Rezension: Solange du deine Füße auf meinen Tisch legst…

Hajo Schumacher – Solange du deine Füße auf meinen Tisch legst… Mein schrecklich lustiges Leben als Vater

  • Verlag: Luebbe (Eichborn)
  • Seitenzahl: 240
  • Teil einer Reihe?: Nein.
  • Inhalt: Der Autor ist selbst Vater zweier Söhne und berichtet in diesem Buch aus seinem Alltag. Ständig steckt man zwischen   verschiedenen Rollen und Anforderungen fest.
  • Rezension: Ich finde man merkt schon, wenn man das Cover ansieht, dass Hajo Schuhmacher gerne Vater ist.  Und dieser Eindruck verstärkt sich während des Lesens. Das finde ich einfach toll. Gleichzeitig macht das Lesen auch mir als Mama sehr viel Spaß, denn er hat eine ganz besondere Art und Weise die Dilemma zu schildern, denen man sich täglich ausgesetzt fühlt – so unglaublich lustig aber nie so, dass man das Gefühl hat er würde sich über seine Familie lustig machen oder seine Funktion als Papa nicht ernst nehmen. Immer wieder habe ich das Buch zur Hand genommen und in einem der Kapitel gelesen. Dabei habe ich mich mehr als einmal an meinen eigenen Alltag erinnert gefühlt und musste darüber schmunzeln, was uns als Familie wohl noch so alles erwartet. Ich kann das Buch sehr empfehlen, finde aber, dass es eindeutig ein Buch ist, für das man sich Zeit nehmen sollte um es immer wieder zu lesen und nicht an einem Stück.So hat man noch viel mehr davon.  Aber das muss natürlich jeder selbst entscheiden.
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Rezension: Gummizoo macht Kinder froh

Hans-Ulrich Grimm – Gummizoo macht Kinder froh. krank und dick dann sowieso. Kinderernährung – was gut ist und was schädlich

  • Verlag: DROEMER
  • Seitenzahl: 368
  • Teil einer Reihe?: Nein.
  • Inhalt: Hans-Ulrich Grimm ist der festen Überzeugung, dass die ersten Jahre im Leben eines Kindes auch was sein späteres Essverhalten betrifft sehr prägend sind. Dabei stellt er jede Menge Beispiele dafür vor, warum es für Kinder so schädlich ist schon früh industriell gefertigten Essen zu sich zu nehmen. Er kritisiert sehr stark die Lebensmittelkonzerne und will erklären, was seiner Meinung nach krank macht und was nicht.
  • Rezension: Als junge Mama war ich natürlich sehr interessiert an diesem Buch. Doch leider hat mir das Lesen keinen Spaß gemacht, weswegen ich es immer wieder zur Seite gelegt habe. Es kritisiert von Anfang an alle Eltern die fertige Babynahrung füttern und wettert gegen Hipp. Dabei spürt man immer  den erhobenen Zeigefinger und fühlt sich als Eltern schuldig zu sein dafür, dass das Kind später krank wird, weil man ihm oder ihr nicht das richtige zu Essen gegeben hat. Wirkliche Tipps oder Alternativen gibt er aber nicht, z.B. bei der Per-Nahrung. Außerdem wiederholt sich sehr viele im Buch und die Studien wirken einseitig und nicht  immer wissenschaftlich fundiert. Es wird ganz deutlich wie sehr er gegen die großen Nahrungsmittelkonzerne ist, aber sachlich ist das Buch nicht. Daher hat es mir keinen Spaß gemacht es zu lesen und ich kann es nicht wirklich empfehlen, auch wenn es sicher richtige Ansätze enthält.
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