Rezension: Tochter des Drachenbaums

Susanne Aernecke – Tochter des Drachenbaums

Tochter des Drachenbaums

  • Verlag: alyna
  • Seitenzahl: 528
  • Teil einer Reihe?: Ja, eine Fortsetzung ist bereits in Planung.
  • Inhalt: Zwei Frauen, deren Schicksal untrennbar miteinander verbunden ist, obwohl sie in sehr verschiedenen Jahrhunderten leben: Romy ist Ärztin und Wissenschaftlerin mit sehr viel Herz. Eine Vision von Iriomé nach einem Kletterunfall führt sie nach La Palma. Dort findet sie per Zufall einen Pilz, der sich als Allheilmittel herausstellt. Romys Plan diesen Pilz allen Menschen zur Verfügung zu stellen gefällt der Pharmaindustrie ganz und gar nicht und sie muss um ihr Leben fürchten. Auch Iriomé steht mehr als einmal kurz vor dem Tod. Sie ist die letzte Hohepriesterin eine Insel der Kanaren, die später La Palma heißen wird, und soll dort das Geheimnis dieses Pilzes hüten. Die Spanier nehmen sie gefangen und muss von da an gegen die Inquisition kämpfen. Beide verbindet das Wissen und der Besitz um den geheimnisvollen Pilz und eine unglückliche Liebe zu einem Mann, bei dem sie nicht sicher sind, ob sie ihm vertrauen können. Außerdem sind sich die beiden Frauen sehr ähnlich…
  • Rezension: Es hat sehr lange gedauert, bis ich das Buch endlich zur Hand genommen habe – immer wieder habe ich mich dann doch für eine andere Geschichte entschieden. Und so wusste ich lange nicht was mir entgeht! Doch in den letzten Tagen habe ich endlich die „Tochter des Drachenbaums“ gelesen und kann wirklich sagen, dass es sich um ein großartiges Buch handelt. Die Handlung hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen, was vor allem an den beiden unglaublich mutigen und sehr sympathischen Protagonistinnen lag. Aber auch der mystische Hintergrund und die unglaublich vielen kleinen Fakten haben mir sehr gut gefallen. Man hat gemerkt, dass die Autorin enorm viel recherchiert und jede Menge Herzblut in dieses Buch gesteckt hat. Dabei hat man als Leser jede Menge im die Kanaren, seine Ureinwohner und die Gesichte Spaniens erfahren . Und ich bin mehr als einmal selbst ins Nachdenken darüber gekommen, wie ich mich wohl verhalten hätte. Sehr beeindruckt hat mich auch der Umgang mit dem Thema „Glaube an Gott“ und der Frage „was einen guten Menschen ausmacht“. So wirbt das Buch ganz nebenbei auch für Toleranz zwischen den Religionen und rückt in den Fokus, worum es eigentlich gehen sollte. Ich freue mich sehr, dass es noch einen zweiten Band geben wird und werde dieses sicher sehr bald nach seinem Erscheinen lesen. Bis dahin kann ich euch dieses Buch aber nur wärmstens ans Herz legen.
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Painkiller

Asle Skedderberget – Painkiller

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  • Verlag: Dtv
  • Seitenzahl: 384
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Ingrid Tollefsen ist eine norwegische Pharmaforscherin, die bei einer Dienstreise nach Rom in ihrem Hotelzimmer erdrosselt wird. Ihr Bruder Tormod wurde zwei Jahre vorher auf dem Schulhof ermordet. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten? Die römische Polizei bekommt bei der Aufklärung Unterstützung aus Norwegen von  Milo Cavalli, der Halbitaliener  und eigentlich Spezialist für Wirtschaftskriminalität ist und daher sehr gute Vorraussetzungen mitbringt um den Sumpf aus Machtspielchen der Finanz- und Pharmaindustrie aufzudecken. 
  • Rezension: Das Buch hat mich sehr neugierig gemacht, aber irgendwie habe ich von Anfang an nicht richtig hineingefunden in die Geschichte – allerdings kann ich nicht wirklich festmachen woran das liegt. Vielleicht ein bisschen zur viel Macht und Verschwörung und zu wenig „echter“ Krimi? – ich weiß es nicht. Spannend ist das Buch auf jeden Fall und auch nicht wirklich vorhersehbar – aber trotzdem kann ich es nicht unbedingt weiter empfehlen, einfach weil es mir persönlich nicht so gut gefallen hat. Trotzdem vielen Dank an den DTV-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 3 Sterne

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