicht liegt es daran, dass sehr viel zwischen den Zeiten gesprungen wird und ich ständig darauf gewartet habe zu erfahren was in der Gegenwart passiert und dann sofort wissen wollte, was „damals“ los war und nicht über die Hintergründe der beiden Jungen lesen wollte, was zwar sicher wichtig und spannend ist, aber irgendwie nicht die „echte“ Geschichte des Buches vom Anfang direkt voranbringt. Daher bin ich mir auch nicht sicher, ob ich das Buch weiter empfehlen soll oder nicht, schaut einfach selbst. Wem der erste Band aber gefällt, der kann sich ja direkt auf die Fortsetzung der Geschichte freuen. Vielen Dank an das den Autor Simon Geraedts, der mir diese eBooks freundlicherweise als Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 3 Sterne

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