Rezension: Die Tarzan-Therapie

Pascale Graff –  Die Tarzan-Therapie

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  • Verlag: dp digital publishers
  • Seitenzahl: ca. 330
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Martin Weber zweifelt an seinem Verstand als sein Handy plötzlich beginnt mit ihm zu sprechen und ihm Tipps für sein Leben zu geben. Die Anweisungen von Gabriella – so nennt sich die Stimme – verändern Martins Leben sowohl beruflich als auch in Liebesdingen. Doch vorher sorgt sie für noch mehr Chaos…
  • Rezension: Der Titel hat mich sehr neugierig gemacht und der „Klappentext“ erst recht. Wohl jeder von uns hat schon mal mit einem technischen gerät, wie Kühlschrank, Auto oder Computer gesprochen, aber wohl niemand hat eine Antwort bekommen. Genau diese Idee fand ich sehr spannend. Die Umsetzung finde ich was dieses Punkt betrifft auch echt klasse, allerdings muss ich sagen, dass mich der Aspekt der Geschichte, in der Martin zu seinem Psychologen geht und dieses dann letztendlich auch den Titel des Buches erklärt, hat mich irgendwie nicht so gefallen. Die Geschichte an sich hätte mir völlig gereicht, sein Psychologe hat mich persönlich eher gestört. Ansonsten finde ich die Geschichte aber echt sehr unterhaltsam und ein bisschen macht sie auch nachdenklich, denn es macht deutlich, dass man doch mehr schaffen kann als man denkt ohne viel zu ändern, wenn man nur an sich glaubt. Aber lest am besten selbst …
  • Bewertung: 4 Sterne

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Rezension: Damenprogramm

Michael Hasenpusch –  Damenprogramm. Nichts für schwache Männer

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  • Verlag: Knaur
  • Seitenzahl: 288
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Thomas war erfolgreich im Beruf und glücklich mit seinem Leben in Deutschland. Doch dann entschied er sich  aus beruflichen Gründen mit seiner Frau nach Afrika zu ziehen, denn sie wird dort gebraucht. Von nun an kämpft er als „männliche Fristlady“ mit den Konsequenzen, er muss den Haushalt führen während seine Frau Karriere macht.
  • Rezension: Allein schon das Cover des Buches finde ich unglaublich gut gelungen, den Titel sowieso und die Idee des Buches finde ich einfach großartig, besonders weil es auf einer wahren Begebenheit beruht. Denn der Autor selbst schildert sein Leben als (wie er es selbst nennt) „männliche Fristlady in Afrika“ in seinem eigenen Blog (www.firstladiesblog.de). Das Buch hat mich nicht nur sehr gut unterhalten, sondern auch meinen Horizont erweitert. Ich kann es wirklich nur weiterempfehlen. Vielen Dank an das Team vom Knaur Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Traummänner und andere Hirngespinste

Annika Bühnemann & Anna Fischer – Traummänner und andere Hirngespinste

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  • Verlag: —
  • Seitenzahl: 208
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Marietta ist eine Frau in den 30ern und hat es nicht leicht mit den Männern – ständig gerät sie an den Falschen. Nach einem Unfall schient sie endlich ihren Traummann gefunden zu haben. Doch leider stellt sich dieser nach kurzer Zeit als pures Hirngespinst heraus, es gibt ihn nur in ihrem Kopf. Trudi, eine mütterliche Freundin, gibt Marietta dann den Tip eine Therapie zu machen bei  dem Hypnocoach Paul. Marietta versucht dies letztendlich, weil ihr Hirni – so hat sie den hypnotisierten Mann genannt – so sehr auf die Nerven geht und überdenkt dabei ihr Leben…
  • Rezension: Die Autorin selbst hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht, nachdem ich ihren Roman „Achtung! Braut“ gelesen und ihr die Rezension geschickt hatte. Zuerst bekam ich eine Leseprobe (Die ihr euch auch auf ihrer Homepage herunterladen könnt.) Ich war sehr neugierig auf das Buch, besonders als ich hörte, dass es gemeinsam von einer Frau und einem Mann (Pseudonym Anna Fischer) geschrieben worden ist. Nachdem ich dann die Leseprobe förmlich verschlungen hatte, war ich Feuer und Flamme für dieses Buch und konnte es kaum abwarten wie es mit Marietta und ihrem halluzinierten Mann weiter geht. Besonders toll finde ich nun, da ich das ganze Buch gelesen habe, die Figur der Trudi – wegen mir hätte sie ruhig noch öfter zu Wort kommen können – und die Zitate zu Beginn eines jeden Kapitels. Und natürlich sind auch Marietta, Hirni, Paul und Hannes interessante Charaktere, obwohl mir nicht wirklich sympathisch – Hirni nervt und der echte Hannes war von Anfang an auch nicht so richtig mein Ding. Die Story ist zwar völlig an den Haaren herbei gezogen aber sehr unterhaltsam, genau das richtige für den Sommer-Urlaub. Tiefgang hatte ich nicht erwartet und bin überrascht worden, denn das was Marietta über sich selbst lernt kann wirklich zum Nachdenken anregen, was wirklich wichtig ist im Leben und in Beziehungen. Vielleicht sollte sich jeder öfter mal Gedanken drüber machen, wer er eigentlich sein möchte und was er sich wünscht und dabei die Vernunft ausschalten. Zuletzt möchte ich noch loswerden, dass ich den Titel einfach großartig finde – weil es so schön deutlich macht, dass sich eben nicht allesim Leben darum drehen sollte, welche Meinung  anderen Menschen, besonders Männer von uns haben. Ich kann die Geschichte wirklich weiter empfehlen. Vielen Dank an Annika Bühnemann, die mich auf dieses eBoob aufmerksam gemacht und mir freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung:  5 Sterne

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Rezension: City Chicken Blues

Ivy von Kuctic  – City Chicken Blues

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  • Verlag: Carlsen instant books
  • Seitenzahl: 398
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Mona ist das Chaos in Person – aber sie hat auch viel zu tun, denn sie hat neben dem Studium noch zwei sehr unterschiedliche Nebenjobs und auch ihr Privatleben ist alles andere als einfach, was nicht nur an den Männern, sondern auch ihren teilweise ebenfalls sehr chaotischen Freundinnen. Insgesamt lässt sich sagen, dass Monat Leben alles andere als langweilig ist…
  • Rezension: Das Buch klingt sehr unterhaltsam – ein typisches Frauenbuch, dachte ich. Doch leider bin ich ein wenig enttäuscht worden. Es viel mir sehr schwer, in das Buch hineinzufinden und so richtig fesseln konnte es mich nicht. Es hat einfach häufig zu viele unwichtige und zuweilen langweilige Details für einen ungeduldigen Menschen wie mich. Ich wollte wissen, wie es denn jetzt weitergeht und nicht 1000 kleine Details wissen, die man sofort wieder vergisst. Trotzdem musste ich häufig über Mona und ihre Treffsicherheit was Fettnäpfchen betrifft lachen – sie ist großartig und auf ihre Art wirklich extrem multi-taskingfähig.  Empfehlen würde ich das Buch denke ich trotzdem eher nicht. Vielen Dank an den Carlsen Instant Books Verlag, der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 3 Sterne

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Rezension: Der Grashalm

Adrian Plass – Der Grashalm

  • Verlag: Brendow
  • Seitenzahl: 78
  • Teil einer Reihe?: Nein.
  • Inhalt:
    Der Autor Paul ist verheiratet, hat zwei Kinder und es gerade nicht leicht im Leben. Eines Abends geht er wie jeden Freitag in eine Kneipe, um sich dort mit seinem Kumpel Greg zu treffen. Doch diesmal verläuft der Abend anders als sonst, denn Greg ist gerade zum Glauben gekommen und er ist auch nicht allein gekommen. Diese Tatsache gefällt Paul nicht wirklich, eigentlich hätte er seinem Freund gern, wie es ihm geht. Und auch sonst läuft es in seinem leben gerade nicht wirklich rund. Am Ende eröffnet das Gespräch mit einem Grashalm für Paul den Weg heraus seiner Krise.
  • Rezension:
    Genauso wie schon „Der Besuch“ fand ich auch dieses Buch sehr schön und berührend. Pauls Leben und Probleme werden sehr einfühlsam erläutert. Ich fand es schön, mal ein Buch aus Sicht eines Mannes mit „den typischen Männerproblemen“ zu lesen, wie z.B. der Schwierigkeit Gefühle zu zeigen. Es  hat mich tief bewegt, zu lesen, wie Paul vor seiner Frau weint und ihr endlich zu sagen versucht, was ihn bewegt und wie es ihm dann leider wieder nicht gelingt. Miteinander ehrlich und offen reden zu können, die Sprachlosigkeit zu überwinden und wahre Gefühle zu zeigen ist für Beziehungen einfach unglaublich wichtig. Das ist mir anhand dieses Buches noch einmal sehr deutlich geworden. Auch das Problem als Nicht-Christ einem „frisch“ zum Glauben gekommenen Freund zu begegnen wurde meiner Meinung nach aus einer sehr interessanten Perspektive beleuchtet. Auch die Schwierigkeiten, die Eltern damit haben, ihre Kinder loszulassen sind mir durch dieses Buch noch deutlicher geworden und vielleicht verstehe ich meine Mutter und meinen Vater jetzt noch ein wenig besser. Das Highlight des Buches ist aber die Szene als Paul aus lauter Verzweiflung mit einem Grashalm spricht und ihm alles das sagen kann was ihn tief bewegt. Fast erschrocken stellt er fest, dass er wahrscheinlich gerade mit Gott gesprochen hat und was das schönste ist, Paul fühl endlich Frieden. Ich kann das gut nachvollziehen, dass Nachdenken in der Natur hilft sich zu sortieren und Gott (wieder) zu finden. Vielleicht gefällt mir gerade deshalb der letzte Satz so gut: „Da gibt es einen Grashalm, den ich dir gern vorstellen möchte“ sagt Paul zu seiner Frau und ich glaube fast, dass es für die beiden anschließend auch in ihrer Beziehung aufwärts gegangen ist. Das Buch ist einfach wundervoll und ich kann wirklich jedem empfehlen es zu lesen, es ist  nur ganz kurz aber wahnsinnig wertvoll.

    Vielen Dank an den Brendow Verlag der mir dieses Büchlein freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

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