Rezension: Alles lief gut

Franck Prevot – Alles lief gut

  • Verlag: Tintentrinker Verlag
  • Seitenzahl: 28
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die roten Knöpfe lebten glücklich zusammen und man kann wirklich sagen alles lief gut. Doch dann tauchte plötzlich ein blauer Knopf auf und brachte alles durcheinander. Die roten Knöpfe waren sehr skeptisch, besonders als nach und nach noch mehr blaue Knöpfe auftauchten. Doch irgendwann gewöhnten sie sich an die Anwesenheit der blauen Knöpfe und alles lief wieder gut, bis ein sonderbarer Knopf auftauchte…
  • Rezension:  Die Idee des Bilderbuches gefällt mir sehr gut, die Umsetzung finde ich aber leider nicht so 100 % gelungen. Zum einen finde ich es eher ungünstig, dass die blauen Knöpfe sehr dunkel, ja fast schwarz sind und diese Farbe hat gleich immer einen negativen Beigeschmack. Zum Anderen finde ich die Worte nicht so kIndgerecht. Trotzdem bin ich mir sicher, dass dieses Bilderbuch sich sehr gut im Kindergarten und in der Grundschule einsetzten lässt, um schon mit den Kleinsten über das Andersen und die Integration zu sprechen – Aspekt des sozialen Lernens, die immer wichtiger werden.
  • Bewertung: 

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Rezension: Tagwind.Der Bewahrer der Jahreszeiten

Jennifer Wolf – Tagwind. Der Bewahrer der Jahreszeiten

Nachtblüte

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 260
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der letzte von vier Teilen der Reihe „Geschichten der Jahreszeit“. Der erste Band trägt den Namen „Morgentau. Die Auserwählte der Jahreszeiten„, der Zweite „Abendsonne. Die Wiedererwählte der Jahreszeiten„. und der dritte band heißt „Nachtblüte. Die Erbin der Jahreszeiten.„.
  • Inhalt: Yannis Tagwind ist aufgrund seiner warmherzigen Art bei allen in Hermera beliebt. Daher wartet besonders seine Familie, für die er alles geben würde, mit Spannung darauf, dass er sich eine Frau sucht und selbst eine Familie gründet. Doch keiner ahnt, dass sein Herz schon lange vergeben ist, er sich aber nicht traut dem Gefühl nachzugeben… und einfach wäre die Liebe zu diesem Menschen auch ganz sicher nicht. Sie würde vielen verändern.
  • Rezension:  Ich habe die Bücher der „Geschichten der Jahreszeit“ wirklich genossen und mich sehr gefreut, dass die Handlung hier genauso märchenhaft weiter geht. Es hat auch nicht lange gedauert, bis ich in der Handlung wieder gefangen war und dann gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Zum ersten Mal seit der Geburt meines Sohnes habe ich wieder ein Buch nachts zu Ende gelesen und habe es erst dann aus der Hand gelegt, als ich das Ende kannte. Das verrate ich hier natürlich nicht, aber ich hab mich gefreut, dass es noch einen weiteren Band gibt und so viel steht fest, ich kann die Jahreszeiten-Reihe nur weiter empfehlen.Die Charaktere sind so einzigartig und liebeswert und sie stehen für ihre Liebe und ihre Familie ein, dass kann ich wirklich bewundern.
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Dem Horizont so nah

Jessica Koch – Dem Horizont so nah

horizont so nah

  • Verlag: FeuerWerke Verlag
  • Seitenzahl: 478
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der Beginn der „Danny-Trilogie“. Ein zweiter Band trägt den Titel „Dem Abgrund so nah“ und ist bereits ebenfalls erschienen. Ein dritter Teil „Dem Ozean so nah“ ist geplant.
  • Inhalt: Jessica führt das normale Leben eines Teenagers, bis der 20-jährige Danny zufällig ihren Weg kreuzt. Sofort ist sie fasziniert von ihm, denn er besitzt alles, von dem sie träumt: gutes Aussehen, Erfolg, Unabhängigkeit und Geld. Er zieht sie in seinen Bann, mit seinem Selbstbewusstsein, seiner immer guten Laune und seiner hilfsbereiten Art anderen Menschen gegenüber. Erst allmählich gelingt es Jessica, hinter seine sorgfältig aufgebaute Fassade zu blicken und ihn wirklich kennenzulernen. Abgründe tun sich auf, denn Danny ist von Kindheit an zutiefst traumatisiert. Fernab von Heimat und Familie kämpft er um ein normales Leben.Trotz aller Schwierigkeiten und gegen jede Vernunft entsteht zwischen Jessica und Danny eine innige Liebe. Doch es wird nicht einfacher. Nicht nur Dannys Vergangenheit ist düster, auch seine Zukunft ist bereits gezeichnet, denn seine Kindheit hat nicht nur seelische Folgen hinterlassen. In einer oberflächlichen Welt, die nur das Offensichtliche sehen will, beginnt ein Kampf gegen Vorurteile und Ausgrenzung – und ein Wettlauf mit der Zeit …
    (Quelle: feuerwerkeverlag.de/)
  • Rezension: Das Buch ist wirklich etwas Besonderes, aber für mich war es trotzdem gerade nicht das richtige Buch. Gerade weil ich wusste, dass es auf einer wahren  Begebenheit beruht und die Autorin das alles wirklich erlebt hat, war es um so erschreckender das alles zu lesen. Ich wollte und konnte es nicht näher an mich heran lassen und mich so nicht völlig auf das Buch einlassen. Das liegt aber eindeutig an mir und nicht am Buch. Und ich kann dieses daher trotzdem weiterempfehlen, aber Vorsicht, es ist wirklich keine leichte Lektüre!
  • Bewertung: 4 Sterne

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Rezension: Forbidden Touch. Acht Momente

Kerstin Ruhkieck – Forbidden Touch. Acht Momente

Acht Momente

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 414
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der zweite Band Beginn einer Trilogie. Der erste Teil heißt „Sieben Sekunden„. Den dritte Teil „Neun Seelen“ kann man voraussichtlich im Oktober lesen.
    • Inhalt: Novalee und Grey haben sich inzwischen für eine Flucht aus AurA Eupa , entschieden. Doch trotzdem gibt es immer wieder Momente, in denen sie wichtige Entscheidungen treffen müssen. Genauso wie auch die anderen Flüchtlinge, unser ihnen auch Kaylana, die zwangsverheiratet wird als Strafe für den Kontakt zu einem Jungen aus Liga 3.
  • Rezension: Auch diese Fortsetzung der Forbidden-Touch-Reihe hat mich wirklich sehr begeistert. Wie auch schon im ersten Band kommen in jedem Kapitel unterschiedliche Jugendliche zu Wort und man verfolgt ihr Schicksal. Es war sehr spannend, wie die verschiedenen Gruppen bzw. Paare ihr Leben und insbesondere die Flucht meistern und gegen das System rebellieren. Es wird aber auch deutlich, wie schwer es ist sich draus zu befreien, besonders auch aus der Gedankenwelt, die man für normal gehalten hat, was auch immer „normale“ bedeutet. Gerade deshalb gefällt mir dieses Buch so gut. Immer wieder kommen Momenten, in denen sich die Protagonisten entscheiden müssen und klar ist, dass ihr Leben sich grundlegend verändert wird. Ich bin schon sehr gespannt auf den dritten Teil.
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Der Dingdongdilli / Kinderbuch zu gewinnen!

Bill Peet – Der Dingdongdilli

dingdongdilli

  • Verlag: Eulenspiegel Kinderbuchverlag
  • Seitenzahl: 64
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:  Hund Stromer ist unglücklich, weil er nicht berühmt ist. Deshalb läuft er weg und wird von einer Hexe in das Fantasiewesen Dingdongdilli verwandelt. Doch obwohl er jetzt sogar als Weltwunder gezeigt wird merkt er, dass es gar nicht so schön ist, nicht mehr er selbst zu sein…
  • Rezension: Das Cover hat mich sehr neugierig gemacht und sofort meine Phantasie angeregt. Das Buch war dann irgendwie anders als erwartet – tiefsinniger… aber trotzdem sehr schön. Es macht deutlich,  wie schön es ist man selbst zu sein. Auch wenn ich die Geschichte aufgrund ihrer Komplexität eher älteren Kindern empfehlen würde, finde ich so sehr schön und die Figur des Dingdongdili regt dazu an sich selbst solche Wesen auszudenken und zum anderen aber auch über die eigenen Wünsche und den Anspruch an das eigene Leben zu überdenken. So kann man sicher mit Hilfe des Buches schon mit Kindern Philosophieren. Erwähnen muss ich noch, dass ich die Illustrationen wirklich sehr hübsch finde. Das Buch ist sehr zu empfehlen!
  • Bewertung: 5 Sterne

 

Na? Möchtet ihr die Geschichte von Dingdongdilli lesen? 

Dann habt ihr Glück, denn es gibt hier auf stephienchen,de zwei Exemplare zu gewinnen. Ihr müsst mir dafür nur verraten warum ihr gern ihr selbst seid… (einfach einen Kommentar unter diesen Beitrag schreiben). Am 15.07.16 werde ich dann den Gewinner auslosen….

Wie immer können nur Menschen mit einer Versandadresse in Deutschland teilnehmen….

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Rezension: Lisa und Egon – Ein Nilpferd lernt tanzen / gratis Aktion

Tina Lizius – Lisa und Egon – Ein Nilpferd lernt tanzen

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  • Verlag: Primero Verlag
  • Seitenzahl: 58
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:  Egon ist ein Nilpferdkind undlebt mit seiner Familie im Zoo, als er dort das Mädchen Lisa und seine Freundinnen Ballett tanzen sieht weiß er sofort, das möchte er auch. Doch Alle sagen ihm, dass das unmöglich ist, Nilpferde können nicht tanzen. Als Lisa von Egons Traum erfährt gibt sie nicht auf im dabei zu helfen diesen zu verwirklichen…
  • Rezension: Die Idee des Buches ist einfach sehr süß, ein kleines Mädchen, das einem kleinen Nilpferd seinen Traum erfüllt tanzen zu lernen. Aber nicht nur die Handlung der Geschichte, sondern auch die unglaublich niedlichen Bilder haben mich sofort für sich eingenommen. Ich finde dieses Buch ist ein tolles Beispiel dafür, das man sehr vieles schaffen kann, wenn man es sich nur fest vornimmt und nicht aufgibt. Ein weiteres Highlight des Buches sind die Tanz-Anregungen am Ende des Buches mit konkreten Musik-Vorschlägen. So kann man direkt loslegen. Ich bin mir sicher, dass dieses Buch viele Liebhaber unter den kleinen und großen Lesern finden wird und das es dazu anregt neue Dinge auszuprobieren und Kindern Mut macht sich nicht von seinen Träumen abbringen zu lassen. Ich kann dieses Buch wirklich wärmstens weiterempfehlen.
  • Bewertung: 5 Sterne

Noch mehr über Egon erfährst du in zwei Videos:
1. Hörprobe:  2. Egon tanzt:

Wer jetzt neugierig geworden ist auf das Buch, für den habe ich eine ganz besondere Überraschung: „Lisa und Egon – Ein Nilpferd lernt tanzen“ von Tina Lizius gibt es nächste Woche kostenlos als E-book bei Amazon, vom 06.06. – 10.06. 

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Rezension: Feinripp und Schlagsahne

Liz May – Feinripp und Schlagsahne. Aus dem Leben einer Familienhelferin 

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  • Verlag: dp digital publishers
  • Seitenzahl: 317
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Studentin Gloria braucht dringend Geld und so macht sie sich auf die Suche nach Arbeit. Nach kurzer Zeit bekommt sie Antwort auf ihre Anzeige und das Angebot als sozialpädagogische Familienhilfe zu arbeiten. Dieser Job öffnet ihr die Augen für das was sie sonst nur theoretisch kannte und auch privat verändert sich Glorias Sicht auf die Dinge und die Frage, was eigentlich normal ist.
  • Rezension: Der Titel spricht eigentlich schon für sich. Die Geschichte macht auf wunderschöne Art und Weise deutlich, wie sehr sich Theorie und Praxis manchmal gerade im Umgang mit Menschen unterscheiden und wie wenig das Studium oftmals auf die Realität vorbereitet. Das war wirklich sehr spannend zu lesen, wie diese Erkenntnis auch Gloria trifft und wie es sie verändert. Außerm hat es einfach unglaublich Spaß gemacht das Buch zu lesen, ich denke grade auch weil ich beruflich ebenfalls mit ähnlichen Dingen konfrontiert werde und dadurch immer wieder mein Bild von dem änder, was „normal“ ist. Fazit: Absolut lesenswert gerade für Menschen, denen der Beruf einer Familienhelferin nich ganz fern ist. Man merkt dem Buch an, das die Autorin selbst sich da auskennt.
  • Bewertung: 5 Sterne

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