Rezension: Das Museum der sprechenden Tiere

Helen Cooper – Das Museum der sprechenden Tiere

  • Verlag: Rowohlt Rotfuchs
  • Teil einer Reihe: Nein
  • Seitenzahl: 384
  • Inhalt: Ben Makepeace findet eines morgens eine mysteriöse Einladung vor seiner Tür. Daraufhin geht er in ein altes Museum, erfährt seltsame Dinge, begnet sprechenden ausgestopften Tieren und soll dort einen Gegenstand finden. Es wird alles andere als einfach und Magie ist auch im Spiel und das ist wirklich gefährlich…
  • Rezension: Allein schon das Cover hat mich wirklich begeistert und als ich das Buch dann das erste Mal aufgeschlagen habe, war ich sofort verliebt in die wundervollen Illustrationen und gefesselt von der spanenden Geschichte. Genau solche Kinder- und Jugendbücher liebe ich und ich bin mir sicher, dass es den jungen Lesern genauso geht und sie so in eine ganz andere Welt entführt, aber ohne das man sich vor einen PC oder eine Spielkonsole setzen muss – einfach großartig. Die Geschichte verspricht magisch und mysteriös zu werden und genau das ist sie. Darüber hinaus zeigt es auch, wie wichtig Freundschaft ist und wie spannend die eigenen Geschichte sein kann. Ich finde das Buch wirklich wundervoll und kann es nur weiterempfehlen.
  • Bewertung:

Quelle des Bildes: https://www.rowohlt.de/hardcover/helen-cooper-das-museum-der-sprechenden-tiere.html

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Rezension: Schläfst du noch?

Kathleen Barber – Schläfst du noch?

  • Verlag: Heyne
  • Seitenzahl: 416
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Josie lebt inzwischen gemeinsam mit ihrem Freund Cale in New York und tut alles, um ihrer Vergangenheit zu entkommen. Doch dann wird sie mit einem Podcast konfrontiert, die den mehr als 10 Jahre zurückliegenden Mord an ihrem Vater neu aufrollen möchte. Das geht natürlich nicht spurlos an Josie vorbei, sie muss sich mit der Vergangenheit auseinander setzen und es kommt mehr als eine Lüge ans Licht…
  • Rezension: Ich muss zugeben, dass mich das Cover und der Titel nicht wirklich angesprochen haben. Der Klappentext hat mich dann aber doch neugierig gemacht – zum Glück, denn das Buch ist wirklich sehr spannend. Auch wenn eigentlich nicht viel passiert und sich die Handlung auf wenige Wochen beschränkt, so war ich doch sehr schnell gefangengenommen und wollte genau wie Josie herausfinden, was denn nun damals wirklich passiert ist. Besonders gut gefällt mir, wie die Beziehung zu ihrer Zwillingsschwester beschrieben  wird und ihre Zweifel. Außerdem macht das Buch noch einmal erschreckend deutlich, wie wichtig die Vergangenheit für unsere Gegenwart ist und welch schlimme Folgen Lügen haben können aber eben auch die Wahrheit, wenn man sei denn zu spät entdeckt. Ich will nicht zu viel verraten, aber es ist einiges anders als man zuerst denkt… auch wenn ich das Ende dann irgendwie gehabt habe. Das Buch kann ich wirklich empfehlen auch für eher „empfindliche“ Menschen, es ist spannend aber nicht gruselig.
  • Bewertung: 

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Rezension: Bis ans Ende der Geschichte

Jodi Picoult – Bis ans Ende der Geschichte

  • Verlag: Penguin Verlag
  • Seitenzahl: 576
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Sage Singer und Leo Stein, lernen sich eines nachts kennen. Sage arbeitet als Bäckerin und liebt ihrem Beruf, weil sie so wenig Kontakt mit den Menschen hat. Leo ist viele Jahre älter als sie und trotzdem freunden sich die beiden an. Sage bittet Leo von früher zu erzählen und erfährt Dinge über seine Vergangenheit, die sie so nicht erwartet hätte. Er war SS-Offizier in Auschwitz und dann bittet Sage auch ihre Großmutter von früher zu erzählen…
  • Rezension:  Ich habe mich von dem Cover und dem Klappentext irreführen lassen und hatte eine „schöne“ und fröhliche Geschichte erwartet und auf keinen Fall eine Buch, dass sich mit dem Thema Holocaust beschäftigt. Das hätte ich gerne vorher gewusst. Ansonsten ist die Geschichte zwar sehr schwer verdaulich aber wirklich großartig erzählt. Man erfährt das Ganze aus drei Perspektiven: Die Jetztzeit von Sage und die Vergangenheit von Leo sowie Sages Großmutter. Dabei kommen immer abwechselt Sage und Leo zu Wort. Das gefällt mir sehr gut. Und das Buch macht wirklich wieder einmal auf erschreckende Art und Weise deutlich, wie grausam der Holocaust war und zwingt den Leser sich damit auseinander zu setzten. Und ein so schweres Buch wollte ich eigentlich gerade gar nicht lesen, Wer aber darum weiß und sich bewusste dafür entscheidet, dem kann ich das Buch sehr empfehlen.
  • Bewertung: 

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Rezension: Dem Horizont so nah

Jessica Koch – Dem Horizont so nah

horizont so nah

  • Verlag: FeuerWerke Verlag
  • Seitenzahl: 478
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der Beginn der „Danny-Trilogie“. Ein zweiter Band trägt den Titel „Dem Abgrund so nah“ und ist bereits ebenfalls erschienen. Ein dritter Teil „Dem Ozean so nah“ ist geplant.
  • Inhalt: Jessica führt das normale Leben eines Teenagers, bis der 20-jährige Danny zufällig ihren Weg kreuzt. Sofort ist sie fasziniert von ihm, denn er besitzt alles, von dem sie träumt: gutes Aussehen, Erfolg, Unabhängigkeit und Geld. Er zieht sie in seinen Bann, mit seinem Selbstbewusstsein, seiner immer guten Laune und seiner hilfsbereiten Art anderen Menschen gegenüber. Erst allmählich gelingt es Jessica, hinter seine sorgfältig aufgebaute Fassade zu blicken und ihn wirklich kennenzulernen. Abgründe tun sich auf, denn Danny ist von Kindheit an zutiefst traumatisiert. Fernab von Heimat und Familie kämpft er um ein normales Leben.Trotz aller Schwierigkeiten und gegen jede Vernunft entsteht zwischen Jessica und Danny eine innige Liebe. Doch es wird nicht einfacher. Nicht nur Dannys Vergangenheit ist düster, auch seine Zukunft ist bereits gezeichnet, denn seine Kindheit hat nicht nur seelische Folgen hinterlassen. In einer oberflächlichen Welt, die nur das Offensichtliche sehen will, beginnt ein Kampf gegen Vorurteile und Ausgrenzung – und ein Wettlauf mit der Zeit …
    (Quelle: feuerwerkeverlag.de/)
  • Rezension: Das Buch ist wirklich etwas Besonderes, aber für mich war es trotzdem gerade nicht das richtige Buch. Gerade weil ich wusste, dass es auf einer wahren  Begebenheit beruht und die Autorin das alles wirklich erlebt hat, war es um so erschreckender das alles zu lesen. Ich wollte und konnte es nicht näher an mich heran lassen und mich so nicht völlig auf das Buch einlassen. Das liegt aber eindeutig an mir und nicht am Buch. Und ich kann dieses daher trotzdem weiterempfehlen, aber Vorsicht, es ist wirklich keine leichte Lektüre!
  • Bewertung: 4 Sterne

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Rezension: Zerbrochene Seele

Mirjam H. Hüberli – Zerbrochene Seele

zerbrochene Seele

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 308
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Nach dem Unfalltot ihrer Mutter muss Ella ihr altes Leben aufgeben und bei ihren Großaltern wohnen. Doch sie glaubt nicht an einen Unfall und stellt ihre Vergangenheit mit ihrer Mutter in Frage. Gemeinsam mit Leo versucht sie die Geheimnisse aufzudecken…
  • Rezension: Leider muss ich sagen, dass ich nicht so ganz in dieses Buch hineingefunden habe. Elias Gesichte ist zwar sehr spannend, und es ist toll, wie man an ihren Gedanken teilhaben kann, aber wie sie sich dann entwickelt habe ich nicht immer ganz nachvollziehen können. Auch die Rollen von Leo und Julia  waren mir nicht immer ganz klar. Trotzdem war es wirklich eine bewegenden Gesichte, über die Kraft der Vergangenheit und die Gefahr des Schweigens.
  • Bewertung: 4 Sterne

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Rezension: Als wir zum Surfen noch ans Meer gefahren sind

Boris Hänssler – Als wir zum Surfen noch ans Meer gefahren sind

Als wir zum Surfen noch ans Meer gefahren sind von Boris Haenssler

Als wir zum Surfen noch ans Meer gefahren sind von Boris Haenssler

  • Verlag: der Hörverlag
  • Länge: 2 CDs, Laufzeit: 2h 15
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Mit diesem Hörbuch begibt man sich auf eine Reise in die Vergangenheit, als es noch keine Navis und kein Facebook gab. Wer kann sich noch daran erinnern, wie man da überhaupt gelebt hat?! Soviel steht fest diese Dinge haben unser Leben entscheidend verändert.
  • Rezension: Ich bin erst Mitte dreißig und trotzdem gehöre ich bereits zu Minderheit derer, die sich wirklich noch daran erinnern können, dass man seinen Freunden Brief geschrieben hat (so richtig mit Papier und Stift) und weiß wie frustrierend es ist mit einer Karte auf dem Beifahrersitz allein einen unbekannten Ort finden zu müssen und nicht zu wissen, ob man es pünktlich zum Termin schaffen wird. Es ist kaum zu glauben, wie anders der Alltag noch vor 15 Jahren ausgesehen hat – irgendwie hatte es doch auch etwas Gutes nicht so sehr auf die Technik angewiesen zu sein – bei genauem Nachdenken sogar jede Menge. Aber mein Sohn wird mich wohl eines Tages mit großen Augen ansehen, wenn ich ihm erzähle, wie das Leben in meiner Kindheit ausgesehen hat. Gerade deshalb hat mir dieses Hörbuch so gut gefallen, es rüttelt auf humorvolle Art und Weise wach dafür, wie sehr sich alles verändert hat und wie absurd einige Dinge dadurch geworden sind, gerade im Umgang mit anderen Menschen. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und hast jede Menge Spaß beim hören, daher kann ich das Buch allen Menschen nur empfehlen, die jüngeren unter uns können noch etwas über die Vergangenheit ohne so viel Technik lernen ;-).
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Die Schattenbucht

Eric Berg – Die Schattenbucht

Schattenbucht

  • Verlag: Random House Audio
  • Länge: 1 mp3-CD, Laufzeit: 8h 29
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die Bäckersfrau Marlene Adamski ist verstummt seit sie vom Balkon ihres eigenen Hauses gesprungen ist. Für die Psychologin Ina Bartholdy ist das ein großes Rätsel, denn die Frau wird scheinbar liebevoll von ihren Freunden umsorgt, die sie nie allein lassen. Doch Ina wundert sich was sie überhaupt mit den Anderen verbindet und welche Geschehnisse der Vergangenheit sie miteinander verbinden. Und sie beginnt sich zu fragen, was sie mit den Todesfällen zu tun haben?
  • Rezension: Mir ist der Autor Eric Berg empfohlen worden, wenn ich mal wieder einen spannenden Krimi bzw. Thriller anhören möchte. Leider hat mich diese Geschichte gar nicht überzeugt. Ich habe bis zum Ende nicht wirklich in die Handlung hineingefunden und fesseln konnte sie mich gar nicht. Deshalb hat es auch sehr lange gedauert, bis ich sie mir endlich bis zum Schluss angehört habe. Empfehlen kann ich dieses Hörbuch daher nicht.
  • Bewertung: 3 Sterne

 

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