Rezension: Ein dänischer Winter

sanne jellings – Ein dänischer Sommer

  • Verlag: rowohlt
  • Seitenzahl: 160
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Karen Blixen im winterlichen Kopenhagen und ein Hausmädchen mit großen Träumen. Dezember, 1929: Karen Blixen verbringt die Weihnachtstage auf dem Hof ihrer Familie am Øresund. Die Frau, die einmal Schriftstellerin werden wollte, quälen
    existenzielle Sorgen: Ihre Farm in Afrika steht vor dem Ruin, die Beziehung zu ihrem Geliebten Deyns Finch-Hatton steckt in der Krise. Am dunkelsten Tag des Jahres steht auch Minna Kasparsson vor dem Nichts. Das achtzehnjährige Mädchen aus der Arbeiterklasse hat ihre Stelle als Schreibkraft verloren, und zu allem Überfluss erfährt sie, dass sich der Mann ihres Herzens mit einer anderen verlobt hat. Heimlich hatte Minna gehofft, Lehrerin werden zu können, nun muss sie bei Karen Blixens Familie eine Stelle als Hausmädchen annehmen. Auf Rungstedlund kommt es zur Begegnung der beiden Frauen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Eine Begegnung, deren Kraft, ihrer beider Zukunft verändern wird…
  • Rezension: Der Klappentext hat mich sehr angesprochen, doch leider habe ich das Buch schon nach wenigen Seiten zur Seite gelegt, es dann zwar noch mehrmals wieder zur Hand genommen, aber es am Ende dann doch abgebrochen bzw. einfach nicht mehr weiter gelesen. Der Inhalt des Buches ist wirklich spannend, aber irgendwie hat mich der Schreibstil nicht mitnehmen können und so liegt es seit über einem Monat angefangen bei mir… Trotzdem kann ich das Buch eingeschränkt weiter empfehlen – es ist gut, nur sprachlich nicht mein Ding.
  • Bewertung: 

Quelle DEr Infos und des Bildes: https://www.rowohlt.de/hardcover/sanne-jellings-ein-daenischer-winter.html

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Rezension: Das Weinen der Kinder

Arne M. Boehler – Das Weinen der Kinder

  • Verlag: epubli
  • Seitenzahl: 352
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Im Leben von Anke Neuhaus läuft es gerade alles anderer als rund und gerade deshalb entscheidet sie sich für ihren Boss von der Großstadt aufs Dorf zu ziehen um dort ein Museum vor dem Ruin zu retten. Den Maler Niels Sörensen kennt sie von früher und er bietet ihr an eine Serie von Bildern von weinenden Kindern auszustellen.  Doch das ist nicht ihre Rettung, sondern der Beginn von noch mehr Chaos… Welches Geheimnis steckt hinter diesen Bildern?
  • Rezension: Ich war sofort gefangen genommen von diesem unglaublich fesselnden Buch, auch wenn mich die verschiedenen Erzählsprünge am Anfang etwas verwirrt haben, hat das der Lesefreude keinen Abbruch getan. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Zwischendurch wurde mir das Buch dann fast ein wenig zu unheimlich, aber ich möchte nicht zu viel verraten. Es ist spannend bis zur letzten Seite und wer Bücher mit Gänsehaut-Effekt mag, der wird dieses Buch lieben.
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes: https://www.arne-m-boehler.com/das-weinen-der-kinder/

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Rezension: Die Schwiegertöchter des Monsieur Le Guennec

Aralie Valognes – Die Schwiegertöchter des Monsieur Le Guennec

  • Verlag: Rowohlt
  • Seitenzahl: 240
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Jacques und Martine Le Guennec verbringen die Weihnachtstage gemeinsam mit ihren Söhnen und deren Frauen. Leider kann Jaques nicht damit aufhören zu stichelt und so läuft das Ganze nicht sehr harmonisch ab. Da liest ihm seine Frau die Leviten: entweder er akzeptiert endlich die Frauen an der Seite seiner Söhne oder sie zieht aus. In den Sommerferien soll die Versöhnung stattfinden…
  • Rezension: Ich kannte bereits das Buch bzw. den Film Monsieur Claude und seine Töchter, welcher mir sehr gut gefallen hat. Daher war ich sehr neugierig auf dieses Buch und es hat mir wirklich gut gefallen – mehr als einmal musste ich etwas Schmunzeln oder hätte am liebsten selbst mit Jaques „geschimpft“ wie unmöglich er sich benimmt. Wer ein unterhaltsames Buch sucht, der ist hier genau richtig.
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes: https://www.rowohlt.de/taschenbuch/aurelie-valognes-die-schwiegertoechter-des-monsieur-le-guennec.html

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Rezension: Greta. Wie ein kleines Mädchen zu einer großen Heldin wurde

Jeanette Winter – Greta. Wie ein kleines Mädchen zu einer großen Heldin wurde

  • Verlag: Knesebeck
  • Seitenzahl: 40
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Wohl jeder kennt inzwischen Greta, aber so richtig viel weiß man oft über sie und ihre Beweggründer nicht.
  • Rezension: Ich finde das Buch wirklich super, denn es ist perfekt um schon mit Grundschulkindern über Greta und den Umweltschutz ins Gespräch zu kommen. Ein Thema, das ja gerade sehr aktuell ist und das man schon den Kleinsten nahe bringen sollte. Es gefällt mir sehr gut, dass man nachvollziehen kann, wie es dazu kam, dass Greta (unbeabsichtigt) so eine riesige Bewegung ins Leben gerufen hat. Und ich bin mir sicher, es wir schon die jüngeren Kinder sehr interessieren und sie motivieren sich selbst im Kleinen am Umweltschutz zu beteiligen. Leider gefallen mir die Illustrationen stilistisch nicht so gut und das ist bei einem Bilderbuch natürlich immer etwas schade. Trotzdem kann ich dieses Buch sehr weiter empfehlen.
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes: https://www.knesebeck-verlag.de/greta_wie_ein_kleines_maedchen_zu_einer_grossen_heldin_wurde/t-1/878

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Rezension: Pine White Lake

Lynn J. Moran – Pine White Lake

  • Verlag: elmquist editions
  • Seitenzahl: 375
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Eine Gruppe Jugendlicher macht sich auf den Weg in das Freizeitcamp Pine White Lake, dass mitten im Wald liegt. Doch ihre Zeit dort verläuft von Anfang an alles andere als harmonisch. Jada und die Anderen  erleben einen wahren Alptraum. Können die dem Horror entkommen und das Ganze aufklären?
  • Rezension: Das Buch hat mich sehr neugierig gemacht und schnell in seinen Bann gezogen. Allerdings war es mir dann irgendwann  (gerade im Dunkeln zu Halloween) doch etwas zu gruselig und das Ende hat mich dann irgendwie auch nicht so ganz überzeugt. Es bleiben ein paar Fragen offen… Trotzdem ist das Buch wirklich sehenswert und wer gern einen unheimlichen Thriller lesen und sich ein wenig gruseln möchte, dem kann ich dieses Buch wirklich empfehlen.
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes: https://www.elmquist-editions.com/Neuerscheinungen

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Rezension: Kastanienjahre

Anja Baumheier – Kastanienjahre

  • Verlag: Wunderlich
  • Seitenzahl: 412
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Erzählt wird die Lebensgeschichte von Elise, deren Herz an zwei Orten zu Hause ist: In Paris, wo sie seit über zwanzig Jahren lebt und in Peleroich, ein kleines, verschlafenes Dorf an der mecklenburgischen Ostseeküste, wo sie ihre Kindheit und Jugend verbracht hat. Der Roman umfasst einen Zeitraum von fast siebzig Jahren, die Zeit von der Gründung der DDR über den Mauerbau bis zur Nachwendezeit 2018. Geprägt ist das Leben von Elise von zwei Männern aus ihrer Jugendzeit,  -Henning, der Fels in der Brandung und Jacob, der Charmeur, der künstlerische Neigungen hat- und der Gemeinschaft und den Menschen in Peleroich. Wie schon bei dem ersten Roman der Autorin, Kranichland, werden Kindheit und Jugend in Zeitsprüngen erzählt und wechseln sich mit den aktuellen Geschehnissen von Elises heutigem Leben ab. Als Elise nach vielen Jahren in ihr geliebtes Heimatdorf zurückkehrt, holt sie die Vergangenheit wieder intensiv ein.
  • Rezension: Das Buch ist sehr liebevoll gestaltet: ein ansprechendes Cover -passend zum Inhalt- eine hübsche Karte auf der Innenseite von der Lage Peleroichs, mit den wichtigsten Gebäuden, deren Bewohner und Nutzer im Buch eine Rolle spielen,  z.B. der Kastanienhof, benannt nach der Kastanie auf dem Dorfplatz die in der Geschichte von großer, symbolischer Bedeutung ist. Ergänzt wird die Karte durch eine kleine Legende und auf der folgenden Seite von einem Personenverzeichnis, das ich besonders wichtig fand, da durch die Zeitsprünge die Zuordnung der Namen zu den Charakteren erschwert ist. Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, der Erzählstil ist eindrücklich und gefühlvoll. Der Leser kann sich gut in Elise mit ihren zwiespältigen Gefühlen hineinversetzen. Die DDR wird nicht klischeehaft  als böse abgeurteilt, sondern durch Personen und Ereignisse verständlich gemacht. Man spürt, wie eine funktionierende Dorfgemeinschaft prägen kann, man geht mit Elise auf Erinnerungsreise und erfährt neben der persönlichen Biografie viel über das tägliche Leben in der DDR, über Konsummangel, Bespitzelung und Fluchthelfer, Schwierigkeiten bei der Berufswahl, aber auch über Nachbarschaftshilfe  und Zusammenhalt. Insofern ist nicht nur die Lebensgeschichte der Hauptprotagonisten lesenswert, sondern auch das Stück Zeitgeschichte, in dem sich das Leben abspielt. Die Autorin baut recht geschickt einen hohen Spannungsbogen auf, der zunehmend rasanter wird und bis zum Schluss trägt: Der Leser muss wissen, wer hinter den mysteriösen Briefen  steckt, die Elise erhält, und wie die Andeutungen, die darin gemacht werden, gemeint sind. Auch wenn schon vor dem Buchende klar wird, wer dieser Unbekannte ist, lohnt es sich sehr, bis zum Ende zu lesen.
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes: https://www.rowohlt.de/hardcover/anja-baumheier-kastanienjahre.html

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Rezension: Für immer die Deine

Jana Voosen – Für immer die Deine

  • Verlag: Droemer
  • Seitenzahl: 352
  • Teil einer Reihe?: Nein.
  • Inhalt:  Das Buch spielt zu zwei verschiedenen Zeitpunkten, die aber untrennbar miteinander verknüpft sind. Um das Jahr 1939 heut verfolgen wir das Schicksal Klara, die früh schwanger wird und dann ohne ihren Ehemann Fritz der während es zweiten Weltkriegs an der Front ist klar kommen muss und vor einer schwierigen Entscheidung steht, die ihr Leben grundlegend verändert. Und genau für dieses Schicksal interessiert sich im Jahre 2019 auch die Journalistin Marie. Sie ahnt allerdings nicht, was das mit ihrem eigenen Leben zu tun haben wird…
  • Rezension: Dieses Buch hat mich tief bewegt und das obwohl oder gerade weil sein Inhalt sich auf weniger Seiten zusammenfassen lassen würde. Es ist ein Buch der leisen Töne und gerade deshalb hat es mich so beeindruckt und berührt. Ich möchte nicht zuviel vorweg nehmen, aber ich finde es wirklich beindruckend, was Klara erlebt und wie sie gehandelt hat. Ich möchte mir nicht vorstellen, was ich an ihrer Stelle getan hätte. Aber ich finde es wichtig, dass solche Geschichten erzählt werden und deutlich machen, was das Handeln einzelner bedeutet kann und wie mutig sie manchmal sind, aber auch was es bedeuten kann auf sein Gewissen zu hören. Zum Glück gab es auch während der NS Zeit solche Menschen – ihre Leben lässt niemanden kalt denke ich. Außerdem ist das Buch ein wundervolles Beispiel dafür was Liebe bedeuten kann und welche Kraft sie hat…  es hat mich sehr nachdenklich gemacht. Könnte ich auch so handeln und was kann ich in meinem Leben tun? Und so ging es dann ja auch Marie. Ich kann das Buch absolut weiterempfehlen!
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Fuer-immer-die-Deine/Jana-Voosen/Heyne/e546414.rhd

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