Rezension: Das Herz der Alraune

Cornelia Haller  – Das Herz der Alraune

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  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 448
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist die Fortsetzung von „Seelenfeuer“, in dem von Luzias Zeit als Hebamme berichtet wird.
  • Inhalt: Luzia Gassen hat sich als Mann verkleidet, um an der renommierten Universität von Montpellier Medizin studieren zu dürfen. Am Tag der letzten Prüfungen fliegt der Schwindel auf und Luzia muss fliehen. Doch auch zurück zuhause in Überlingen sind ihr nicht alle wohlgesonnen. Sie arbeitet dort im Hospital vor allem in der Frauenheilkunde und macht sich damit nicht nur Freunde. Bald muss sie wieder um ihr Leben fürchten…
  • Rezension: Ich habe mich sehr darauf gefreut, mal wieder einen historischen Roman zu lesen. Leider verrät der Text auf der Homepage des Verlages viel zu viel – nicht lesen!!! Die Lektüre war trotzdem super, aber es hat schon ein wenig die Spannung genommen. Luzia ist eine großartige Frau und die Zeit des Mittelalters wird einem beim Lesen mal wieder in ihrer erschreckenden Grausamkeit vor Augen geführt. Die Hexenverfolgung ist wirklich ein sehr dunkles Kapitel. Darüber hinaus sind auch die persönlichen Beweggründe der handelnden Protagonisten sehr gut und ausführlich beschrieben und auch wenn ich ganz sicher nicht alle sympathisch finde, so haben sie mich doch beeindruckt und gefesselt. Die Handlung ist extrem spannend und sehr glaubhaft. Man merkt das die Autorin sehr gut recherchiert hat und jede Menge Herzblut in diesem Buch steckt. Das Einzige, was mich wundert ist der Titel. Den versteh ich irgendwie nicht. Das Buch kann ich aber trotzdem absolut weiter empfehlen. Ich denke, es lohnt sich sicher auch, zuerst den ersten Band „Seelenfeuer“ zu lesen, bevor man dann diesen großartigen Roman zur Hand nimmt. Ich hoffe es gibt noch einen weiteren Teil.
  • Bewertung: 5 Sterne

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Kleine Hexengeschichten

Dagmar Geisler – Kleine Hexengeschichten

Kleine Hexengeschichten

  • Verlag: ars edition
  • Seitenzahl: 48
  • Teil einer Reihe?: Ja, es gehört zu Reihe „Erste Geschichten zum Selberlesen“
  • Inhalt: In vier Geschichten erleben wir verschiedene kleine Abenteuer der jungen Hexe Flora zum Beispiel auf dem Weg zu ihrer Hexenprüfung.
  • Rezension: Eines meiner Patenkinder hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht, als ich sie das letzte Mal Anfang Oktober besucht habe. Nicht nur jetzt im Herbst aber dann ganz besonders sind die Geschichten über Hexen bei vielen kleinen Mädchen ja sehr beliebt. Dieses Buch hat mir nicht nur wegen seiner spannenden Geschichten so gut gefallen, sondern auch wegen der sehr schönen, lebendigen und farbenfrohen Abbildungen, die perfekt zum Text passen. Außerdem ist der Text so groß gedruckt und einfach gehalten, dass er sich auch für junge Erstleser eignet und sie um (Vor-)Lesen motiviert – einfach großartig. Ich kann das Buch daher wirklich nur weiter empfehlen.
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Die kleine Hexe

Otfried Preußler – Die kleine Hexe

  • Verlag: Thienemann
  • Seitenzahl: 128
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Die kleine Hexe ist erst 127 Jahre alt und somit noch lange nicht alt genug um eine „richtige“, Hexe zu sein. Wenn sie nun schon keine große Hexe sein kann, will sie immerhin eine gute Hexe sein, bis sie endlich „erwachsen“ ist. Mit dieser Entscheidung wird es richtig spannend im Leben der kleinen Hexe.
  • Rezension:
    Auch nach mehr als 50 Jahren diesen wundervolle seine Anziehungskraft auf Kinder noch immer nicht verloren und ist heute genauso aktuell wie damals. Durch die zugleich lustige wie spannende Geschichte der kleinen Hexe wird die Lesefreude der kleinen Leser geweckt. Zudem wurde das Buch schon häufig als Theaterstück inszeniert. So werde ich z.B. heute mit meiner zweiten Klasse ein Weihnachtsmärchen anschauen, dem eben diese märchenhafte Geschichte von Otfried Preußler zugrunde liegt. Ich kann es nur wärmstens weiter empfehlen, gerade auch als Vorbereitung darauf, ein Theaterstück zu sehen, denn Bücher wecken doch ungleich mehr die Phantasie von Kindern, als es Filme und andere ausio-visuelle Medien je tun können.
  • Bewertung: 

    Ein spannendes Buchquiz zu diesem Buch findest du auch unter www.antolin.de
    © Schroedel, Braunschweig

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