Rezension: In der Nacht, wenn der Hamster erwacht

Iris Schürmann-Mock , Mareike Engelke

  • Verlag: Knesebeck
  • Teil einer Reihe: Nein
  • Seitenzahl: 32
  • Inhalt: In diesem Buch begleiten wird fünfzehn verschiedene nachtaktive Tiere wie Hamster, Igel, Maus, Eule, Frosch, Glühwürmchen, Fledermaus oder Dachs während alle anderen schlafen und entdecken, was sie so erleben. (Das Ganze Buch ist in Reimform.)
  • Rezension: Besonders jetzt wo es abends früher dunkel wird, ist es für Kinder sehr spannend zu erfahren was während der nacht passiert. Tiere dorthin begleiten zu dürfen ist für viele sicher ein Traum und sehr spannend. Daher finde ich das Buch eine tolle Idee. Reime sind nicht immer ein Ding und hier finde ich sie irgendwie auch nicht so passend, außerdem stört mich ein wenig, dass die Texte so unterschiedlich (lang) sind und das es eher wie ein Lexikon aufgebaut ist als eine Geschichte. Der „rote Faden“ der alles verbindet ist nur am Anfang und  Ende zu erkennen. Trotzdem kann ich das Buch für kleine Nachforscher empfehlen –  auch aufgrund der Illustrationen.
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes: https://www.knesebeck-verlag.de/vom_walross_das_nicht_einschlafen_konnte/t-1/707

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Rezension: Aklak, der kleine Eskimo (3) Ein Wal für alle Fälle

Anu Stohner –  Aklak, der kleine Eskimo (3). Ein Wal für alle Fälle

  • Verlag: cbj
  • Länge: 1 Hörbuch CD, Laufzeit: ca. 1 Stunde, 20 Minuten
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der dritte Band. Der Erste Teil heißt: Aklak, der kleine Eskimo. Das große Rennen am Eisbärbuckel und der Zweite Aklak, der kleine Eskimo. Spuren im Schnee.
  • Inhalt: In diesem Abenteuer macht der Eskimo-Junge Aklak gemeinsam mit seiner besten Freundin Iklik einen Schulausflug, bei dem sie jede Menge Rätsel lösen müssen. Doch irgendetwas stimmt nicht…
  • Rezension: Ich mochte die ersten beiden Abenteuer sehr gern und auch das Dritte finde ich sehr gelungen. Aklak ist einfach ein Charakter zum gern haben und man kann sich sehr gut mit ihm identifizieren. Auch wenn wir draußen gerade nicht wirklich Winter haben oder vielleicht auch gerade deshalb macht es sehr viel Spaß ein richtiges Schnee-Abenteuer anzuhören. Es regt an, sich mal wieder genauer mit den Tieren und Menschen, die in der Arktis leben zu beschäftigenIch – für Kinder ohnehin sehr spannend.  Ich empfehle direkt alle drei nacheinander, aber man kann sie auch absolut getrennt voneinander anhören. Nicht nur Kinder haben dabei jede Menge Spaß, auch für Erwachsene ist es niedlich für zwischendurch oder vielleicht die nächste Autofahrt gemeinsam mit den Kindern. Ich kann das Hörbuch wirklich nur weiter empfehlen.
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Tierkinder (Baby Pixi 31)

Christine Henkel – Tierkinder

  • Verlag: Carlsen
  • Seitenzahl: 16
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist Band 31 der „Baby Pixi“ – Reihe.
  • Inhalt: Wir begleiten den kleinen Tag durch seinen Tag, beim Spielen, als er sich weh tut, bis er schlafen geht. (empfohlen ab 18 Monaten).
  • Rezension: Unser drittes Baby-Pixi hat mein Sohn von seiner Oma geschenkt bekommen, die schnell genauso Feuer und Flamme war für diese spezielle, unkaputtbaren Pixi-Büchern für Babys. Eigentlich ist es aufgrund der kleinen, detaillierten Abbildungen eher für „größere“ Kinder ab etwa 18 Monaten gedacht, aber wir hatten schon jetzt viel Spaß daran und wenn unser Sohn älter ist, wird er sicher mit viel Begeisterung die vielen kleinen Tierbabys „untersuchen“ und immer wieder Neues entdecken. Ihn finde es toll, dass sich immer Tiere einer „Gruppe“ z.B. Zoo oder Schnee auf einer Doppelseite finden und das die Abbildungen so realistisch sind, da fällt es den Kindern leicht die Tiere im „echten Leben“ wieder zu finden. Das Buch ist eigentlich erst ab 18 Monaten, aber ich denke auch schon kleinere Kinder können es sich anschauen und einzelne Tiere wieder finden. Tierbabys sind einfach bei allen Kindern sehr beliebt, deshalb finde ich dieses Pixi so toll.
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Biologe Yann … steuert durch den Sumpf

Agnes Gramming-Steinland – Biologe Yann … steuert durch den Sumpf

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  • Verlag: Tlele Books
  • Seitenzahl: 48
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der vierte von 12 Bänden mit Abenteure des kleinen Yann:
    Lilly und Anton entdecken
    1. Auf einer Expedition zu
    2. Durch den nördlichen Regenwald , auf dem Weg zu weißen Wolf
    3. Im Kanu paddelnd im Pazifik, um einem Robbenkind zu helfen
    5. Im tropischen Regenwald, auf der Suche nach dem geheimnisvollen Quetzal
    6. Auf den Spuren der Piraten auf den Galapagos-Inseln
    7. Im Heißluftballon über die Weiten der Serengeti
    8. Mit dem Volk der Harzabe auf der Jagd mit Pfeil und Bogen
    9. Im Dschungel Thailands auf einem Elefanten reitend
    10. Unter Wasser am Great Barrier Rief, mit einem lustigen Fisch
    11. Mit der Hilfe von Kängurus in Australien hinter einem Bumerang her
    12. Mit dem Biber das Moor in der Uckermark rettend
  • Inhalt: Yan ist erst fünf Jahre alt und trotzdem hat er schon jede Menge von der Welt gesehen, denn er reist gemeinsam mit seiner Familie durch die Welt. Seine Eltern erforschen die Folgen des Klimawandels und Yann macht währenddessen seine ganz eigenen Entdeckungen. Diesmal geht es in die Sümpfe der Everglades in Florida.
  • Rezension: Das nenne ich mal ein ganz besonderes Buch. Aus der Perspektive eines kleinen Jungen die Welt hat nah entdecken, dass ist wirklich etwas Besonderes, durch die Fotos hat man auch das Gefühl live dabei zu sein bzw. Yann selbst zu kennen. Besonders gut gefällt mir auch, dass man am Ende des Buches noch Infos zur Geografie, den Lebensräumen, Fauna in den Everglades bekommt sowie zur Gefährdung der Umwelt und zum Umweltschutz allgemein. Ich bin mir sicher, dass sehr viele Kinder von diesem Buch begeistert sein werden und nicht nur sie, sondern auch ihre Eltern gerne auch einmal ein solches Abenteuer lernen würden. Außerdem sensibilisiert es ungemein für die Umwelt aber ohne den sonst typischen moralischen Zeigefinger. ich kann dieses Buch daher wirklich absolut empfehlen
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Psst! War da was?

Gianna Marino – Psst! War da was?

Psst! War da was?

  • Verlag: Ravensburger
  • Seitenzahl: 40
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Ein Opossum, ein Stinktier und nach und nach immer mehr nachtaktive Tiere fürchten sich eines nachts vor den Geräuschen, die sie hören und vor allem vor Nachttieren wie z.B. Fledermäusen. Ihnen ist nicht bewusst, dass sie selbst auch zur Gruppe der nachaktiven Tiere gehören. Doch kaum haben sie das verstanden hören sie schon wieder ein Geräusch und sehen kurz darauf ein Zelt mit Kindern, die eine Taschenlampe auf sie richten.
  • Rezension: Ich bin bei einer Suche nach Büchern zum Thema „Abenteuer“ per Zufall auf dieses wunderschöne Bilderbuch aufmerksam geworden. Es ist wirklich etwas ganz Besonders, gerade auch weil die Handlung so einfach ist. Daher kommt es auch ohne viele Worte aus – die wunderschönen Bilder und Sprechblasen sind unglaublich aussagekräftig. Als Lehrerin ist mir natürlich auch gleich aufgefallen, dass man es sehr gut Im Unterricht einsetzten könnte, etwa im Deutschunterricht zum  Thema „wörtliche Rede“. Darüberhinaus lässt es sich auch sehr gut dafür nutzen, um mit den Schülern über Ängste oder das Thema nachtaktive Tiere zu sprechen. Besonders wertvoll sind hierfür die Informationen zu allen im Buch vorkommenden Tiere auf der ersten Doppelseite des Buches. „Psst! War da was?“ ist  lustig, informativ,  optisch sehr ansprechend und bietet unterschiedlichste Gesprächsanlässe schon für kleine Kinder. Ich kann es euch allen wirklich nur wärmstens ans herz legen.
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Giraffentheater

Leo Grasset – Giraffentheater. Anekdoten aus der Savanne

Giraffentheater

  • Verlag: Verlag Klaus Wagenbach SALTO
  • Seitenzahl: 144
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Wieder ein gelungenes, sinnliches zebraartig gestreiftes Cover vom Wagenbach Verlag, das den Inhalt schon ahnen lässt: Tiere der Savanne werden dem Leser anekdotisch nahegebracht. In der Präambel erzählt der französische Biologe Grasset, wie das Buch entstanden ist. Anlässlich zweier Exkursionen nach Simbabwe zur Vermessung von Zebrastreifen (!) schrieb er 15 mit eigenen Fotos und Illustrationen veranschaulichte Beiträge für seinen Blog, die er später als Buch veröffentlichte. es handelt sich um Erörterungen so spannender Fragen wie: Warum haben Kühe Hörner, warum haben Männer Brustwarzen, warum haben Zebras Streifen (die Zebras sind übrigens schwarz mit weißen Streifen), warum haben die Giraffen so lange Hälse, warum töten Löwen die Nachkommen fremder Männchen und wieso ist der Honigdachs eine Massenvernichtungswaffe? Die 15 Kapitel sind in vier Gruppen eingeteilt, die folgendermaßen zusammengefasst sind: Evolution, Verhaltensweisen, lustige Tierchen und der Mensch und die Savanne. Tipps zur ergänzenden Lektüre runden dieses überaus kurzweilige Buch ab.
  • Rezension: Das erste Buch des jungen französischen Biologen ist clever und komisch zugleich. Flüssig geschrieben erfährt der Leser kurzweilige Tatsachen über Tiere, denen Grasset im Hwange- Nationalpark in Simbabwe begegnet ist. Obwohl die Inhalte populärwissenschaftlich präsentiert werden, so dass auch der Laie eine Chance hat, die Evolution zu verstehen, merkt man den Texten doch den fundierten Sachverstand des Autors an. Das macht die Lektüre so spannend!
  • Bewertung: 4 Sterne

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Rezension: Heule Eule. Ich will mein BUMM!

Paul Friester, Philippe Goossens – Heule Eule. Ich will mein BUMM!

Heule Eule

  • Verlag: NordSüd
  • Seitenzahl: 32
  • Teil einer Reihe?: Ja, es gibt noch mehr Bücher mit der kleinen „Heule Eule“ in der Hauptrolle.
  • Inhalt: Heute hat die kleinen „Heule Eule“ ein ganz besonderes Problem, sie hat das „BUMM“ gesehen und will es nun unbedingt haben. Also macht sie sich auf die Suche danach – es kann ja nicht weiter weg sein denkt sie. Doch leider verstehen die anderen Waldbewohner nicht, was sie mit „BUMM“ meint und geben ihr immer das Falsche, bis  der Rabe auftaucht und ihr endlich sagen kann, wo das „BUMM“ ist. Und dann macht es einmal ganz kaut „BUMM“ noch bevor sich die Anderen richtig die Ohren zuhalten können und die kleine „Heule Eule“ ist überglücklich.
  • Rezension: Ich kannte die kleine „Heule Eule“ bereits und habe mich daher sehr auf dieses Buch mit seinen wunderschönen Illustrationen gefreut. Allein schon die „Heule Eule“ mit ihre großen Augen ist so niedlich anzusehen. Toll finde ich, dass man ihr auch immer genau ansieht, wie sie sich gerade fühlt. Aber auch die anderen Waldbewohner sind sehr ansprechend illustriert. So macht das Entdecken des Waldes Spaß und Kinder lernen ganz nebenbei ein paar Waldbewohner kennen. Aber auch die Handlung des Buch es klasse und total aus der Lebenswelt der Kinder, denen oft der richtige Begriff für eine Sache fehlt und die sich dann selbst einen Namen ausdenken, der für sie völlig logisch ist, mit dem die Anderen – besonders Erwachsene – aber oft nichts anfangen können. Und genauso wie die kleine „Heule Eule“ sind sie dann verzweifelt, wenn man ihnen nicht das Richtige gibt und überglücklich, wenn es endlich gefunden wird. Auch finde ich kann das Buch zu einem Spiel anregen, bei dem man sich einen Gegenstand wie „BUMM“ ausdenkt und die anderen dann möglichst viele Vorschläge machen und es erraten müssen. Ich bin von dem Buch wirklich begeistert und kann es nur weiterempfehlen.
  • Bewertung: 5 Sterne

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