Rezension: Nicht nur eine Liebesgeschichte

Joshilyn Jackson – Nicht nur eine Liebesgeschichte 

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  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 360
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Shandi und William begegnen sich während eines Überfalls auf einen Tankstellen-Shop zum ersten Mal.
  • Rezension: Das Cover fand ich sehr schön und auch der Titel hat mich neugierig gemacht. Und so viel kann ich auf jeden Fall verraten, bei diesem Buch handelt es sich wirklich nicht nur um eine Liebesgesichte, sondern um viel mehr. Es beginnt damit, dass  Shandi und William völlig unterschiedliche Auffassungen davon haben, was Schicksal bedeutet. Ich will jetzt nicht zu viel verraten, aber soviel kann ich wohl sagen, William birgt mehr als ein Geheimnis in sich. Neben der Geschichte von  Shandi und William , gibt es noch die Vergangenheit der beiden und die aktuelle Beziehung von Shanty zu ihrem Sohn und ihren Eltern, um nur einige Bespiele zu nennen, was das „mehr“ bedeutet. BIs ca. 50 Seiten vor Schluss fand ich die Geschichte auch wirklich großartig, das Ende gefällt mir aber nicht… aber das muss jeder von euch selbst rausfinden. Lesen solltet ihr das Buch auf jeden Fall!
  • Bewertung: 4 Sterne

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Rezension: Schattenspringer 2. Per Anhalter durch die Pubertät

Daniela Schreiter – Schattenspringer 2. Per Anhalter durch die Pubertät

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  • Verlag: panini
  • Seitenzahl: 160
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist die Fortsetzung von „Schattenspringer. Wie es ist anders zu sein„.
  • Inhalt: Mit ihrem Debüt „Schattenspringer – Wie es ist, anders zu sein“ hat Daniela Schreiter eine autobiographische Graphic Novel vorgelegt, die unterhaltsam und berührend ihre Kindheit und Jugend als Asperger-Autistin nachzeichnet. In der Fortsetzung „Schattenspringer – Per Anhalter durch die Pubertät“ geht es vor allem um die schwierige Zeit des Erwachsenwerdens, und die erste Klassenfahrt war ein großer Schritt in diese Richtung. Außerdem geht es um die erste Liebe, das Studium und am Ende im Erwachsenenalter die Diagnose. Was ändert sich, wenn das Gefühl des Andersseins plötzlich den Namen „Asperger“ trägt? (Quelle: www.paninicomics.de
  • Rezension: Ich war sehr begeistert von dem ersten Band: „Schattenspringer. Wie es ist anders zu sein“ und deshalb sehr neugierig auf diese Fortsetzung. Da ich gerade Spaß am lesen von Comics gefunden hatte, habe ich mich allerdings auf diesen zweiten Band sehr gefreut und von meiner ursprünglichen Skepsis war nichts mehr übrig. Daher kann ich mich nur wiederholen: „Ich habe das Buch, nachdem ich mehrmals mit Spaß daran gelesen hatte, jetzt in einem Stück von vorne bis hinten gelesen und dabei völlig die Zeit vergessen, wie es mir nur bei wirklich guten Büchern passiert. Die Art und Weise wie die Autorin von ihrem Leben als Asperger-Autstin erzählt finde ich einfach  großartig und ich bin mir sicher, dass es dazu beitragen wird, dass viele Menschen besser verstehen, wie ein Asperger die Welt wahrnimmt.“ Gerade die Pubertät ist eine unglaublich anstrengende Zeit und ich war neugierig darauf, welche besondern Probleme Daniela während dieser schwierigen Übergangszeit vom Kind zum Erwachsenen zu meistern haben würde. Was ich dann gelesen habe, hat mich wirklich bewegt und daher kann ich nur sagen, dass die Fortsetzung genauso lesenswert ist, wie  schon den ersten Teil. (Man sollte aber unbedingt mit dem Lesen von Band 1 beginnen!)  Vor der Autorin kann man wirklich nur den Hut ziehen, wie es ihr gelingt diese ganz besondere Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit einzufangen. Denn es macht wirklich Spaß den Comic zu lesen und gleichzeitig ist er sehr lehrreich – einfach genial. Auch wenn ich mich wiederholen: Diesen Tiefgang hätte ich bei einem Comic nie erwartet und ich bin froh, dass ich ihm trotzdem eine Chance gegeben habe, denn ich hätte sonst definitiv etwas verpasst. Ich denke ein „normales“ Buch hätte die ganze Thematik auch sicher nicht so genial zur Sprache bringen können!
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Schattenspringer. Wie es ist anders zu sein

Daniela Schreiter – Schattenspringer. Wie es ist anders zu sein

SCHATTENSPRINGER

  • Verlag: panini
  • Seitenzahl: 160
  • Teil einer Reihe?: Ja, es gibt noch eine Fortsetzung. Sie trägt den Titel „Schattenspringer 2. Per Anhalter durch die Pubertät“.
  • Inhalt: Daniela ist Asperger-Autistin. Seit ihrer Diagnose wollte sie einen Comic darüber zeichnen, wie es ist, als Autist zu leben, zu sehen, zu fühlen. Wörter allein haben dafür einfach nie ausgereicht. In ihrem Debüt „Schattenspringer“ zeichnet sie nun ihre Kindheit bis zum Erwachsenenalter auf und zeigt, welche Hürden es dabei zu meistern gilt, von denen Nicht-Autisten nicht einmal ahnen, dass sie überhaupt existieren. Einfühlsam und authentisch legt sie dar, wie sich im Anderssein der Alltag gestaltet. Gleichzeitig erkennt man sich auch als Leser oft in den von ihr beschriebenen Situationen wieder. (Quelle: www.paninicomics.de
  • Rezension: Ich war sehr neugierig, als ich von diesem Comic erfuhr. Aber ich muss zugeben, dass ich auch etwas skeptisch war, denn Comics sind eigentlich eher nicht so „mein Ding“. Dieser hier ist aber etwas ganz anderes, ich habe ihn, nachdem ich mehrmals mit Spaß daran gelesen hatte, in einem Stück von vorne bis hinten gelesen und dabei völlig die Zeit vergessen, wie es mir nur bei wirklich guten Büchern passiert. Die Art und Weise wie die Autorin von ihrem Leben als Asperger-Autstin erzählt finde ich einfach  großartig und ich bin mir sicher, dass es dazu beitragen wird, dass viele Menschen besser verstehen, wie ein Asperger die Welt wahrnimmt. Besonders für mich als Lehrerin war es auch noch einmal sehr interessant, zu erfahren welche großen Probleme der Schulalltag für ein solches Kind mit sich bringen kann, an die man zuerst gar nicht gedacht hat. Ich kann dieses Buch daher wirklich 100%-ig weiterempfehlen, und vor der Autorin den Hut ziehen. Es macht Spaß zu lesen und ist sehr lehrreich – einfach genial. Diesen Tiefgang hätte ich bei einem Comic nie erwartet und ich bin froh, dass ich ihm trotzdem eine Chance gegeben habe, denn ich hätte sonst definitiv etwas verpasst. Ich denke ein „normales“ Buch hätte die ganze Thematik auch sicher nicht so genial zur Sprache bringen können!
  • Bewertung: 5 Sterne

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