Rezension: Licht in tiefer Nacht

Nora Roberts – Licht in tiefer Nacht

  • Verlag: RandomHouse Audio
  • Länge: 6 CDs, Laufzeit: ca. 7h 55
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Bodine Longbow leitet erfolgreich das Familienunternehmen, eine Ranch in Montana. Immer wieder stellt sie auch Callen Skinner, den sie schon aus ihrer Jugend kennt… Alles könnte total schön und idyllisch sein, doch da ist ein Schatten der seit Jahren über der Familie schwebt: Vor vielen Jahren ist Alice verschwunden, die Tante von Bodine. Die meisten Familienmitglieder glauben, dass sie nicht mehr lebt. Doch sie täuschen sich und ahnen nicht, dass Alice ganz in der Nähe lebt, allerdings nicht das Leben führen darf, dass sie sich wünscht…
  • Rezension: Ich bin ein Fan von Nora Roberts und auch diesmal bin ich nicht enttäuscht worden. Auch diese Geschichte hat mich tief berührt. Auch wenn man als Leser natürlich von Anfang an weiß, wie (fast) alles zusammenhängt, tut das der Spannung natürlich keinen Abbruch. Man fiebert Gleichzeit mit Alice und Bodine mit und ahnt dann nicht, wie sich am Ende wirklich alles fügt. Natürlich ist die Handlung besonders im Bezug auf Alice Leben aber auch erschreckend, doch nicht so düster beschrieben, dass es meine Lese- bzw. Anhöre-Freude hat trüben können. Auch die Stimme der Vorleserin ist sehr angenehm und auch wenn man das Buch über einen längeren Zeitraum im Auto hört, verliert man nie den Faden und freut sich nebenbei auf jede noch so kleine Fahrt und ärgert sich plötzlich auch nicht mehr im Stau zu stehen. Ich habe die Protagonisten nach und nach richtig ins Herz geschlossen. Das Hörbuch kann ich wirklich absolut empfehlen. Einziger kleiner Wermutstropfen ist dass das Buch dann „sehr schnell“ endet und ich gerne noch ein paar mehr Infos zu Alice bekommen hätte.
  • Bewertung: 

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Rezension: Ein totes Leben

Dominik Seiberth – Ein totes Leben

Ein totes Leben

  • Verlag: book´s house
  • Seitenzahl: 298
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Hauptkommissar Jonathan Weizsäcker hat gerade wieder begonnen zu arbeiten, nachdem er lange Zeit mit den Folgen eines Falles zu kämpfen hatte, den er nicht hat aufklären können und der ihn in Depressionen hat fallen lassen. Und schon wieder verschwindet ein kleiner Junge spurlos aus seinem Elternhaus. Jonathan muss bei diesem Fall also alles geben und gegen die Schatten seiner Vergangenheit ankämpfen und den Täter suchen. Dabei geht es nicht nur um das Leben des kleinen Jungen…
  • Rezension: Der Autor selbst hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Und ich bereue es kein bisschen, dass ich es gelesen habe, denn es ist unglaublich fesselnd. Man ahnt zwar immer schon, dass irgendwie mehr hinter allem stecken muss, aber kann es nicht festmachen. Für mich war das Buch kein bisschen vorhersehbar und genau das macht einen guten Thriller meiner Meinung nach aus, wenn man immer wieder von der Handlung überrascht wird, sie aber dann sofort als logisch empfindet. Besonders beeindruckt hat mich, wie es dem Autor gelungen ist, aufzuzeigen, wie auch das Leben von Jonathan durch das Ganze aus der Bahn geworfen wurde. Denn dass es das Leben einer Familie völlig verändert, wenn ein Kind verschwindet ist wohl auch vorher schon jedem klar gewesen – auch wenn man nicht unbedingt mit solchen „Abgründen“ rechnet. Mehr möchte ich hier jetzt aber auch gar nicht verraten – lest selbst!
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Der Rätselmacher

Neal Baer, Jonathan Greene – Der Rätselmacher

Der Rätselmacher

  • Verlag: blanvalet
  • Seitenzahl: 448
  • Teil einer Reihe?: Ja, der erste Band des Ermittler-Duos Nick Lawler & Claire Waters trägt den Titel „Beuteschema“.
  • Inhalt: Claire Waters arbeitet als forensische Psychiaterin an einem Krankenhaus in Manhattan. Von dort aus beobachtet sie, wie eine ihrer Patientinnen, Rosa, entführt wird. Sie macht sich große Sorgen und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln, weil ihr die Polizei zuerst nicht helfen will. Unterstützung bekommt sie von Nick Lawler vom NYPD, den sie von einem früheren Fall kennt. Gemeinsam können sie Rosa aufspüren. Doch sie finden nur noch ihre Knochen und einen Hinweis auf ein Rätsel. Dieses Vorgehen erinnernd Nick an einen Fall seines Vaters, der versucht hat einem brutalen Serientäter auf die Spur zu kommen. Sie müssen den Mörder also schnell finden, bevor er sich ein weiteres Opfer findet…
  • Rezension: Als erstes habe ich einen Tipp für euch: Lest nicht den Klappentext – er nimmt viel zu viel vorweg!!! Nicht nur deshalb muss ich sagen, dass ich mir anfangs ein wenig schwer damit getan habe, in die Handlung hineinzufinden. Es war mir nicht ganz klar, um was es jetzt eigentlich geht – was ja auch spannend sein kann, hier hat es mich aber verwirrt. Doch dann wurde ich immer mehr gefesselt von der Handlung und den tollen Protagonisten. Unglaublich wie mutig die Beiden sind und was sie alles riskieren, um den Fall aufzuklären. Die letzten 150 habe ich dann an einem Stück verschlungen und konnte das Buch erst zur Seite legen, als ich das Ende kannte, obwohl es wirklich schon spät und ich sehr müde war. Wer Lust auf einen spannenden Thriller hat, der ist hier wirklich genau richtig, man muss nur ein wenig durchhalten.
  • Bewertung: 4 Sterne

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Rezension: Lotusblut

Judith Winter – Lotusblut

Lotusblut

  • Verlag: dtvsiebenschoen-9783423214896
  • Seitenzahl:
  • Teil einer Reihe?: Ja es ist der zweite Band der Krimiserie mit Ermittlerin Emilia Capelli.  Der erste Band trägt den Titel „Siebschön„.
  • Inhalt: Das Ermittler-Team Emilia Capelli und   Mai Zhou wird zu einem neuen Fall gerufen. Ein Mädchen wurde entführt und ist nun, nachdem seine Entführer erschossen worden sind, spurlos verschwunden. Doch wer ist dieses Mädchen und wieso wurde es überhaupt entführt? Und warum möchte es offensichtlich nicht zurück zu seinen Verwandten?
  • Rezension: Das Cover kam mir gleich  irgendwie bekannt vor und auch der Name Emilia Capelli. Also habe ich mich ein wenig auf meinem Blog umgesehen und festgestellt, dass mich mein Gefühl nicht getrogen hat. Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich bereits den ersten Titel der Krimireihe gelesen. Er trägt den Titel „Siebschön“ und hat mir wirklich sehr gut gefallen. Nicht anders ging es mir mit „Lotusblut“, auch wenn es ein ganz anderer Krimi ist. Die Charaktere sind weiterhin sehr überzeugend und authentisch und man erfährt wieder weitere Details aus dem leben besonders von Emilia, die die Geschichte an sich aber nicht stören, sondern sehr schön einrahmen. Es ist unglaublich wie mutig und engagiert diese beiden Frauen sind und wie sie nicht aufgeben, bis sie den Fall gelöst haben. Die Handlung an sich ist sehr fesselnd und hat mich immer wieder überrascht. Ich kann euch diesen Thriller wirklich sehr empfehlen, um das Ermittler-Team aber schon mal ein wenig besser kennen zu lernen würde ich euch empfehlen mit dem lesen von Band 1 zu beginnen. Vielen Dank an den im.press Verlag, der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Todeskind

Karen Rose – Todeskind

Todeskind

  • Verlag: Droemer Knaur
  • Seitenzahl: 736
  • Teil einer Reihe?: Nein nicht direkt, aber viele der Personen tauchen auch in anderen Büchern von Karen Rose auf z.B. in „Todeskleid“ (sozusagen der Vorgänger von „Todeskind“) und „Todesschuss“. Insgesamt sind bisher 15 Titel von Karen Rose bei Droemer Knaur erschienen.
  • Inhalt: Die Staatsanwältin Daphne Montgomery hat es nicht leicht, gerade bringt sie einen sehr brisanten Fall zu Ende, dessen Urteilsverkündung in einem Chaos endet, da erfährt sie auch noch das ihr Sohn entführt wurde. Natürlich beginnt sie sofort an beiden Fronten zu ermitteln, besonders weil sie sofort vermutet, dass alles irgendwie zusammenhängt. Unterstützt wird sie dabei vor allem von FBI Special Agent Joseph Carter. Schnell wird klar, dass sich alles irgendwie um ihre Person und ihre Vergangenheit dreht, auch wenn nicht klar ist, wer wirklich genau dahinter steckt…
  • Rezension:  Das Buch hat mich sehr neugierig gemacht und ich habe mich auf einen spannenden Thriller gefreut. Leider bin ich ein wenig enttäuscht, denn das Buch war nicht immer fesselnd, teilweise war es sogar ein wenig langweilig. Ich denke, es wäre gut gewesen, wenn das Buch manche Details weggelassen hätte. Außerdem fand ich es sehr störend, dass so unglaublich viele Menschen (aus den früheren Büchern) auftauchen und man nicht so schnell vergeht, wer jetzt eigentlich genau mit wem verwandt bzw. befreundet ist. Normalerweise mag ich es, wenn mir altbekannte Protagonisten wieder begegnen, aber ich „Todeskind“ ist mein erstes Buch von Kate Rose und so war ich oft mehr als überfordert damit, die Zusammenhänge und Andeutungen zu verstehen. Auch der Klappentext macht wein wenig die Spannung kaputt, denn er verrät viel zu viel – also lest ihn besser nicht. Nach er Hälfte des Buches ist noch lange nicht alles eingetreten, was man sonst schon weiß. Ansonsten gefällt mir das Buch aber gut, nur kann ich es trotzdem nicht unbedingt empfehlen. Vielen Dank an das Team vom  dot.books Verlag, der mir dieses eBook freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung:3 Sterne

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Rezension: Mysterium. Der schwarze Drache

Julian Sedgwick – Mysterium. Der schwarze Drache

Mysterium. Schwarzer Drache

  • Verlag: Aladin
  • Seitenzahl: 328
  • Teil einer Reihe?: Ja, der zweite Band heißt „Mysterium. Der Palast der Erinnerungen“.
  • Inhalt: Danny wächst im Zirkus „Mysterium“ auf und kennst sich mit Kartentricks, Hypnose und Entfesslungsnummern aus.  Als seine Eltern bei einem ums Leben kommen zieht er zu seiner Tante Laura. Kurz nachdem an seiner Schule eine mysteriöse Explosion für Unruhe sorgt, reist er gemeinsam mit Laura nach China, das Heimatland seiner Mutter. Laura ist Journalistin und möchte dort für einen Artikel über die Mafia in Hongkong recherchieren. Dies scheint nicht unbedingt auf Begeisterung zu treffen, denn Laura wird entführt und Danny muss  nun seine bisher wohl größte Herausforderung meistern – er muss die Entführer finden und Laura retten. 
  • Rezension:  Schon das Cover hat mich sehr neugierig gemacht und ich wusste sofort, dass mich dieses Buch in die Zirkuswelt und Entfesselungstricks entführen würde. Diese Reise hat mir sehr gut gefallen und ich habe einen unglaublich starken Jungen kennen gelernt, der mit Hilfe seiner Freunde und dem Glaube an seine eigenen Fähigkeiten unglaubliches vollbringt und nie aufgibt. Dieses Buch passt in keine Schublade – es ist keine typisches Zirkusbuch und auch keine gewöhnliche Detektivgeschichte, es ist einmalig und großartig. Innerhalb des Buches wird immer schon auch auf ein anderes Geheimnis hingewiesen, den Tod von Dannys Eltern – ich hoffe, dass er im zweiten Band auch diesen „Fall“ lösen kann und hoffe dort auch seine Freunde aus Band 1 wieder zu treffen. „Mysterium“ ist auf jeden Fall zu 100% zu empfehlen an alle die spannende Bücher lieben. Vielen Dank an den Aladin Verlag und das Team von Literaturtest, die mir dieses Buch freundlicherweise aals Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 5 Sterne

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