Rachel Joyce – Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

  • Verlag: Krüger (Fischer)
  • Seitenzahl: 382
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Harold Fey wollte eigentlich nur einen Brief in den Briefkasten werfen, doch dann pilgert er spontan 1000 Kilometer quer durch England. Wie es dazu kommt? Der Brief  ist eine Antwort auf einen anderen Brief, den Harold zu Beginn des Buches bekommt. Dieser stammt von Queenie, einer ganz alten Freundin, die ihm mitteilt, dass sie schwer an Krebst erkrankt ist. Am Briefkasten denkt Harold dann es ist irgendwie nicht der richtige Zeitpunkt zum einwerfen und geht immer weiter von Briefkasten zu Briefkasten bis er sich schließlich entscheidet zu Fuß zu Queenie zu gehen, um sie zu retten. Wie diese Reise aussieht? Lest selbst in diesem Buch.
  • Rezension:
    Dieses Buch ist einfach genial und ich war sofort angetan, als ich es überraschenderweise zugeschickt bekommen habe. Auch die damit verbunden Aktion des “Bücher-wanderns” hat mich sogleich angesprochen und überzeugt. Natürlich habe ich da mitgemacht. Das Buch ist, versehen mit meinen Kommentaren, schon auf der Reise zu einer Freundin, die das Buch als nächste Lesen und kommentieren wird. Die Geschichte von Harold ist einfach unwahrscheinlich bewegend und hat mich sehr zum nachdenken angeregt, darüber was eigentlich wichtig ist im Leben. es ist beeidruckend wie sehr Harlod an seine Idee glaubt und wie er es ohne jegliche Vorbereitung umsetzt. Ich glaube das könnte ich nicht, diese Spontanität und Konsequenz ist wirklich beeindruckend. Insgesamt war ich von der Person des Harold Fry sehr beeindruckt und auch davon wie in dem Buch mit den Themen unbewätigte Vergangenheit, Loyalität, Liebe und Sterben umgegangen wird. Es ist toll zu lesen, wie Harold Menschen bewegt und er ihnen hilft einfach dadurch, dass er da ist und zuhört. Ich selbst durfte auch schon oft die Erfahrung machen, dass man mit Zufallsbekanntschaften sehr gute und tiefsinnige Gespräche führen kann. Außerdem hat mich das Buch nachdenklich gemacht darüber, wie schnell Dinge in die Medien geraten und so “außer Kontrolle geraten” können. Die Krönung der Geschichte, in der ich immer wieder selbst über mich nachgedacht habe und die an sich schon bewegend ist, ist dieses unwahrscheinlich schöne und tiefsinnige Ende, dass damit beginnt, dass Harold und Maureen endlich über die Vergangenheit sprechen können, zuerst allein und dann sogar miteinander. Auch das Zusammentreffen von Harold und Queenie ist so unglaublich einfühlsam und schön geschrieben trotz seiner Traurigkeit. Mir sind die Tränen gekommen, als ich das Ende gelesen habe. Danke für dieses wundervolle Buch! Ich bin sicher, es wird noch viele Menschen auf seiner Reise berühren und sie zu einer eigenen inneren Reise anregen. Ich kann es daher nur weiterempfehlen!
    Vielen Dank an den Krüger bzw. Fischer -Verlag,  der mir dieses Buch freundlicherweise als Vorab-Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt und mich auf die Aktion aufmerksam gemacht hat!
  • Bewertung: 

Rezension: Das Stonehenge-Ritual

19. Apr 2012 Autor: Stephi | Abgelegt in: Rezensionen 2012

Sam Christer – Das Stonehenge-Ritual

  • Verlag: Fischer
  • Seitenzahl: 528
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Einige Tage vor der Sommersonnenwende wird ein Mann Opfer eines Ritualmordes. Zur selben Zeit begeht ein Archäologe Selbstmord. Wie hängen dieses beiden Ergebnisse zusammen und welche Rolle spielt Gideon, der Sohn des toten Archäologen? Wird es der Polizei rund um die Ermittlern Megan die mysteriösen Geschehnisse aufzudecken, vermisste zu finden und weitere Moder zu verhindern und welche Rolle spielt Stonehenge ei der ganzen Sache?
  • Rezension:
    Das Buch ist einfach klasse! Ebenso wie der Autor hat mit Stonehenge sofort in seinen Bann gezogen, als ich es mit eigenen Augen gesehen habe. Ich liebe mysteriöse Thriller im Stil von Dan Brown und war deshalb sofort begeistert als ich von diesem Buch hörte. Und meine Erwartungen sind voll auf erfüllt worden. Das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite und hat mich mit immer neuen Verwicklungen überrascht. Besonders habe ich mit den Frauen Caitlyn und Megan mitgefiebert und immer gehofft das für die beiden alles gut ausgeht. Aber auch Gideon ist eine beindruckende Figur. Die Geschichte hat mich vollends in ihren Bann gezogen und ich konnte das Buch am Ende kaum aus der Hand legen. Ich kann es allen Liebhabern von spannenden Thriller mit religiösem bzw. mystischem Hintergrund uneingeschränkt weiterempfehlen und bin mir sicher sie werden es lieben.
  • Bewertung: 

Rezension: Was sich liebt, das rächt sich

26. Mrz 2012 Autor: Stephi | Abgelegt in: Rezensionen 2012

Sasha Wagstaff – Was sich liebt, das rächt sich

  • Verlag: blanvalet
  • Seitenzahl: 604
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Zwei Männer, die sich absolut nicht ausstehen können und deren Feindschaft nach 20 Jahren wieder auflebt: Judd Harrington und Lochlin Maguire. Sie bekämpfen sich auf allem Ebenen sowohl privat als auch geschäftlich. Ausgerechnet ihre eigenen Kinder verlieben sich ineinander, was von den Väter natürlich nicht gebilligt wird. Hat die Liebe trotzdem eine Chance?
  • Rezension:
    Mich persönlich hat diese aktuelle Version der Romeo und Julia Thematik nicht wirklich überzeugt. Die Geschichte ist meiner Meinung nach zu verworren und lang – vielleicht hätte die Autorin besser zwei Teile machen sollen. Auch die Charaktere haben mich nicht wirklich überzeugt und die gesamte Handlung mich nicht wirklich fesseln können. Es ist unglaublich, wie viel Kraft der hass haben kann, dass macht das Buch deutlich, zum Glück aber auch, dass die Liebe noch mehr Kraft haben kann. Auch zeigt das Buch noch einmal, welche Gefahren Machtmissbrauch und Missgunst mit  sich bringen, dass macht durchaus nachdenklich. Trotzdem kann ich das Buch nicht wirklich weiter empfehlen, zumindest nicht für Leser, die eine schöne und romantische Lovestory erwarten. 
    Vielen Dank an den blanvalet-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Die wir am meisten lieben

29. Feb 2012 Autor: Stephi | Abgelegt in: Rezensionen 2012

Nicholas Evans – Die wir am meisten lieben

  • Verlag: Aufbau (Rütten & Loening)
  • Seitenzahl: 367
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Das Leben von Tommy ist schon in Kindertagen nicht leicht.  Nur seine Schwester Diane bringt glückliche Momente in sein Leben, bis eine Katastrophe passiert. Als Erwachsener, inzwischen ein erfolgreicher Dokumentarfilmer,  trägt er das Geheimnis seiner Vergangenheit immer noch mit sich herum, bis sein eigener Sohn, der ihm aber irgendwie fremd ist, Schwierigkeiten hat.
  • Rezension:
    Ich habe mich sehr gefreut, dieses Buch zu lesen und ich war sehr gespannt, denn “der Pferdeflüsterer” hat mich wirklich beeindruckt. Und auch dieses Buch ist wirklich toll. Nicholas Evans gelingt es auf beindruckende Art und Weise viele kleinen Geschichten zu einem Großen Ganzen zu verweben. Da ist zum einen die Gesichte des Jungen Tommy, sein Leben als Erwachsener (die Beziehung zu seinem Sohn aber auch sein anderes Leben), die Geschichte von Danny (seinem Sohn) und die Geschichte von Diane. Diese Geschichten verlaufen am Anfang scheinbar unabhängig voneinander, nach und nach wird aber deutlich, wie Vergangenheit und Gegenwart zusammenhängen. Eine Lektion, die man als Leser auf jeden Fall lernen kann, es sich neu bewusst zu machen wie sehr alle Dinge im Leben sich gegenseitig beeinflussen und die Kindheit entscheidend dazu beiträgt, wie das Leben als Erwachsener aussieht.
    Alle Erzählstränge für sich sind total spannend , finden ihre Krönung aber in dem Zusammenspiel der verschiedenen Details. Ein erster Höhepunkt ist der Moment, als man gleichzeitig mit Tommy erfährt, dass Diane nicht seien Schwester sondern seine Mutter ist und damit eine andere Person als anfangs vermutet zur Todesstrafe verurteilt wurde und ums Leben kam als Tommy 13 Jahre alt war. Bis zum Ende fragt man sich als Leser allerdings welche Umstände zu der Verurteilung geführt haben und die Auflösung dieses Geheimnisses kam für mich völlig unerwartet und war eine geniale Krönung dieses Buches. Fast kamen mir die Tränen bei so viel Mutterliebe. Das Buch ist aber nicht nur sehr spannend, sondern es regt auch zum Nachdenken an über vielen Themen: Indianer, das Leben als Schauspieler / Berühmtheit, die Erfahrungen von Soldaten im Irak, Todesstrafe, Leben im Internat, Lebenslügen, gute Eltern und Schwangerschaft bei Jugendlichen sowie gesellschaftlicher Druck. Ich bin beeindruckt, wie man in einem einzigen Buch so viele ernste Themen auf so wunderbare Art und Weise einbinden und eine so schöne Geschichte daraus erschaffen kann. Das Ende finde ich trotz der Tragik einfach schön, auch die Botschaft, dass es letztendlich “heil macht” die Wahrheit zu sagen und das in schweren Zeiten Zusammenhalt enorm wichtig ist. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen, wenn du es lesen möchtest, findest du es z.B. hier.
    Vielen Dank an das Team von BlogDeinBuch und den Aufbau Verlag  , die mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.
  • Bewertung: 

Rezension: Libellenprinzessin

24. Feb 2012 Autor: Stephi | Abgelegt in: Rezensionen 2012

 Julia Golding – Libellenprinzessin

  • Verlag: cbj
  • Seitenzahl: 445
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Kronprinzessin Taoshira, von ihren Freunden Tashi gennant, stammt von den Inseln der Blauen Insel, aber das ist nicht das einzige, was sie von Ramil, dem Thronfolger von Gerfalien, ihrem zukünftigen Ehemann, unterscheidet. Aus eine Zweckehe zwischen zwei Vertretern unterschiedlicher Völker wird Liebe, als sie beiden kurz vor ihrer geplanten Vermählung entführt werden.
  • Rezension:
    Das wunderschöne Cover und der Titel haben mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht und auch der Klappentext hat mir sehr gut gefallen. Nun habe ich das Buch gelesen und kann nur sagen, dass meine Erwartungen übertroffen worden sind. Das Buch war genial – es hat mich mit immer wieder neuen und unerwarteten Wendungen überrascht. Sowohl in Prinzessin Tashi als auch in Ramil habe ich mich sofort verliebt und immer gehofft, dass die beiden doch noch lernen sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit zu verstehen. Doch bis es soweit ist, müssen die beiden eine Menge Abenteuer verstehen, so war das Buch spannend, aber auch romantisch – also genau die richtige Mischung für ein perfektes Buch. Es spricht dabei viele interessante Themen an: Verfolgung aufgrund von religiösen Gründe, Loyalitätskonflikt zwischen Pflicht als König und Familienoberhaupt, Vertrauen und Liebe. Das Buch hat mich echt überzeugt!
    Vielen Dank an den cbj-Verlag, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Stadt aus Trug und Schatten

20. Feb 2012 Autor: Stephi | Abgelegt in: Rezensionen 2012

Stadt aus Trug und Schatten

  • Verlag: Loewe
  • Seitenzahl: 415
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Floras Seele führt ein Doppelleben, denn wenn sie schläft begibt sich ein Teil von ihr in eine ander Welt und muss dort aufregende Abenteuer bestehen. Alle Seelen verbringen die Nacht in einer Traumwelt mit Namen Eisenheim. Doch normalerweise erinnern sich die Schlafenden nach dem Aufwachen nicht an ihre Erlebnisse. Die können nur die Wanderer und auch Flora wird eines Tages zu einem Wanderer und damit ändern sich nicht nur ihre Träume.
  • Rezension:
    Das Buch war einfach genial – eine wundervolle, märchenhafte Geschichte, die mich völlig in ihren Bann gezogen hat. Schon dieses wunderschöne Cover und die Bildchen zu beginn eines jeden Kapitels haben mich begeistert und das pink sowieso. Ich wusste sofort, dieses Buch muss ich lesen. Auch der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht. Nun habe ich gerade das Buch beendet und ich kann wirklich sagen, dass meine Erwartungen vollkommen erfüllt worden sind. Das Buch ist einfach toll, bis zum letzten Satz, dem schönen Ende der Danksagung. Ich hoffe es wird noch viele andere Bücher von Mechthild Gräser geben mit ähnlich wunderbaren Geschichten und Charakteren, die man einfach lieben muss. In Flora habe ich mich von der ersten Seite an verliebt, aber auch ihre Freunde in beiden Welten sind einfach toll. Auch die Geschichte an sich ist einfach traumhaft und hat trotz ihrer Leichtigkeit einen großen Tiefgang, der sich in den Details bemerkbar macht, in der so schwierige Themen wie Loyalität, Freundschaft und Vertrauen behandelt werden. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen.
    Vielen Dank an den Loewe Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Schatten des Dschungels

30. Jan 2012 Autor: Stephi | Abgelegt in: Rezensionen 2012

Brandis & Ziemek – Schatten des Dschungels

  • Verlag: Beltz & Gellberg
  • Seitenzahl: 414
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Das Buch spielt im Jahr 2025. Cat ist ein sehr naturverbundenes Mädchen, dass sich leidenschaftlich für den Naturschutz einsetzt. Als sie Falk kennenlernt beginnt sich sich noch mehr aktiv dafür einzusetzen und neues Wissen zu erwerben. Dann geht ein großer Traum in Erfüllung, sie darf mit eine Gruppe, u.a. auch Falk, nach Guyana in den Regenwald reisen um sich dort aktiv für seine Erhaltung einzusetzen. Cat ist beeindruckt von diesem letzten Stück unberührter Natur, dessen Zerstörung immer weiter voranschreitet. Doch der Schutz des Regenwaldes den sie dann vor Ort erlebt sieht ganz anders aus als sie erwartet hatte und auf einmal stellt sich ihr die Frage ob sie dieses radikalen Weg mitgehen möchte und was die Rettung des Regenwaldes wert ist und ob sie Falk und die anderen weiter unterstützen oder sie aufhalten soll.
  • Rezension:
    Dieses Buch ist genial. Es ist spannend von der ersten Seite an und so fesselnd, dass ich während des Lesens beinahe das Essen und Schlafen vergessen hätte. Ich konnte mich als Leser unwahrscheinlich gut in Cat und ihre Gewissenskonflikte und ihren Überlebenskampf hineinversetzen. Die Autoren schaffen eine sehr authentische Stimmung und erschaffen eine sehr realistische  Zukunft und untermauern die Geschehnisse mit vielen interessanten Fakten und unterhaltsamen Anekdoten. Besonders gut gefällt mir z.B. die Szene, als Cat und Falk sich noch vor Beginn der Expedition in Bademänteln in eine Kneipe begeben, um Cats Selbstbewusstsein zu steigern. Auch die Beschreibung von SAM, dem virtuellen Begleiter von Cat während ihrer Flucht finde ich einfach klasse. Und es wirft die Frage auf, ob virtuelle Freunde nicht vielleicht wirklich  Lebensretter sein können. Insgesamt gefallen mir alle Charaktere des Buches sehr gut, sie sind alle sehr vielschichtig und wandelbar und machen während des Buches eine teilweise enorme Entwicklung durch, was meiner Meinung nach eine der Stärken dieses Buches ist. So wird z.B. die Hin- und Her-Gerissenheit von Cat sehr glaubwürdig geschildert aber auch die Person Andy gefällt mir sehr gut. Er kümmert sich enorm um Cat und riskiert sein Leben für sie, obwohl dieses ihn mehr als einmal alles anderes als freundlich zurückweist. So ist das Thema Freundschaft und Loyalität ein ganz großes in diesem Buch und die Art und Weise wie es hier behandelt wird regt sicher viele Menschen zum Nachdenken an, z.B. darüber was man alles aus Liebe zu tun bereit ist. Das andere große Thema dieses Buches ist natürlich der Naturschutz unter zur Hilfenahme von Genetik. Dabei geht es um Bioethik: Ist es vertretbar einige Menschen zu töten um den Regenwald zu schützen? Ist eine Art wichtiger als eine andere? Außerdem zeigt das Buch ganz deutlich die Gefahren auf, die im Labor gezüchtete Krankheiten mit sich bringen und macht deutlich wie sich Krankheitserreger in der heutigen schnelllebigen und globalen Welt unheimlich schnell verbreiten könnten. Und natürlich wird auch das Thema Naturschutz in den Fokus gerückt. Vorne und hinten im Buch findet man eine Karte, auf der Guyana und der Weg von Cat aufgezeichnet sind, das fand ich persönlich sehr hilfreich, ebenso wie die Nachwort und das Glossar am Ende des Buches. Meiner Meinung nach ist “Schatten des Dschungels” ein rundherum gelungenes Buch, es ist spannend aber auch informativ und regt de Leser zum Nachdenken über wichtige Themen an. Deshalb ist es, wie ich finde auch besonders für Jugendliche geeignet, die  ja gerade eine Phase der Orientierung und Selbsfindung durchleben. Ich kann dieses Buch wirklich absolut weiterempfehlen.
    Vielen Dank an den Verlag Beltz & Gellberg der mir dieses Buch schon vor dem eigentlichen Erscheinungsdatum (heute am 30.01.12) freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Der Grashalm

27. Jan 2012 Autor: Stephi | Abgelegt in: Rezensionen 2012

Adrian Plass – Der Grashalm

  • Verlag: Brendow
  • Seitenzahl: 78
  • Teil einer Reihe?: Nein.
  • Inhalt:
    Der Autor Paul ist verheiratet, hat zwei Kinder und es gerade nicht leicht im Leben. Eines Abends geht er wie jeden Freitag in eine Kneipe, um sich dort mit seinem Kumpel Greg zu treffen. Doch diesmal verläuft der Abend anders als sonst, denn Greg ist gerade zum Glauben gekommen und er ist auch nicht allein gekommen. Diese Tatsache gefällt Paul nicht wirklich, eigentlich hätte er seinem Freund gern, wie es ihm geht. Und auch sonst läuft es in seinem leben gerade nicht wirklich rund. Am Ende eröffnet das Gespräch mit einem Grashalm für Paul den Weg heraus seiner Krise.
  • Rezension:
    Genauso wie schon “Der Besuch” fand ich auch dieses Buch sehr schön und berührend. Pauls Leben und Probleme werden sehr einfühlsam erläutert. Ich fand es schön, mal ein Buch aus Sicht eines Mannes mit “den typischen Männerproblemen” zu lesen, wie z.B. der Schwierigkeit Gefühle zu zeigen. Es  hat mich tief bewegt, zu lesen, wie Paul vor seiner Frau weint und ihr endlich zu sagen versucht, was ihn bewegt und wie es ihm dann leider wieder nicht gelingt. Miteinander ehrlich und offen reden zu können, die Sprachlosigkeit zu überwinden und wahre Gefühle zu zeigen ist für Beziehungen einfach unglaublich wichtig. Das ist mir anhand dieses Buches noch einmal sehr deutlich geworden. Auch das Problem als Nicht-Christ einem “frisch” zum Glauben gekommenen Freund zu begegnen wurde meiner Meinung nach aus einer sehr interessanten Perspektive beleuchtet. Auch die Schwierigkeiten, die Eltern damit haben, ihre Kinder loszulassen sind mir durch dieses Buch noch deutlicher geworden und vielleicht verstehe ich meine Mutter und meinen Vater jetzt noch ein wenig besser. Das Highlight des Buches ist aber die Szene als Paul aus lauter Verzweiflung mit einem Grashalm spricht und ihm alles das sagen kann was ihn tief bewegt. Fast erschrocken stellt er fest, dass er wahrscheinlich gerade mit Gott gesprochen hat und was das schönste ist, Paul fühl endlich Frieden. Ich kann das gut nachvollziehen, dass Nachdenken in der Natur hilft sich zu sortieren und Gott (wieder) zu finden. Vielleicht gefällt mir gerade deshalb der letzte Satz so gut: “Da gibt es einen Grashalm, den ich dir gern vorstellen möchte” sagt Paul zu seiner Frau und ich glaube fast, dass es für die beiden anschließend auch in ihrer Beziehung aufwärts gegangen ist. Das Buch ist einfach wundervoll und ich kann wirklich jedem empfehlen es zu lesen, es ist  nur ganz kurz aber wahnsinnig wertvoll.

    Vielen Dank an den Brendow Verlag der mir dieses Büchlein freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Rebellen der Ewigkeit

26. Jan 2012 Autor: Stephi | Abgelegt in: Rezensionen 2012

Gerd Ruebenstrunk – Rebellen der Ewigkeit

  • Verlag: arsedition
  • Seitenzahl: 410
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Das Buch spielt in der Zukunft. Lebenszeit ist  inzwischen ein käufliches Produkt.  Der Konzern “Tempus Fugit” hat dafür eine spezielle Technologie entwickelt. Doch ist Dieses wirklich so ungefährlich wie behauptet wird oder haben die “Rebellen der Ewigkeit” recht und die Welt wird dadurch ins Chaos stürzen? Valerie und Willis machen sich nach einer zufälligen Begegnung gemeinsam auf die Suche nach Antworten und begeben sich dabei mehr als einmal in große Gefahr. 
  • Rezension:
    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen! Das äußere Erscheinungsbild des Buches hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt – durch die leuchtend orangen Seiten sticht es sofort optisch aus der Menge heraus. Und auch das Cover macht neugierig, es sieht klasse aus und außerdem kann man das “Zahnrad-Auge” fühlen, das ist etwas ganz besonderes. So ist das Buch bereits rein äußerlich ein absoluter Blickfang. Auch der Titel hat mich neugierig gemacht und als ich den Klappentext gelesen hatte war ich überzeugt: Dieses Buch muss ich lesen.  Und ich bin nicht enttäuscht worden. Das Buch ist einfach genial – ich habe es trotz Kopfschmerzen in nicht einmal 24 Stunden komplett durchgelesen und konnte es kaum aus der Hand legen. Die Geschichte an sich ist fesselnd von der ersten Seite an und ich hatte keine Probleme total in die Welt der Zukunft einzutauchen. Dies liegt vor allem an dem lebendigen Erzählstil des Autors, der mich sofort gefangen genommen und begeistert hat. Das Thema Lebenszeit speichern und so damit handeln zu können fand ich schon bei “Momo” spannend und diese “aktuelle” Verarbeitung dieser Thematik gefällt mir sehr gut. Ruebenstrunk konstruiert eine geniale Geschichte aus seinen Gedanken zu dem Thema. Allein der Name der Thema “Tempus Fugit” gefällt mir schon sehr gut. Eine weiter besondere Note bekommt das Buch durch die Themen “Vertrauen” und “Loyalität”, denn die Jugendlichen wissen ja nie wirklich, wem sie vertrauen können und wem nicht. Besonders hart ist es für Willis, der ohne seine Eltern aufwächst und ihnen dann mit 17 Jahren das erste Mal begegnet ohne sie einschätzen zu können. Seine Enttäuschung ist fast greifbar. Aber auch die anderen Charaktere des Buches finde ich sehr toll und ich persönlich mag Valerie besonderes gern und konnte mich auch gut in sie hineinführen. Aber auch die eher unsympathischen Charaktere wie z.B. Maggiore haben ihre sympathischen Züge und sind sehr glaubwürdig beschrieben. Auch hier zeigt sich die große Phantasie des Autors. Ein weiteres Highlight ist, dass die Ereignisse der Rahmenhandlung und der merkwürdigen andere Geschehnisse überall auf der Welt in zwei verschiedenen Schriftarten beschrieben werden.  Meiner Meinung nach ist das Buch genial, es ist spannend, regt aber auch zum nachdenken an: Was bedeutet Lebenszeit? Wem sollte ich vertrauen? Wo sind die Grenzen der Wissenschaft? Das Buch bietet sehr viele Gesprächsanlässe mit Freunden, besonders natürlich mit denen, die das Buch ebenfalls gelesen habe. Ich kann es nur weiterempfehlen!

    Das Buch erscheint offiziell erst im Februar, aber ihr solltet es euch unbedingt vormerken oder einfach jetzt schon bestellen (z.B. hier)  denn das Buch “Rebellen der Ewigkeit” ist absolut lesenswert!
  • Vielen Dank an den Verlag arsedition  und das Team von BloggDeinBuch, die mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.
  • Bewertung: 

Rezension: Die Fließende Königin

22. Jan 2012 Autor: Stephi | Abgelegt in: Rezensionen 2012

Kai Meyer – Die fließende Königin

  • Verlag: Carlsen
  • Seitenzahl: 272
  • Teil einer Reihe?: Ja – Es ist der erste Teil einer Trilogie.
  • Inhalt:
    Merle lebt in einem magischenVenedig und dort ist die Zauberei nie verstummt. Sie wächst im Waisenhaus auf und wird gemeinsam mit einem anderen Waisenkind, dem Mädchen Junipa ausgewählt um als Lehrling bei Arcimboldo zu arbeiten, der Zauberspiegel herstellt.  Aber das ist noch nicht alles, denn Merle gewinnt die Freundschaft der fließenden Königin, von der alle sprechen und gerät in einen Kampf mit bösen Mächten.
  • Rezension:
    Das war wirklich ein schönes, magisches und spannendes Jugendbuch mit sympathischen Charakteren und einer tollen Geschichte, wie alle Bücher von Kai Meyer, die ich bisher gelesen habe. Das Buch ist ein gelungener Start der Trilogie, der Lust auf mehr macht. Ich habe die Geschichte verschlungen. Die Mädchen Merle und Junipa sind einfach traumhaft und man fiebert mit den beiden mit und auch die Jungen und die erwachsenen Charaktere sind einfach toll und wie es bei einem solchen Buch zu erwarten ist irgendwie magisch. Besonders mag ich auch Serafin, aber auch  Arcimboldo und Unke sind einfach beeindruckend. Die Geschichte an sich ist einfach magisch und geheimnisvoll. Ein besonderes Highlight ist die Befreiung des sprechenden und geflügelten Löwen Vermithrax, der die Wendung im Krieg mit sich bringt und Merle und der fließenden König  die Flucht ermöglicht. Neben der spannenden Geschichte gefällt mir an diesem Buch sehr gut, wie mit den wichtigen Themen Freundschaft und Vertrauen umgegangen wird. Es ist beeindruckend wie schnell Merle Serafin und der fließenden Königin vertraut und damit hoffentlich Venedig retten wird. So wird ihr Mut und ihr Vertrauen belohnt. Genauso schön finde ich es zu lesen, wie Merle selbst in großer Gefahr an ihre Freundin Lunipa denkt und wie sehr ihr das Wohlergehen der Freundin am Herzen liegt. Ich denke, dass Kinder und Jugendliche dieses Buch ebenso leiben werden wie Erwachsenen, die wie ich die Bücher von Kai Meyer verschlingen.  Ich bin gespannt wie die Geschichte von Merle, der Fließenden Königin und den Anderen weitergeht.
    Vielen Dank an den Carlsen Verlag und die Buchbotschafter, die mir dieses Buch zur Verfügung gestellt haben.
  • Bewertung: 

Herzlich willkommen auf meinem Bücherblog :-)

Hier findet ihr eine Übersicht meiner Bücher:
1. Stephis Bücherliste
2. Kinder- / Bilderbücher
3. English Books

Außerdem gibt es
4. Jahres - Leselisten
5. Infos, welche Bücher ich gerade lese
6. einen SUB (= Stapel ungelesener Bücher)

uuuuuuund natürlich gaaaaaanz viele
7. Rezensionen

Ich wünsche euch gaaanz viel Spass beim Stöbern! Stephi


Übersicht: Was gibt´s hier alles?