Rezension: Die Oleander Schwestern

Christina Caboni – Die Oleander Schwestern

  • Verlag: RandomHouse Audio
  • Länge: 5 CDs, Laufzeit: ca. 6h 43
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Iris liebt Blumen über alles und sie führt ein glückliches Leben. Eines Tages begegnet ihr zufällig eine Frau, die ihr wie ein Ei dem anderen gleicht. Sie findet heraus, dass es sich dabei um ihre Zwillingsschwester Viola handelt, von der sie bis dahin nichts gewusst hatte. Gemeinsam reisen die beiden Frauen in die Toskana zu ihrer Großmutter, die auf einem Anwesen mit einem großen Blumengarten wohnt. Dort versuchen sie das Rätsel ihrer Herkunft zu lösen.
  • Rezension: Das Hörbuch hat mich sehr neugierig gemacht und am Anfang auch wirklich gefesselt, doch dann hat es irgendwie schnell seinen Reiz verloren. Vielleicht war ich einfach nicht in der richtigen Stimmung, um ein Familiendrama zu hören. Auf jeden Fall waren mir die Protagonisten nicht wirklich sympathisch und manchmal nimmt mir das dann den Spaß an einem Buch. Daher kann ich es nur eingeschränkt weiter empfehlen.
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes: www.randomhouse.de

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Rezension: Niemals

Andreas Pflüger – Niemals

  • Verlag: RandomHouse Audio
  • Länge: 2 mp3-CDs, Laufzeit: ca. 11h 11
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der zweite Teil. Der erste Band heißt „Endgültig“.
  • Inhalt: Jenny Aaron ist eine Polizistin mit überragenden Fähigkeiten. Und sie ist blind. Man drängt sie zur Rückkehr in die geheime Sondereinheit, in der sie früher war. Es wäre wieder ein Leben aus purem Adrenalin. Doch will sie das? Als ihre Vergangenheit sie einholt, muss sie sämtliche Zweifel hinter sich lassen. In Marrakesch wartet der gefährlichste Mann der Welt auf sie. Jemand, von dem viele glauben, dass er nur ein Mythos sei. Aaron erfährt, was er ihr angetan hat. Um ihn zu töten, ist sie bereit, alles zu opfern, was ihr je etwas bedeutete.
    (Quelle: https://www.randomhouse.de/(..)Niemals/(…))
  • Rezension: Ich wollte mal wieder ein spannendes Hörbuch hören, weil ich wusste, ich würde viel Zeit dafür haben. Doch leider bin ich von diesem hier etwas enttäuscht. Vielleicht liegt es daran, dass ich den ersten Band nicht kenne und mir die Protagonistin und ihre Vergangenheit daher völlig unbekannt war. Ich bin mir nicht sicher. Auf jeden Fall habe ich nicht in dieses Hörbuch hergefunden, es viel mir schwer der Handlung zu folgen und wenn dann hat sie mich einfach nicht in ihren Bann ziehen können. Auch die Stimme fand ich irgendwie nicht förderlich. Daher kann ich das Hörbuch auch eher nicht weiter empfehlen.
  • Bewertung: 

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Rezension: Die Trabbel-Drillinge

Anja Janotta – Die Trabbel-Drillinge. Heimweh-Blues und heisse Schokolade 

  • Verlag: cbj Audio
  • Länge: 1 mp3-CD, Laufzeit: ca. 4h 25
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der Beginn einer neuen Serie um die Trabbel-Drllinge.
  • Inhalt: Franka, Vicky und Bella sind eineiige Drillinge und eigentlich ein Herz und eine Seele. Natürlich sind sie eine Berühmtheit,  und das nutzen sie auch aus, denn so oft begegnet man Drillingen ja nicht. Doch irgendwie haben sie es übertrieben bei ihrem letzten Interview und deshalb hat ihre Mutter entschieden mit ihnen aufs Land zu ziehen und dort ein Bio-Hotel zu eröffnen. Doch bis dahin muss noch Einiges renoviert werden. Natürlich sind da Frust und Streit vorprogrammiert. Werden Franka, Vicky und Bella es trotzdem schaffen sich gut einzuleben und ihren Streit mit Hilfe von Frankas Trostkakao beizulegen?
  • Rezension: Dieses Hörbuch hat eher zufällig den Weg zu mir gefunden. Doch ich bin sehr froh darüber, denn die Geschichte der Drei ist wirklich sehr lustig und unterhaltsam – selbst für mich als Erwachsene, die ja eigentlich nicht zur Zielgruppe gehört. Franka und ihre Schwestern sind wirklich ganz besondere Persönlichkeiten und als Komplettpaket unschlagbar. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht dem zu lauschen, was sie so alles erleben und wie unterschiedlich sie sind und gleichzeitig eine Einheit bilden. Ganz nebenbei bekommt man beim Anhören Lust auch so einen Trostkakao zu trinken. Auf jeden Fall kann man sich noch auf viele weitere spannende Geschichten der Trabbel-Drillinge freuen – der Beginn der neuen Serie ist absolut gelungen und sehr zu empfehlen.
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Aklak, der kleine Eskimo (3) Ein Wal für alle Fälle

Anu Stohner –  Aklak, der kleine Eskimo (3). Ein Wal für alle Fälle

  • Verlag: cbj
  • Länge: 1 Hörbuch CD, Laufzeit: ca. 1 Stunde, 20 Minuten
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der dritte Band. Der Erste Teil heißt: Aklak, der kleine Eskimo. Das große Rennen am Eisbärbuckel und der Zweite Aklak, der kleine Eskimo. Spuren im Schnee.
  • Inhalt: In diesem Abenteuer macht der Eskimo-Junge Aklak gemeinsam mit seiner besten Freundin Iklik einen Schulausflug, bei dem sie jede Menge Rätsel lösen müssen. Doch irgendetwas stimmt nicht…
  • Rezension: Ich mochte die ersten beiden Abenteuer sehr gern und auch das Dritte finde ich sehr gelungen. Aklak ist einfach ein Charakter zum gern haben und man kann sich sehr gut mit ihm identifizieren. Auch wenn wir draußen gerade nicht wirklich Winter haben oder vielleicht auch gerade deshalb macht es sehr viel Spaß ein richtiges Schnee-Abenteuer anzuhören. Es regt an, sich mal wieder genauer mit den Tieren und Menschen, die in der Arktis leben zu beschäftigenIch – für Kinder ohnehin sehr spannend.  Ich empfehle direkt alle drei nacheinander, aber man kann sie auch absolut getrennt voneinander anhören. Nicht nur Kinder haben dabei jede Menge Spaß, auch für Erwachsene ist es niedlich für zwischendurch oder vielleicht die nächste Autofahrt gemeinsam mit den Kindern. Ich kann das Hörbuch wirklich nur weiter empfehlen.
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Weiße Rose. Briefe

Christoph Probst – Weiße Rose. Briefe 

  • Verlag: Cello Verlag
  • Länge: 1 CD, 71 Minuten
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist Teil der Reihe „Unsere Geschichte“.
  • Inhalt und Rezension:  Der Name „Weiße Rose“ ist untrennbar mit Hans und Sophie Scholl verbunden. „Weiße Rose“ war der Deckname einer studentischen Widerstandsbewegung gegen das Hitlerregime. Hauptaktionsradius war München, aber Kontakte liefen auch zu Studentengruppen in Hamburg, Freiburg, Berlin und Wien. Der Münchner Kerngruppe, bestehend aus fünf Studenten und einem Philosophieprofessor, gehörte auch Christoph Probst an. Probst war ein lebensbejahender, verantwortungsbewusster junger Mann, der bei seiner Hinrichtung am 22. Februar 1943 dreiundzwanzig Jahre alt war und eine Frau und drei kleine Kinder hinterließ, das Jüngste erst vier Wochen alt. Die Widerstandsgruppe wandte sich aus Empörung über die sittliche und politische Kapitulation (1942/43) des Bildungsbürgertums mit Flugblättern und Inschriften wie „Nieder mit Hitler“ an die Öffentlichkeit, um den Teufelskreis zu durchbrechen, in dem jeder wartet, bis der andere anfängt und so alle schuldig werden. Probst Geisteshaltung war folgende: „ Wir haben durch unsere Haltung und Hingabe zu zeigen, dass es noch nicht aus ist mit der Freiheit des Menschen. Einmal muss das Menschliche hoch emporgehalten werden, dann wird es eines Tages wieder zum Durchbruch kommen.“
    Enttarnt wird Probst durch einen Zufall. Hans Scholl hatte bei seiner Verhaftung einen handschriftlichen Entwurf von Probst für ein Flugblatt in der Tasche, den er zerriss und verstreute. Die Handschrift verriet Christoph, den man aus aktiven Widerstandsaktionen herausgehalten hatte, da er ja Ehemann und Vater war. Die Briefe von Probst an seine Freunde und an Familienmitglieder sind aus Sicherheitsgründen kaum politisch gehalten. Sie charakterisieren den jungen Mann aufs Genaueste und der Mensch Christoph wird sehr lebendig, wenn man seinen Briefen lauscht. Den Briefen voran ist eine Kurzbiografie gestellt, so dass man „Christl“, wie er genannt wird, gut historisch einordnen kann. Dann folgen 13 Briefe an Mutter und Stiefmutter, an Geschwister und an seine Ehefrau und an Sophie und Hans, aus denen man den sensiblen Menschen Christoph sehr deutlich vor Augen hat, sehr berührt wird von den Schilderungen seiner Empfindungen, Sehnsüchte und guten Wünschen für andere. Selten hat mich ein Hörbuch so berührt , sicher auch durch die absolut passende Stimme des Schauspielers Sebastian Bezzel, die die Wärme aber auch die Selbstironie von Probst lebendig werden lässt. Aus allen Briefen werden neben der Lebenslust des Schreibers auch sein kritischer Verstand, die Fähigkeit zur Eigenanalyse und die große Fürsorge für seine Liebsten deutlich. Ihnen schreibt er einen Tag vor seiner Hinrichtung heitere Abschiedsbriefe, legt ihnen ans Herz, sich nicht um ihn zu sorgen, das könne er nicht ertragen, ihnen Kummer bereitet zu haben. Vielmehr sollen sie nie den Mut und das Vertrauen verlieren. Christoph Probst war ein wirklich besonderer junger Mensch, über den oder von dem man mehr hören oder lesen möchte.
  • Bewertung: 

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Rezension: Der große Lord

Raymond A. Scofield – Der große Lord. Ein Weihnachtshörspiel

  • Verlag: Headroom
  • Länge: 2 CDs, 1h 53 Min
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist eine Fortsetzung des Klassikers „Der kleine Lord“.
  • Inhalt: Die Gesichte des kleinen Lord Fauntleroy endete nicht mit der Weihnachtsfeier auf dem Schloss, sie geht weiter…
    Es ist Heiligabend, aber was der Polizist der Polizeiwache von Erleboro erlebt, dass hätte er nicht erwartet. Ein Mann stürmt zu ihm und behauptet, er selbst sei  Cedric Fauntleroy, der Erbe des Earl von Dorincourt. Er erzählt ihm eine unglaubliche Geschichte, die mit einer Intrige vor 21 Jahren ihren Anfang nahm…
  • Rezension:  Ich liebe den Film „Der kleine Lord“ und daher habe ich mich riesig gefreut, als ich dieses Fortsetzung entdeckte. Meine Neugier war sehr groß zu erfahren, wie es mit Cedric weiterging. Diese Geschichte ist meiner Meinung nach wirklich stimmig, auch wenn sie der ersten (originalen) Geschichte natürlich nicht das Wasser reichen kann. Es passt, dass genau das passiert ist, nachdem das Weihnachtsfest vorbei war. Und ich finde man hat den „Geist“ von Cedric und seine ganz besondere Art und Weise, seine Liebenswürdigkeit absolut wiederentdeckt. Und spannend ist  die Handlung auch. Die Idee an sich ist auch einfach großartig und ohne das ich zu viel verraten möchte, sie ist auch wieder sehr besonders und geht einfach ans Herz. Ich kann sie allen Fans des „kleinen Lord“ wirklich absolut ans Herz legen und wer weiß, wenn ich die CD jetzt über Weihnachten noch ein paar Mal höre, vielleicht gehört dieser zweite Teil dann für mich  irgendwann untrennbar zur Geschichte des „kleinen Lord“.
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Das Gespenst von Canterville

Oscar Wilde – Das Gespenst von Canterville

  • Verlag: Headroom
  • Länge: 1 CD
  • Teil einer Reihe?: Ja, es gehört zur Reihe „mit Pauken und Trompeten“.
  • Inhalt: Das Gespenst von Canterville ist ein Klassiker von Oscar Wilde. Dieser wird hier neu vertont und von Orchester begleitet. Der amerikanische Botschafter Hiram B. Otis zieht mit seiner Familie, u.a. der Tochter Virginia, in ein Schloss, in dem es spuken soll. Die Amerikaner glauben zuerst nicht an den Spuk, und beseitigen immer schnell die Spuren. Doch dann trifft Virginia auf das traurige Gespenst und verwindet kurz darauf spurlos…
  • Rezension:  Ich kannte die Geschichte vorher nur sehr grob und mag sehr gerne Orchester-Vertonungen von Geschichten so wie z.B. auch bei „Peter und der Wolf“, daher war ich sehr neugierig auf das Hörbuch. Es war sehr spannend aber auch ziemlich düster. Die Handlung wurde durch das Orchester perfekt unterstützt. Für Kinder kann ich es trotzdem nur dann empfehlen, wenn sie nicht zu klein und „empfindlich“ sind, denn die gesamte Stimmung ist schon recht düster. Hörenswert ist das Hörbuch aber auf jeden Fall.
  • Bewertung: 

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