Rezension: Ella Ente paddelt los & Mats Frosch badet gern

Rebecca Schmalz & Christine Thau – Ella Ente paddelt los & Mats Frosch badet gern

  • Verlag: Arena
  • Teil einer Reihe: Ja, bisher gibt es diese zwei Badebücher.
  • Seitenzahl: jeweils 8
  • Inhalt: Diese Badebücher dürfen mit in die Badewanne. Die Abiture von Ella und Maus werden in lustiger Reimform erzählt und begleiten das jeweilige Buch als kuscheliger Waschlappen.
  • Rezension:  Meine Zwerge lieben das Wasser und planschen für ihr Leben gern egal ob in der Badewanne oder im Planschbecken und das natürlich besonders gern bei diesen sommerlichen Temperaturen. Kaum waren die Bücher angekommen wurden schon ausgiebig gelesen und bespielt  und sie haben ihren Test mit Bravour bestanden. Die beiden Badebücher sind echt super, auch noch mein Großer war begeistert, besonders von den passenden Waschlappen. Aber natürlich auch der Inhalt, besonders gut gefiel uns das der Text in Reimform geschrieben ist. So macht das Lesen besonders viel Spaß und man lernt das Buch schnell auswendig. Die Illustrationen sind ein weiteres Highlight, die Figuren sind einfach total niedlich und machen richtig Spaß aufs Planschen. Ich kann diese beiden Badebücher absolut weiterempfehlen und das ganz sicher nicht nur an kleine Kinder.
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes: https://www.rowohlt.de/paperback/katharina-herzog-der-wind-nimmt-uns-mit.html

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Rezension: small talk

Magda Bleckmann – Smalltalk. Wie introvertierte Menschen ihre Stärken erkennen  und leichter ins Gespräch kommen

  • Verlag: Goldegg
  • Teil einer Reihe: Nein
  • Seitenzahl: 233
  • Inhalt: Es handelt sich um ein sehr praxisorientiertes Sachbuch mit dem Ziel, dass die Leser die hohe Kunst des Smalltalks erlernen oder ihre bereits vorhandenen Fähigkeiten verfeinern. Die Autorin hält Smalltalk für den Türöffner schlechthin, in jeder Beziehung. Die Gliederung der Thesen orientiert sich an den Buchstaben des Alphabets und ist in bekömmliche kleine Häppchen unterteilt. Beispiel Buchstabe D: Dauerredner Besserwisser und Langweiler oder das Ende jeder guten Unterhaltung. Unterpunkte: Die Situation: nervig! So tickt der Dauerredner. Was also tun? Lange Rede kurzer Sinn. Dann erhält der Leser tatsächlich eine Handvoll wirkungsvoll erscheinender Lösungen. So geht es weiter anhand der Buchstaben bis zum Z, den für mich fast wichtigsten Buchstaben, der das weite Feld des Zuhörens behandelt. Neben nachvollziehbaren Strategien wie man selbstsicherer und unterhaltsamer werden kann gibt es auch Warnungen vor unmöglichen Eingangssätzen und Rankings über absolute  DON`TS.
  • Rezension: Nach der ausführlichen Anleitung wie man mit Smalltalk punkten kann, macht die Autorin ein bisschen Werbung für ihre Netzwerkseminare unter der Überschrift: Und wie geht es weiter? Tipps, wie man erfolgreich ein Netzwerk knüpft. Grundlage dafür ist natürlich (laut Aussage der Autorin) das erfolgreiche Umsetzen ihres Programms und die Beherzigung aller ihrer Tipps. „Sie sind jetzt bestens vorbereitet und können sich jederzeit und mit jedem locker unterhalten.“ Das wirkt ein wenig penetrant. Offensichtlich hat sie ihre Empfehlungen zur Selbstwertsteigerung und Selbstsicherheitszuwachs  selber  ein wenig zu stark internalisiert.
    Das Buch ist leicht lesbar, kurzweilig  und gut verständlich. Die Autorin hat es nicht nötig, den Text mit speziellen, meist unbekannten Fachausdrücken künstlich aufzuwerten. Das ist gut. Sehr gut finde ich  (wie bereits erwähnt)  den Abschnitt über aktives Zuhören. Ich denke, gerade diese Kompetenz sollte wieder mehr in den Fokus gerückt werden und dazu liefert die Autorin einen gut fundierten Beitrag, der  auf den Thesen von Carl Rogers, dem Begründer der Gesprächstheorie in der medizinischen Psychologie, beruht. Dazu gibt es  praktische Anweisungen, wie man verbal und nonverbal signalisieren kann, dass man aktiv zuhört. Das ist nicht nur für Smalltalk wirkungsvoll, sondern sollte auch in der täglichen Kommunikation wieder reaktiviert werden, da es sich um ein wirksames Mittel zum respektvollen Umgang miteinander handelt.
    Insgesamt denke ich, dass der Ratgeber aufschluss- und hilfreich ist für Menschen, die eigentlich über Sozialkompetenz verfügen und nur ein paar Anregungen brauchen, wie man kritische Kennlernsituationen geschliffen meistern kann, wie man im Berufsleben besser klarkommt, wenn man oft in Situationen geworfen wird, in denen man zu viele Menschen und Komponenten nicht kennt. Nicht erfolgreicher beim Smalltalk werden durch diesen Ratgeber introvertierte Menschen, die im Untertitel erwähnt werden, denn diese Persönlichkeiten brauchen andere Stabilisierungshilfen als die Anweisungen: Mach mal, probier mal….Auch Menschen, die gerne individuell und eigenständig denken,  werden keine vorgeformten Eröffnungssätze wiederholen, nur um die von der Autorin abgelehnten Sätze über Wetter, Hobbies und Krankheiten zu entgehen. Wenn nur alles so leicht wäre, wie  Frau  Bleckmann uns weißmachen  möchte, bräuchten wir auch keine Ratgeber. Sie sagt plötzlich, mitten im Anweisungstext : Es ist alles eine Frage der Gewohnheit…. Und falls Sie einen Coach dafür brauchen: Ich stehe zur Verfügung! Ein bisschen peinlich .
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes: https://www.goldegg-verlag.com/titel/small-talk/

 

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Rezension: Kaiser, Krieger, Heldinnen

BetinaBalak – Kaiser,Krieger, Heldinnen. Exkursionen die Gegenwart und Zukunft

  • Verlag: Haymon
  • Teil einer Reihe: Nein
  • Seitenzahl: 192
  • Inhalt: Das Buch beschäftigt sich mit der spannenden Frage, wo und wie die Vergangenheit in die Gegenwart hineinwirkt und wo das Private zum Politischen wird. Am Ende des  ersten  Weltkrieges  wird in Österreich die Republik ausgerufen und es beginnt1918 ein neues Zeitalter für Österreich, aber auch für ganz Europa. Das Buch ist in sechs Essays unterteilt, von denen jeder seinen eigenen Schwerpunkt hat. Den größten Raum nimmt der Essay: Heldinnen ein, in dem sie Autorin sehr präzise und gut durchdacht über den Umsturz der Rollenbilder schreibt und Spannendes berichtet, oft mit autobiografischen Elementen angereichert. Ein starker Text, der sich mit verschiedenen Frauenbiografien  beschäftigt- bekannte oder weniger bekannte. Weitere Episoden berichten über den Habsburger Mythos, Spione in der Steiermark und Trachtentraditionen.
  • Rezension: Unterhaltsam, gut recherchiert und klug argumentiert – der Essayband ist höchst empfehlenswert und sollte gerade heute gelesen werden, angesichts von „Me too“ Debatte – damals schon ein Thema mit anderem Titel und anderer Herangehensweise-  und der zunehmenden Spaßkultur, die auch nicht haltmacht  vor Events, die die Kriegserfahrungen nachstellen. Es geht in dem Buch nicht nur um einhundert Jahre österreichische Frauengeschichte, aber gerade dieser Teil ist für mich der spannendste und stärkste. Besonders gefallen hat mir in diesem Zusammenhang auch die Aussage der Autorin, dass die jungen Frauen der Gegenwart überzeugt sind, dass sie niemals Selbstzweifel gehabt hätten oder sich hätten etwas gefallen lassen. Wie mühevoll die Wege geebnet wurden, auf denen sie heute schreiten, machen sie sich oft nicht klar oder es ist kaum vorstellbar für sie. Mutig fand ich auch die Aussage der Autorin, dass sie bei der geschilderten Anfangsszene  selber unsicher über ihre eigene Einstellung wurde: Der Bus, in dem sie sitzt,  fährt nicht los, die Fahrerin versucht alles, doch der Motor streikt. Die Fahrgäste bestätigen sich gegenseitig, ( Es ist das Jahr 1992!, das erste Jahr, in dem Frauen als Busfahrerinnen zugelassen wurden)  dass Frauen eben doch nicht… usw. Auch die Autorin verliert sich kurz in diese Gedanken , registriert es und macht es öffentlich. Das finde ich großartig. Ebenso die scharfsichtige  Analyse, dass auch die Frauen der Vorderfront, die ihre emanzipatorischen Wünsche und Ziele verfolgen, einen blinden Fleck   haben, was die Arbeitsverteilung anbelangt. Auch sie kommen nicht aus, ohne aus dem kostengünstigen Pool an Dienstleisterinnen aus ärmeren Nationen zu rekrutieren, um Haushalt, Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen zu gewährleisten.
    Fazit: Ein überaus unterhaltsames Geschichtsbuch, das noch gewonnen hätte, wenn die zahlreichen englischen Zitate auch übersetzt und die sehr speziellen Fachausdrücke in einem Glossar  erläutert worden wären
  • Bewertung: bis 

Quelle des Bildes:https://www.haymonverlag.at/buecher/3424/kaiser-krieger-heldinnen/

 

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Rezension: Komm doch mal runter

Evelyn Summhammer – Komm doch mal runter!

  • Verlag: Goldegg
  • Teil einer Reihe: Nein
  • Seitenzahl: 220
  • Inhalt: Das Motto dieses Buches lautet: „Sei deines eigenen Glückes Schmied.“ Wie? In diesem konkreten Fall durch Erkenntnis, woher unsere negativen Gefühle kommen und welchen Stellenwert sie für uns haben. (Teil I ) und durch Anwendung der konkreten Werkzeuge, die die Autorin ihren Lesern im zweiten Teil an die Hand gibt. Zunächst werden Ärger, Wut und Aggression mit vielen Fallbeispielen verdeutlicht und analysiert .Der Leser kann sich dabei mit Fragebögen selbst auf die Spur kommen. Dann zeigt Summhammer  Lösungswege mit vielen praktischen Übungen und Sensibilisierungsratschlägen für Erkenntnisse in der Selbstwahrnehmung. Das Buch ist kein psychologisches Fachbuch für den Umgang mit aggressiven, wütenden und ärgerlichen Menschen, sondern ein Praxisbuch für die Alltagsbewältigung  mit eben jenen Menschen und den eigenen negativen Gefühlen.
  • Rezension: Zuerst dachte ich, das sei wieder so ein populärwissenschaftliches Buch, das auf eine angesagten Trend aufspringt: Selbstbespiegelung, zurück zu Gelassenheit, Achtsamkeit, Verhaltensanalyse und Verurteilung von Aggression. Aber ich wurde positiv überrascht: Die Sprache ist klar, verständlich und trotzdem wissenschaftlich fundiert. Die Autorin entwickelt eigene Gedanken, Theorien und Erkenntnisse und bereitet sie für Otto Normalverbraucher (im positiven Sinne) auf. Auch jemand, der sich vorher nicht allzu viel mit der Problematik der Aggression beschäftigt hat, aber sich für die Thematik interessiert kommt voll auf seine Kosten. Hier wird ihm kein Fachchinesisch um die Ohren, beziehungsweise um die Augen gehauen, sondern er bekommt praktische Lebenshilfe im verständlichen Vokabular. Er erhält die Empfehlung: Raus aus der Bewertung von Situationen-das ist negativ, sondern rein ins Glück, und erfährt auch praktisch, wie das umzusetzen ist. Zentralfrage dabei ist: Welches Verhalten bringt mich dem Ziel näher? Lösungsorientierte Texte und Fragebögen tragen zur Selbsterkenntnis bei. Besonders interessant war für mich die Unterscheidung von Aggressivität und Aggression- das wird im Alltag ja oft synonym verwendet. Tatsächlich bezeichnet das erste, die innere Bereitschaft streitsüchtiges, feindseliges Verhalten aus zu führen, das  zweite  ist das Angriffsverhalten selbst, das sich in verbalen und/oder körperlichen Angriffen zeigen kann.
    Etwas zu blauäugig erscheinen mir die ständigen Versicherungen, dass sich die innere Einstellung so –wie beschrieben- ganz schnell ändern wird, wenn man nur die Ratschläge berücksichtigt und nach der oben erwähnten Maxime  handelt.Immerhin erwähnt die Autorin ja auch selbst, dass viele Verhaltensweisen auf Vorerfahrungen beruhen, von denen ich meine,  dass sie sich nicht nur durch kognitive Erkenntnis überwinden lassen. Positiv ist noch zu erwähnen, dass die Autorin auch die gewinnbringende Seite der Aggression beleuchtet wird.
    Fazit:  Ein Lebensberater mit viel Umsetzungspotential
  • Bewertung: bis 

Quelle des Bildes: https://www.goldegg-verlag.com/titel/komm-doch-mal-runter/

 

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SUB Juli 2019

Stapel Ungelesener Bücher – „wohnen schon länger bei mir“

  1. Roman Rausch – Die Schwarzkünstlerin (RE Rowohlt)
  2. Grete Donner – Sommersonnenwende Schattenspiel (RE Autorin)
  3. Trudi Trueit – Explorer Academy. Die Feder des Falken (RE Literaturtest)
  4. Maike Nielsen – Space Girls (RE Wunderlich)
  5. Tony Kent – Im Kreis der Verschwörer (RE RandomHouse Audio)
  6. Nick Reinhard & Dan Dreyer – Die Traumwächter (RE Autor)
  7. Gisela Gille – Mädchen fragen Mädchenfragen (RE Springer)
  8. Arne M. Boehler – Das Weinen der Kinder (RE Autor)
  9. Thomas Zeller – Tatacoa. Gefangen unter der Wüste (RE Autor)

Stapel Ungelesener Bücher – „Neuankömmlinge“ Juli

  1. Ellen Sandberg – Die Vergessenen (RE Penguin)
  2. Lina Bengtsdotter – Löwenzahnkind (RE Penguin)
  3. Joel Meyer – Auf der Suche nach dem verschwundenen Hühnchen (RE Autorin)
  4. The Elder Scrolls. Das offizielle Kochbuch (RE panini books)
  5. S. L. Huang – Nullsummenspiel (RE Heyne)
  6. Aurelie Valognes – Die Schwiegertöchter des Monsieur Le Guennec (RE Rowohlt)
  7. Jana Voosen – Für immer die Deine (RE Heyne)
  8. Liliana Fabisinska, Asia Gwis – Pilze (…) (RE Knesebeck) 
  9. Ricardo Henriques , Andre Letria – Das Meer (…) (RE Knesebeck) 
  10. Jörg & Matti Schroeder – Der kleine Seeräuber Schokobart (RE Autoren)

Dieses Buch lese ich gerade / habe ich gelesen(aber noch nicht rezensiert).

Diesen Titel habe ich bereits gelesen und rezensiert.

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