Rezension: Professor Albert und das Geheimnis der Quantenphysik

Sheddad Kaid-Salah Ferron, Eduard Altarriba – Professor Albert und das Geheimnis der Quantenphysik

  • Verlag: Knesebeck
  • Teil einer Reihe: Nein
  • Seitenzahl: 48
  • Inhalt:Die Welt der Quantenphysik ist alles andere als leicht zu verstehen, aber in diesem Sachbuch wird sie schon den Jüngsten nahe gebracht.
  • Rezension: Schon das Cover finde ich wirklich sehr gelungen und ansprechend und genauso geht es weiter man lernt jede Menge in diesem Buch und es macht einfach Spaß. Mir war Physik immer ein wenig fremd aber so erklärt verstehe ich warum man sich dafür begeistern kann. Das tolle ist, dass es zwar alles einfach und kindgemäß erklärt ist, aber keinesfalls „platt“ und oberflächlich bleibt. Es ist ein wirklich großartiges Sachbuch, dass ich wirklich absolut weiter empfehlen kann, besonders natürlich für kleine Physiker.
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes: https://www.knesebeck-verlag.de/professor_albert_und_das_geheimnis_der_quantenphysik/t-1/782

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Rezension: Sechs Bücher der Benny Blu Lernbuchreihe „Unser Planet“

Benny Blu Lernbuchreihe „Unser Planet“ – Regenwald – Klima – Wald – Die Erde – Erneuerbare Energie – Umweltschutz

  • Verlag: Benny Blu – Kinderleicht Wissen
  • Teil einer Reihe: Ja
  • Seitenzahl: je 32
  • Inhalt: Wie es die Titel schon sagen geht es in diesen kleinen Bücher um Themen, die unsere Planet betreffen, die auf kindgemäße Art und Weise erklärt werden und so das Ziel verfolgen die Welt ein kleines bisschen besser zu machen.
  • Rezension: Von meiner Arbeit kannte ich bereits andere Bücher der Benny Blu Reihe, die ich sehr gern einsetzte und die meine Kids lieben.  Und wenn ich nicht schon ein großer Fan gewesen wäre, dann hätten sie mich spätestens jetzt überzeugt. Alle sechs Titel sind gewöhnt spannend und kindgemäß gestaltet, kurze Texte und sehr gut ausgewählte Abbildungen und Schaubilder verdeutlichen schon den Jüngsten wie wichtig die Themen, die unseren Planeten betreffen,  sind. Zudem motivieren sie zum (selbst) Lesen und „erschlagen“ die Kinder nicht mit Informationen, bleiben aber auch nicht zu oberflächlich. Ich finde die Reihe großartig und kann sie nur weiter empfehlen.
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes: Verlag per Mail

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Rezension: Das Leben verstehen in Grafiken

Britta Rungwerth – Das Leben verstehen in Grafiken. 75 Infografiken von A bis Z

  • Verlag: TOPP Verlag
  • Seitenzahl: 160
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die Welt ist voller Grafiken, ständig begegnen sie uns und die verschiedensten Sachverhalte werde so verdeutlicht. In diesem Buch aber findet man etwas anderes:   Hier findet man nicht nur informative, sondern auch sehr unterhaltsamen Grafiken, die optisch genau zu ihrem jeweiligen Inhalt passen.
  • Rezension: Ich bin total begeistert von diesem ganz besonderen Buch – und nicht nur ich. Es liegt bei uns im Badezimmer und hat schon viele begeisterte Leser gefunden und für jede Menge interessante Gespräche gesorgt. Allerdings kann ich gar nicht sagen welche der vielen einzigartigen Grafiken, die auch allein schon optisch sehr spannend sind, mir am besten gefällt.  Ich glaube es ist die Mischung und jeden Tag wieder eine andere. Ich kann euch dieses Buch absolut empfehlen!!!!
  • Bewertung: 

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Rezension: Jersey Nähen

Julia Korff – Jersey Nähen. Easy Basics. Alle Modelle in Größe 36-46

  • Verlag: TOPP Verlag
  • Seitenzahl: 112
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Jeder bracht gewisse Basics in seinem Kleiderschrank. Dieses Buch gibt Anleitungen wie man sie sich selbst nähen kann.
  • Rezension:  Ich habe das Nähen für mich (wieder) entdeckt als mein Sohn ca. ein halbes Jahr alt war. Zuerst habe ich nur für ihn genäht, doch dann bekam ich Lust auch für mich Kleidung zu nähen. Dabei sollte mir dieses Buch helfen. Leider muss ich sagen, dass es mir anfangs etwas schwer gefallen ist weil der Schnittmusterbogen sehr unübersichtlich ist. Hat man die richtigen Vorlagen aber erstmal gefunden dann kann man den Anleitungen sehr gut folgen. Daher kann ich das Buch dann doch empfehlen, man sollte aber wissen, dass ich zudem die Erfahrung gemacht habe, dass die Schnitte eher groß ausfallen.
  • Bewertung: 

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Baby Pixi Bücher sind super

Inzwischen haben wir schon 8 Baby-Pixi Bücher (vielen Dank an den Carlsen Verlag, der mir ein paar zur Verfügung gestellt hat). Ich bin von der Vielfalt wirklich sehr begeistert. Es gibt solche, die eher wie Wörterbücher bzw. Sachbücher aufgebaut sind und andere, in denen man richtige kleine Geschichten findet. Es gibt sie in drei Stufen (+ 9, +12 und + 18 Monate) wobei der Grad der Komplexität zunimmt. Allen ist aber gemeinsam, dass sie wasserfest, reißfest und schadstofffrei sind und es richtig Spaß macht in ihnen zu blättern auch schon für kleine Leser. Sie machen dabei alles mit und sind so klein und leicht, dass sie in jede (Wickel-)tasche passen und ganz nebenbei lernen schon kleine Kind die Welt der Bücher kennen und lieben.
Weil ich so begeistert von diesen Büchern bin, werde ich nach und nach immer mehr Baby-Pixi Bücher vorstellen und auch eine Übersicht zusammenstellen.

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Rezension: Köstlicher Orient. Eine Geschichte der Esskultur

Peter Heine – Köstlicher Orient. Eine Geschichte der Esskultur

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  • Verlag: Wagenbach
  • Seitenzahl: 240
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Zuerst war ich enttäuscht: Ich hatte ein orientalisches Kochbuch erwartet mit appetitanregenden Bilder der Opulenten Küche des Orients. Doch weit gefehlt: Zwar gibt es Rezepte, die, außer dass sie hellgrau unterlegt sind mit zauberhaften Miniaturen von Menschen und Tieren gekennzeichnet sind, aber ansonsten steht die Esskultur im Vordergrund und das Bekanntmachen mit den orientalischen Küchen. Und das ist wirklich lesenswert!
  • Rezension:  Wie immer ist die Umschlaggestaltung zauberhaft: ein in Blautönen gehaltenes Mosaik aus dem Orient, dazu ein dunkelblaues Lesebändchen, das auch dringend notwendig ist. Der Autor schildert so viele Richtungen der orientalischen Esskultur, die dem Laien – wie mir – fremd sind aber höchst informativ und erstmal im wahrsten Sinne des Wortes verdaut werden müssen. Mit dem Buch hält man eine Kulturgeschichte in der Hand, die garniert ist mit Kochrezepten, Aufschluss gibt über Gewürze und Zutaten, Essgewohnheiten, Köche und Köchinnen und die regionalen Unterschiede in der orientalischen Küche, so z.B. die arabische Küche, die osmanische, die persische, die Moghul Küche. Abgerundet wird die einzigartige Kultur durch einen Exkurs darüber, was Politik und Wirtschaft mit den Speisen zu tun haben. Klingt theoretisch liest sich aber wie das ganze Buch höchst unterhaltsam. Schön ist auch, dass man die einzelnen Abschnitte, acht an der Zahl, nach eigener Neugier lesen kann und das ohne Verständnisverlust, weil man das vorherige Kapitel nicht gelesen ha. So bin ich gleich mitten rein gesprungen in das Kapitel Döner und Falafel – Orientalische Küche in Europa und wurde bestens informiert und kurzweilig unterhalten. Man erfährt auch im Schlusskapitel, dass bei Tisch witzige Anekdoten über Essen und Trinken, Gedichte darüber und die Kochkunst selbst üblich sind. Besonders kurze Gedichte werden gern rezitiert und es entwicklen sich spontan Wettbewerbe, wer die meisten Gedichte aufsagen kann. Hier ein Beispiel:

    Sonne Mond und Sternespiegeln im Flusswasser sich gerne.Dann werden die Sonne ein Brot und die Sterne Eierund der Vollmond ein Büffels im Weiher.

    Im Anhang befinden sich ein Verzeichnis der Rezepte (z.B. ein Fischrezept, bei dem der Kopf gebacken, die Mitte gekocht und der Schwanz frisiert wird!), eine alphabetische Zutatenliste, eine Zeittafel von der Entstehung des ersten muslimischen Staates (622) bis zur Entkolonialisierung der muslimischen Staaten 1945 -1955 und Empfehlungen zum Weiterlesen und Kochen. Ein rundherum gelungenes Buch.

  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Shackeltons Reise

William Grill – Shackeltons Reise

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  • Verlag: Nord Süd
  • Seitenzahl: 80
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Schon als kleines Kind träumt der spätere Polarforscher Ernest Shackleton davon einmal mit einem Schiff in die Arktis zu reisen. Später setzt er dieses Traum wirklich in die Tat um. Von seinen Abenteuern an Bord der Endusance, dem Sinken im Packeis und der anschließenden Rettungsaktion erzählt dieses Bilderbuch.
  • Rezension: ich bin auf dieses Buch aufmerksam geworden, weil es kürzlich auf der Leipziger Buchmesse  von der Kritikerjury des für den Deutschen Jugendliteraturpreises 2016 in der Sparte Sachbuch nominiert wurde. Das hat natürlich mein Interesse geweckt und ich muss sagen, dass ich die Jury wirklich verstehen kann, denn das Buch ist großartig und sehr lehrreich. Die Geschichte ist gleich sehr spannend und informativ und die Illustrationen unterstützen den besonderen Flair des Buches und haben einen ganz eigenen Charme. Ich bin mir sicher, dass nicht nur Kindern sondern auch Erwachsene sehr viel Spaß daran haben werden werden durch dieses Buch die Geschichte von Ernest Shackleton kennen zu lernen und ganz nebenbei etwas über die damalige Zeit und eine Expedition mit dem Schiff sowie die damit verbundenen Gefahren zu erfahren. Besonders beindruckend ist die Handlung natürlich dadurch, dass man weiß, dass es sich um eine wahre Begebenheit handelt und sich das Ganze wirklich so zugetragen hat. Ich kann dieses ganz besondere Bilderbuch daher nur wärmstens empfehlen, für große und kleine Polarfans und Abenteuer – so wird Geschichte lebendig.
  • Bewertung: 5 Sterne

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