Rezension: Die Schwalbe, die den Winter sehen wollte

Philip Giordano – Die Schwalbe, die den Winter sehen wollte

  • Verlag: Knesebeck
  • Teil einer Reihe: Nein
  • Seitenzahl: 48
  • Inhalt: Iris ist eine ganz besonders neugierige Schwalbe. Als alle anderen Schlafen am Ende des Sommers in den Süden fliegen beschließt sie im Wald zu bleiben und herauszufinden was dort passiert, während die Schwalben im Süden sind. Und sie entdeckt jede Menge Neues und findet sogar einen neuen Freund.
  • Rezension: Gerade jetzt im Spätsommer finde ich die Idee einfach großartig, dass ein kleiner Vogel nicht in den Süden fliegt sondern hier bleiben möchte. Die Geschichte ist total schön und schafft es in mir schon jetzt die Erinnerung daran zu wecken, was am Herbst und Winter so besonders schön ist. Aber auch der andere Aspekt der Geschichte in der Iris auf das Eichhörnchen Sam trifft ist einfach toll. Wie klug das Geschenk der alten Schwalbe gewählt war. Auch die Illustrationen sind sehr ansprechend und etwas ganz besonderes. Ich finde das Buch rundherum sehr gelungen und empfehlenswert.
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes:https://www.knesebeck-verlag.de/die_schwalbe_die_den_winter_sehen_wollte/t-1/708

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Rezension: Seine eigene Farbe

Leo Lionni – Seine eigene Farbe

Seine eigene Farbe

  • Verlag: BELTZ & Gelberg
  • Seitenzahl: 32
  • Teil einer Reihe?: Nein, aber es gibt noch viele weitere Bücher von Leo Lionni, z.B. „Swimmy“ und „Frederik
  • Inhalt: Das Chamäleon ist traurig, denn jedes Tier hat seine eigene Farbe nur es selbst verändert sich ständig. Es versucht das Problem zu lösen, indem es sich auf ein Blatt setzt, doch das nützt nichts. Zum Glück findet das Chamäleon doch noch eine Lösung.
  • Rezension: Ich liebe die Bücher von Leo Leonie und Chamäleons finde ich einfach sehr faszinierend. Da war schnell klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Die Geschichte des Chamäleons hat mir sehr gut gefallen, besonders seine Lösung, die ich hier aber nicht verraten möchte finde ich sehr schön. Ich denke man kann das Buch nutzen um über jede Menge Themen mit Kinder ins Gespräch zu kommen: Farben, Tiere, Jahreszeiten oder Anderssein. Mit älteren Kindern kann man dann weiter einsteigen und fragen, warum die erste Idee des Chamäleons nicht funktioniert oder wie sich die Kinder an seiner Stelle fühlen würden. Und die Bilder sind, wie auch in anderen Büchern von Leo Lionni wieder sehr schön und in dem typischen Stil mit Wiedererkennungswert. Ich kann das Buch wirklich weiter empfehlen.
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Frederick

Leo Lionni  – Frederick

  • Verlag : Beltz
  • Seitenzahl : 32
  • Teil einer Reihe? :  Nein
  • Inhalt:
    Der Mäusejunge Frederick lebt mit seiner Familie in einer alten Steinmauer und zeigt ganz besondere Fähigkeiten, als es darum geht Vorräte für den Winter zu sammeln. Zuerst denken die anderen Familienmitglieder, dass Frederick faul ist, als er statt Nüssen Dingen wie „Sonnenstrahlen“, „Farben“ und „Wörter“ sammelt, doch dann im Winter wissen sie es durchaus zu schätzen.
  • Rezension:
    Eine sehr süße Geschichte, mit einfachen aber trotzdem schönen und lebendigen Bildern, die beschreibt, dass für das Leben mehr nötig ist, als nur Nahrung, und dass man sich manchmal nicht vom ersten Eindruck täuschen lassen soll, sondern es sich lohen kann, abzuwarten und hinter die Fassade zu schauen. Auch dieses Buch eignet sich wundervoll dazu, es nachzuspielen. Es hat eine klare Sprache und die Geschichte mag ich sehr. Besonders gut gefällt es mir, wie die Kraft der Vorstellung und Phantasie auf eine kindliche aber liebevolle Weise deutlich gemacht werden, ein weiteres Highlight ist  Fredericks Gedicht am Ende der Geschichte. Dieses hat auch die Kinder sehr beeindruckt, einige haben es sogar auswendig gelernt.
  • Bewertung:  

    Ein spannendes Buchquiz zu diesem Buch findest du auch unter www.antolin.de
    © Schroedel, Braunschweig

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