14. Mai 2012
Autor: Stephi | Abgelegt in: Rezensionen 2012
M. J. Rose – Der Visionist

- Verlag: Mira
- Seitenzahl: 444
- Teil einer Reihe?: Ja, es ist Teil 3 einer Reihe.
- Inhalt:
Der FBI-Agent Lucian Glass wurde hypnotisiert und hat nun mysteriöse Erinnerungen. Doch während er mit den quälenden Visionen kämpft wird er in einen Kunstskandal verstrickt. Ein Verrückter erpresst das Metropolitan Museum of Art: Er droht Kunstwerke zu zerstören, falls er nicht “als Lösegeld” eine antike Skulptur ausgehändigt bekommt, die er für den Schlüssel zum Rätsel der Wiedergeburt hält. Was soll Lucian tun?
- Rezension:
Obwohl mir der Klappentext sehr gut gefallen und ich mich sehr auf das Buch gefreut habe, war ich dann beim Lesen enttäuscht. Die Geschichte gefällt mir nicht und auch mit der Art und Weise wie das Buch aufgebaut ist bin ich nicht richtig warm geworden. Das ständige Sprüngen zwischen den verschiedenen Personen, dass sonst dazu beiträgt, dass mir Bücher gut gefallen, weil es spannend ist zu erleben, wie sich alles zusammenfügt, hat mich hier gestört. Ich hatte Schwierigkeiten mir alle Details und Personen zu merken, was vielleicht auch an den teilweise etwas ungewöhnlichen Namen gelegen hat. Die Geschichte an sich ist mir zu “abgehoben” und auf das Thema Reinkarnation bezogen. Vielleicht hätte ich doch erst die Teile eins und zwei lesen sollen, bevor ich dieses Buch gelesen habe. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich dann leichter einen Zugang zur Geschichte / Handlung bekommen hätte. Ich bin mir unsicher, ob ich das Buch weiterempfehlen soll. Wenn, dann auf jeden Fall an Menschen, die etwas mit der Idee der Reinkarnation anfangen können und Kunst mögen.
Vielen Dank an den Mira-Taschenbuchverlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
- Bewertung:

7. Mai 2012
Autor: Stephi | Abgelegt in: Rezensionen 2012
Janet Clark – Schweig still süßer Mund

- Verlag: Loewe
- Seitenzahl: 350
- Teil einer Reihe?: Nein
- Inhalt:
Jana und Ella sind beste Freundinnen. Auch wenn Ella in letzter Zeit komisch ist und Jana längst nicht mehr alles über sie erfährt, so ist sich Jana doch sicher, dass etwas schlimmes passiert sein muss, als Ella plötzlich spurlos verschwindet. Die Polizei glaubt nicht an ein Verbrechen und so ermittelt Jana auf eigene Faust. Sie erfährt Dinge, die sie lieber nicht gewusst hätte, bleibt aber trotzdem bei der Sache und kommt so dem Täter gefährlich nah…
- Rezension:
Das Buch ist einfach klasse. Das Cover finde ich total schön und wenn man den Klappentext nicht liest, könnte man denken, es sei ein total romantisches Mädchenbuch. Dem ist aber nicht so, denn hinter “Schweig still süßer Mund” verbirgt sich ein wahnsinnig spannender Thriller, allerdings irgendwie durchaus mir romantischen Momenten. Ich habe dieses Buch von der ersten Seite an förmlich verschlungen und nicht einmal ein prall gefülltes Bordbistro hat mich vom weiterlesen abhalten können, auch nicht, dass ich gar keinen richtigen Sitzlatz hatte. Der Aufbau des Buches ist genial, wie man immer wieder Fragmente von Ellas Gedanken liest und dann wieder zu Janas Geschichte wechselt. Jana ist toll, ich finde ich beeindruckend wie sehr sie alles mögliche tut, um ihre Freundin zu finden und sich auch von unangenehmen Entdeckungen nicht entmutigen lässt. Die Geschichte an sich ist fesselnd und spannend, besonders der Schluss lässt es richtig knistern und man kann das Buch jetzt gar nicht mehr aus der Hand legen, weil man zu ahnen beginnt, in welch großer Gefahr Jana schwebt und ihr ab liebsten Tipps zurufen möchte. Janas Verhalten am Ende des Buches hat mich sehr überrascht, aber gerade deshalb gefällt es mir sehr gut und es regt durchaus zum Nachdenken darüber an, was schuldig sein bedeutet. Ich denke Jugendlichen, natürlich besonders Mädchen, wird dieses Buch sehr gut gefallen. Ich kann es aber auch erwachsenen Lesern empfehlen, die gern Thriller und Jugendbücher lesen.
Vielen Dank an den Loewe-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
- Bewertung:

24. Apr 2012
Autor: Stephi | Abgelegt in: Rezensionen 2012
Kathy Reichs - Virals. Nur die Tote kennt die Wahrheit

- Verlag: cbj
- Seitenzahl:510
- Teil einer Reihe?: Ja. Es ist der zweite Teil der Virals-Serie
- Inhalt:
Tory Brennan ist die Nichte der bekannten forensischen Anthorpologin Tempe Brennan und sie ist ein Viral, d.h. durch einen Virus wurde ihre DNA umgewandelt und sie hat hat manchmal “Schübe” während denen sie erstaunliche Fähigkeiten entwickelt, die aus ihrer Wolfs-DNA resultieren. Ihren Freunden Hi, Shelton und Ben geht es ebenso. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach einem Piratenschatz, als die Arbeitsplätze ihrer Eltern und somit ihr “Rudel” gefährdet sind.
- Rezension:
Direkt nachdem ich den ersten Band gelesen hatte und erfuhr, dass im März eine Fortsetzung erscheint habe ich gewusst, dass ich dieses Buch ebenfalls lesen muss. Und ich bin nicht enttäuscht worden. Auch der zweite Teil hält, was er verspricht und gefällt mir fast noch etwas besser als der Beginn der Geschichte der Virals. Von der ersten Seite an war ich gefesselt von den Abenteuern der Jugendlichen und vor allem der “Power” der “Leitwölfin” des “Rudels” Tory, die sich auch von Rückschlägen nicht entmutigen lässt und immer an die Umsetzung ihres Planes glaubt, den Piratenschatz finden und somit die Jobs der Eltern retten zu können. Die Geschichte bringt immer wieder neue Wendungen mit sich und war für mich nicht vorhersehbar. Auch ist die Handlung sehr spannend und man möchte sich ständig einmischen und den Jugendlichen zurufen, dass sie vorsichtig sein sollen, denn man fiebert ständig mit den Vieren mit. Dies sind nur einige der Gründe, warum mir das Buch an sich so gut gefallen hat. Ich kann es allen Menschen empfehlen, die gerne spannende Jugendbücher lesen und nicht dagegen haben, dass die Helden nicht ganz von dieser Welt sind.
Vielen Dank an den cbj-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
- Bewertung:

19. Apr 2012
Autor: Stephi | Abgelegt in: Rezensionen 2012
Sam Christer – Das Stonehenge-Ritual

- Verlag: Fischer
- Seitenzahl: 528
- Teil einer Reihe?: Nein
- Inhalt:
Einige Tage vor der Sommersonnenwende wird ein Mann Opfer eines Ritualmordes. Zur selben Zeit begeht ein Archäologe Selbstmord. Wie hängen dieses beiden Ergebnisse zusammen und welche Rolle spielt Gideon, der Sohn des toten Archäologen? Wird es der Polizei rund um die Ermittlern Megan die mysteriösen Geschehnisse aufzudecken, vermisste zu finden und weitere Moder zu verhindern und welche Rolle spielt Stonehenge ei der ganzen Sache?
- Rezension:
Das Buch ist einfach klasse! Ebenso wie der Autor hat mit Stonehenge sofort in seinen Bann gezogen, als ich es mit eigenen Augen gesehen habe. Ich liebe mysteriöse Thriller im Stil von Dan Brown und war deshalb sofort begeistert als ich von diesem Buch hörte. Und meine Erwartungen sind voll auf erfüllt worden. Das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite und hat mich mit immer neuen Verwicklungen überrascht. Besonders habe ich mit den Frauen Caitlyn und Megan mitgefiebert und immer gehofft das für die beiden alles gut ausgeht. Aber auch Gideon ist eine beindruckende Figur. Die Geschichte hat mich vollends in ihren Bann gezogen und ich konnte das Buch am Ende kaum aus der Hand legen. Ich kann es allen Liebhabern von spannenden Thriller mit religiösem bzw. mystischem Hintergrund uneingeschränkt weiterempfehlen und bin mir sicher sie werden es lieben.
- Bewertung:

16. Mrz 2012
Autor: Stephi | Abgelegt in: Rezensionen 2012
Jörg Kästner – Engelspapst

- Verlag: Knaur
- Seitenzahl: 638
- Teil einer Reihe?: Nein
- Inhalt:
Alexander Rosin ist Mitglied der Schweizer Garde. Als sein Onkel, ebenfalls Mitglied der Schweizer Garde, und dessen Frau unter mysteriösen Umständen umgebracht werden, begibt er sich auf Spurensuche. Alles scheint mit dem neuen, sehr liberalen Papst zu tun zu haben und mit Geheimnissen, die sie sich um seine Person und einen besonderen Edelstein der das wahre Gesicht Christi zeigen soll, drehen. Gemeinsam mit dern Journalistin Elena begibt sich Alexander auf eine gefährliche Suche und findet dabei Dinge auch über sich selbst und seine eigene Familie heraus, die er nie vermutet hätte.
- Rezension:
Das Buch hat mir von der ersten Seite an sehr gut gefallen und ich frage mich rückblickend, warum ich so lange gewartet habe, bis ich mit dem Lesen angefangen habe. Die Geschichte fesselt von der ersten Seite an und Alexander und Elena sind einfach genial. Ich möchte zum Inhalt nicht mehr sagen, außer, dass ich selbst an einigen Stellen völlig baff über die Entwicklungen der Geschichte war und mit den beiden gemeinsam Vermutungen darüber angestellt habe, was wohl hinter allem steckt. Das Ende des Buches und die Offenbarung der wahren Gestalt Christi ist mir persönlich etwas weit hergeholt, aber immerhin mal etwas neues und sehr überraschend. Es ist kaum zu glauben, wie viele Legenden sich um das Bild da Vincis “das letzte Abendmahl” ranken und allgemein um das Leben und Sterben Jesu. Ich kann das Buch wirklich nur allen Liebhabern von Vatikan-Thrillern ans Herz legen: meiner Meinung nach kann dieses Buch durchaus mit Dan Brown mithalten.
- Bewertung:

3. Mrz 2012
Autor: Stephi | Abgelegt in: Rezensionen 2012
Keren David – Mehr als nur ein Zeuge

- Verlag: dtv
- Seitenzahl: 378
- Teil einer Reihe?: Nein
- Inhalt:
Ty hat einen Mord beobachtet und ist anschließend zur Polizei gegangen, um gegen die Täter auszusagen. Also bleibt ihm und seiner Mutter Nicky nichts anderes übrig als anschließend in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen zu werden und als Schutzmaßnahme eine eine andere Stadt umzuziehen um dort eine völlig neue Identität anzunehmen.
- Rezension:
Dieser Debütroman von Keren David ist wirklich klasse, ich kann absolut nachvollziehen, dass er für viele Preise nominiert worden ist. Die Autorin schreibt über dieses nicht ganz leichte Thema auf gleichzeitig einfühlsame und spannende Art und Weise. Es war sehr interessant aus Sicht eines Jugendlichen zu lesen, welche enormen Einschnitte dieser Schritt bedeutet, aber auch welche Chancen darin liegen noch einmal ganz von vorne beginnen zu können und sich dabei sozusagen selbst neu zu erfinden. Ich fand Ty bzw. Joe von Anfang an sympathisch, ich denke gerade weil er selbst alles andere als perfekt ist und auch seine dunklen Seiten hat, dabei aber unglaublich liebenswert ist. Es ist sehr authentisch beschrieben, wie kompliziert und gefährlich Joes Leben auf einmal ist, mal von den “normalen” Dingen, wie Liebeskummer, Stress mit den Eltern und Ärger in der Schule einmal abgesehen, ohne diese aus dem Blick zu verlieren, denn die vielen kleinen Details sind es, die diese Geschichte so lebendig machen. Es ist toll mit zu erleben, wie Joe langsam deutlich wird, was wirklich wichtig ist im Leben und wie er versucht sich zu verändern, aber auch seine Ängste und Sorgen sind sehr einfühlsam beschrieben. Mir hat das Buch und besonders auch das offene Ende sehr gut gefallen und ich denke, dass es (nicht nur ) Jugendliche anregen kann über viele wichtige Fragen ihres Lebens nachzudenken, deshalb kann ich es bedenkenlos weiter empfehlen.
Vielen Dank an den dtv-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
- Bewertung:

11. Feb 2012
Autor: Stephi | Abgelegt in: andere Rezensionen (vor Blogbegin)
Henri Loevenbruck – Das verschollene Pergament

- Verlag:Knaur
- Seitenzahl: 542
- Teil einer Reihe?: Nein
- Inhalt:
Der Polizist Ari ist Spezialist für Sekten und als er seinen Freund Paul besuchen will, findet er diesen tot vor. Seine Leiche ist in einem grauenvollen Zustand – das Gehirn wurde verflüssigt. Und das ist erst der Beginn einer mysteriösen Mordserie, die scheinbar mit einem verschollen Pergament und einer Geheimloge zu tun hat. Aus diesem Schriftstück fehlen genau so viele Seiten, wie die Loge Mitglieder hat, nämlich dreizehn.
- Rezension:
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, obwohl es an einigen Stellen doch sehr ekelig und gruselig ist. Aber die Geschichte ist wahnsinnig spannend konstruiert und von der ersten Seite an fesselnd. Auch die Charaktere gefallen mir, denn sie sind sehr authentisch auf ihre Art und Weise und alles andere als flach. Weil das Buch so spannend ist und man als Leser gemeinsam mit Ari immer wieder bangt, ob “man” schnell genug ist oder schon wieder nur eine Leiche findet, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen Und dieser Effekt hällt an bis zur letzten Seite und einem unerwarteten Ende. Ich habe das Buch sofort an Freunde weiter gegeben und auch denen hat es gut gefallen.
- Bewertung:

6. Feb 2012
Autor: Stephi | Abgelegt in: Rezensionen 2012
Heather Graham – Sündenzeit

- Verlag: Mira Taschenbuch
- Seitenzahl: 380
- Teil einer Reihe?: Nein
- Inhalt:
Eddie nimmt einen mysteriösen Gast auf seinem Boot mit. Kurz darauf ist er verschwunden, nur sein leeres Boot wird gefunden. Seit Freund Sean beauftragt daraufhin Zach herauszufinden, was passiert ist. Doch dieser Auftrag ist alles andere als einfach, das liegt vor allem an Seans Familie. Seine Tochter ist total misstrauisch, seine neue Ehefrau seltsam und die Tante behauptet sogar, dass im Haus eine Todesfee wohnt. Nur die Krankenschwester Cear ist hilfreich, doch auch sie scheint ein Geheimnis zu haben.
- Rezension:
Das Buch hat mir am Anfang sehr gut gefallen. Es ist spannend und die Charaktere sind einfach toll. In Caer habe ich mich sofort verliebt, obwohl sie immer etwas geheimnisvoll erscheint und auch Zach ist einfach klasse, Aber auch die anderen Figuren gefallen mir besonders in ihrer Authentizität und Vielseitigkeit sehr gut. Die Handlung ist sehr spannend und man stellt als Leser selbst unweigerlich Vermutungen darüber an, wie die Geschehnisse zusammenhängen und wer hinter all dem steckt. Das Ende und die Auflösung des Ganzen sind dann auch sehr überraschend, das mag ich sehr gern. Leider gefällt mir das Ende an sich gar nicht. Ich finde, es passt nicht zu dem Buch, dass Caer eine Todesfee sein soll und das Buch so sehr, für meinen Geschmack zu sehr ins Mystische abgleitet. Trotzdem ist es natürlich ein tolles Happy End, dass Caer und Zach am Ende dann eine so schöne gemeinsame Zukunft haben können. Wenn man nichts gegen unerwartete übersinnliche Wendungen hat, dann kann ich das Buch empfehlen, ansonsten wird man wahrscheinlich ähnlich wie ich ein wenig enttäuscht sein.
Vielen Dank an den Mira Taschenbuchverlag, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
- Bewertung:

25. Jan 2012
Autor: Stephi | Abgelegt in: Rezensionen 2012
Charlotte Link – Schattenspiel

- Verlag: blanvalet
- Seitenzahl: 524
- Teil einer Reihe?: Nein
- Inhalt:
David Bellino erhält Morddrohungen erhalten hatte. Er verdächtigt seine früheren Freunde: Steven, Mary, Natalie und Gina. Also lädt er sie kurzerhand zu sich ein. Fünf unterschiedliche Menschen, sind sich darin einig, zu wissen, wer für ihre verlorenen Träume die Verantwortung trägt: David Bellino. Doch noch bevor sie in der Neujahrsnacht so richtig mit ihm abrechnen können, kommt es beim Abendessen gemeinsam mit seiner Geliebten Laura zum Eklat und kurz darauf wird er bereits tot aufgefunden. Doch wie hängen dieses sechs Schicksale zusammen und wer steckt hinter Davids Tod?
- Rezension:
Das Buch war anders als ich erwartet hatte, hat mir aber trotzdem gut gefallen. Die sechs verschiedenen aber alle spannende und miteinander verwobene Lebensgeschichten fügen sich zu einem großen Ganzen. Jedes der Einzelschicksale hätte meiner Meinung nach ein eigenes Buch füllen können. Ich finde die Charaktere sehr glaubwürdig konstruiert und alle irgendwie auf ihre eigene Art und WEise liebenswert. Es wird nach und nach deutlich, dass alle damaligen Freunde eine große Krise im Leben zu verarbeiten hatten, an der David jedes Mal nicht gerade unschuldig war. Dem Leser wird dabei deutlich, dass sie alle vier ein Motiv hätten David umzubringen. Doch dieses Tatsache gerät irgendwie in den Hintergrund, meiner Meinung nach war es gerade das spannende des Buches, wie sich diese vier Schicksale verknüpfen und wie sehr sich die jeweiligen Lebensläufe durch David Handeln bzw. Nichthandeln zum Negativen verändert haben. Die Aufklärung des Mordes gerät dabei völlig in den Hintergrund. Erst am Schluss wird diese eigentliche Frage des Buches aufgenommen und nachdem zu Beginn des Buches Davids Leben beschrieben wurde, wird nun auch das von Laura erläutert. Allerdings zieht sich das Leben Davids wie ein roter Faden durch das Buch, da er ja immer wieder im Leben seiner “Freunde” auftaucht. Das finde ich sehr gelungen! Das Buch behandelt das Thema “Freundschaft” auf eine besondere Art und Weise, die durchaus zum nachdenken anregt. Ich kann dieses Buch wirklich weiterempfehlen!
Vielen Dank an den blanvalet Verlag der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
- Bewertung:
