Rezension: Der Dingdongdilli / Kinderbuch zu gewinnen!

Bill Peet – Der Dingdongdilli

dingdongdilli

  • Verlag: Eulenspiegel Kinderbuchverlag
  • Seitenzahl: 64
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:  Hund Stromer ist unglücklich, weil er nicht berühmt ist. Deshalb läuft er weg und wird von einer Hexe in das Fantasiewesen Dingdongdilli verwandelt. Doch obwohl er jetzt sogar als Weltwunder gezeigt wird merkt er, dass es gar nicht so schön ist, nicht mehr er selbst zu sein…
  • Rezension: Das Cover hat mich sehr neugierig gemacht und sofort meine Phantasie angeregt. Das Buch war dann irgendwie anders als erwartet – tiefsinniger… aber trotzdem sehr schön. Es macht deutlich,  wie schön es ist man selbst zu sein. Auch wenn ich die Geschichte aufgrund ihrer Komplexität eher älteren Kindern empfehlen würde, finde ich so sehr schön und die Figur des Dingdongdili regt dazu an sich selbst solche Wesen auszudenken und zum anderen aber auch über die eigenen Wünsche und den Anspruch an das eigene Leben zu überdenken. So kann man sicher mit Hilfe des Buches schon mit Kindern Philosophieren. Erwähnen muss ich noch, dass ich die Illustrationen wirklich sehr hübsch finde. Das Buch ist sehr zu empfehlen!
  • Bewertung: 5 Sterne

 

Na? Möchtet ihr die Geschichte von Dingdongdilli lesen? 

Dann habt ihr Glück, denn es gibt hier auf stephienchen,de zwei Exemplare zu gewinnen. Ihr müsst mir dafür nur verraten warum ihr gern ihr selbst seid… (einfach einen Kommentar unter diesen Beitrag schreiben). Am 15.07.16 werde ich dann den Gewinner auslosen….

Wie immer können nur Menschen mit einer Versandadresse in Deutschland teilnehmen….

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Rezension: Die Liebe ist ein schlechter Verlierer

Katie Marsh – Die Liebe ist ein schlechter Verlierer 

  • Verlag: Random House Audio
  • Länge: 6 CDs, Laufzeit: 7h 13
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Eigentlich hatte Hannah vor, ihrem Mann Tom zu sagen, dass sie sich von ihm trennen und nach Afrika gehen möchte, doch dann kommt alles anders.
  • Rezension: Diese Hörbuch war allein schon deshalb etwas ganz Besonderes, weil es nicht von einem Menschen gelesen wurde, sondern von zwei – einem Sprecher für Tom und einer Sprecherin für Hannah. Immer abwechselnd erfährt man so, was ihn beiden vorgeht, aber nicht nur aktuell, sondern auch zu der Zeit als sie sich kennen gelernt haben. Aber auch ihre Liebesgeschichte macht das Hörbuch so hörenswert, denn sie ist anders und zeigt, dass Liebe wieder erblühen kann und das sehr vieles oft ganz anders kommt als man denkt. Mich hat sie daran erinnert, dass man wirklich jeden Tag bewusst genießen sollte, denn er kommt nicht wieder zurück und man weiß nie, was morgen ist. Wer eine schöne Liebesgesichte lesen bzw. anhören möchte, der ist hier genau richtig.
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Oskar an Bord

Ulrike Herwig – Oskar an Bord

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  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 288
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Tina und Markus sind nicht besonders glücklich. Ihre Sorgen belasten ihre fast 20 Jahre dauernde Ehe und die Routine tut ihr übrigens. Doch dann erleben sie gemeinsam ein riesiges Abenteuer. Markus überfällt eine Tankstelle, in der Tina zufällig gerade einkauft. Sie flüchten spontan mit einem Krankenwagen, in dem sich gerade der 87-jährigen Oskar als Patient befindet. Er ist ein in die Jahre gekommener Kleinkrimineller und gibt den beiden, die sehr unerfahren sind, viele hilfreich Tipps für die Flucht…
  • Rezension: Schon das Cover und der Klappentext haben mich auf ein sehr lustiges Buch hoffen lassen. Und genau das habe ich bekommen. Das schlechte Wetter und meine körperliche Verfassung haben gestern nicht wirklich für gute Laune gesorgt und dieses Buch hat es tatsächlich geschafft, mich aus meinem Tief zu holen. Es ist unglaublich kurzweilig und sehr lustig – perfekt dazu geeignet sich ein doofen Tag zu versüßen. Mehr als einmal musste ich wirklich lachen, besonders natürlich über Oskar. Der ist einfach großartig und ich habe ihn sofort in mein Herz geschlossen, als er zum ersten Mal so unerwartet für Tina und Markus in dem Krankenwagen auftauchte. Und zum Glück begleitet er nicht nur die beiden, sondern auch uns Leser bis zu Schluss und hat dabei mehr als einen wirklich einzigartigen Vorschlag, was die beiden jetzt tun sollen. Ich will nicht noch mehr verraten, aber das Buch hat wirklich das zeug zu einem „Roadmovie“ und ist gleichzeitig auch irgendwie eine Liebeserklärung an das Leben, mit einem riesigen Schmunzeln, denn natürlich ist es eigentlich nicht wirklich empfehlenswert eine Tankstelle auszurauben. Warum, das müsst ihr selbst rausfinden. Ich kann euch „Oskar an Bord“ wirklich nur wärmstens ans Herz legen.
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Muc

Anna Mocikat – MUC

MUC 1

  • Verlag: Knaur
  • Seitenzahl: 368
  • Teil einer Reihe?: Ja. Es ist der erste Band. Der Zweite trägt den Titel „MUC. Die verborgene Stadt.“.
  • Inhalt: Pia lebt nach dem „großen Sterben“, das eigentlich nur rothaarige Menschen überlebt habe in einem kleinen Dorf in den Alpen. Sie ist schon immer ein Außenseiter, da sie schwarze Haare hat. Doch als sie dann zwangsverheiratet werden soll, wird es ihr zu viel. Sie beschließt sich auf den Weg in die nächste Stadt zu machen, nach MUC, und dort ihren Bruder und ihr Glück zu suchen. Doch MUC ist ein ganz anderer Ort als Pia erwartet hatte und ganz und gar nicht das Paradies, von dem Pia geträumt hatte… Ganz im Gegenteil  – und Pia muss sie sich dort schnell entscheiden, für welche Ideale sie einstehen möchte..
  • Rezension: Ich hatte zuerst von dem zweiten Band gehört, der mich sofort neugierig gemacht hat. Doch war mir auch sofort klar, dass ich zuerst den Beginn lesen muss. Gesagt – getan. Nun habe ich den ersten Band mittlerweile förmlich verschlungen. Pia ist einfach ein unglaubliches Mädchen, aber auch die anderen Charaktere die sie bei ihrem Leben in MUC kennenlernt sind wirklich klasse, sehr vielschichtig und haben mich beim Lesen immer wieder überrascht. Im Allgemeinen ist die Handlung zwar teilweise vorhersehbar, aber trotzdem sehr fesselnd und immer wieder passieren Dinge, die ich so nicht erwartet hätte. Zudem hat es einen leichten Hauch von „so könnte es wirklich in der Zukunft sein“, den ich immer sehr erschreckend finde gemischt mit dem Flair eines Computer Survival-Games. Man merkt dem Buch an, dass die Autorin als Gamewriterin für verschiedene Videospielhersteller gearbeitet hat. Und das ist in dem Fall absolut als Kompliment gemeint. Außerdem ist es gut recherchiert, so z.B. wird einem dann auch der für mich zuerst etwas rätselhafte Titel deutlich und vermittelt nebenbei ein paar Infos aus den Bereichen Geschichte und Wissenschaft. Ich kann euch allen das Buch absolut ans herz legen, wenn ihr Lust auf ein extrem spannendes Jugendbuch habt, das in der Zukunft spielt und freue mich sehr, dass ich direkt mit dem Lesen des zweiten Teiles weitermachen konnte.
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Entscheidungen treffen

Madame Missou – Entscheidungen treffen. 10 praktische Methoden für bessere Entscheidungen

Entscheidungen treffen

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 46
  • Teil einer Reihe?: Ja, es gibt noch viele weitere Ratgeber von Madame Missou.
  • Inhalt: Was soll ich tun? Diese Frage stellt sich wohl jeder von uns mehr als einmal am Tag und oft geht es dabei ja auch um sehr wichtige und entscheidende Fragen und gerade deshalb fällt es uns so schwer. Dieser Ratgeber möchte Tipps geben, wie man es sich leichter machen kann, sich für Etwas zu entscheiden. Dabei wird auf jede Menge Aspekte eingegangen.
  • Rezension: Ich habe schon länger keinen Ratgeber von Madame Missou mehr gelesen. Warmweiß ich gar nicht so genau. Dieser hier hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen. Das liegt sicher auch daran, dass es in meinem gerade jede Menge Entscheidungen zu treffen bin, die teilweise auch extrem wichtig sind und mich manchmal sogar überfordern. Dieses Büchlein hat mir schon jetzt sehr dabei geholfen mich der einen oder anderen wichtigen Entscheidung zu stellen. Die Tipps finde ich sehr hilfreich. Ich kann den Ratgeber daher wirklich absolut empfehlen – er liest sich sehr schnell und flüssig. Außerdem ist er wirklich hilfreich.
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Ein Sommer ohne uns

Julia K. Stein – Regenbogenzeit

Ein Sommer ohne uns

  • Verlag: Loewe
  • Seitenzahl: 240
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Tom und Verena kennen sich so lange sie denken können und seit sie dreizehn Jahre alt sind, sind sie sogar ein Paar. Die beiden lieben sich, aber kurz vor dem Abi beginnen sie plötzlich an ihrer Beziehung zu zweifeln und fragen sich, ob das schon alles gewesen ist. Daher treffen sie eine folgenreiche Entscheidung, deren Konsequenzen sie am Anfang gar nicht absehen können und die ihre Liebe auf eine harte Probe stellt.
  • Rezension: Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, jetzt kann ich euch nur den Tipp geben, lest ihn nicht. Er verrät viel zu viel. Generell finde ich dass es zu lange dauert, bis die Geschichte an diesen wichtigen Wendepunkt ankommt. Gut gefällt mir, dass man von Anfang an immer abwechselnd die Perspektive von Tom und von Verena erzählt bekommt. Das ist besonders bei dieser Thematik sehr wichtig, weil man so viel tiefer in das Innere der Beiden eintauchen kann. Aber leider sind sie mir so gar nicht sympathisch und ich mag auch die Sprache die ihnen die Autorin in den Mund legt nicht. Daher hatte ich beim Lesen nicht so viel Spaß und habe auch kaum „mitgefiebert“, wie es mit der Liebe der Beiden weitergeht. Zudem gefällt mir diese Art von Experimenten persönlich auch einfach gar nicht, vielleicht ein weiter Punkt, warum ich diese eBook eher nicht weiter empfehlen kann.
  • Bewertung: 3 Sterne

Achtung! Das Buch erscheint offiziell erst am 15.02.16. 

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Rezension: Road to Hallelujah

Martina Riemer – Road to Hallelujah

Road to Hallelujah

  • Verlag: im.press
  • Seitenzahl: 393
  • Teil einer Reihe?: Ja. Dies ist der erste Roman von »Road to Hallelujah«. Ein weiterer Band erscheint im Sommer 2016.
  • Inhalt: Sarah hat einen großen Traum, sie möchte mit ihrer Gitarre nach New York reisen. Doch als ihre Oma, bei der sie aufgewachsen ist,  stirbt ist sie sich nicht mehr sicher, ob sie es wirklich machen möchte. Doch ihr Bruder Nat überzeugt sie, dass ihre Oma wollen würde, dass sie sich ihren Traum erfüllt. Also macht sie sich gemeinsam mit dem Mitbewohner ihres Bruders, Johnny, auf den Weg nach New York.  Beide sind anfangs nicht sehr begeistert davon, gemeinsam dort zu sein, aber sie haben es Nat versprochen…
  • Rezension: Ein wunderschöner Sommer-Roman! Ich habe mich sofort in Sarah und Johnny verliebt und finde es großartig durch den Erzählstil immer abwechselnd die Perspektive der Beiden kennen zu lernen. Die Songtitel zu Beginn eines jeden Kapitels stimmen einen perfekt ein auf das nächste Kapitel. Generell gefällt mir die Stimmung des Buches sehr gut. Sarah und Johnny sind sehr sympathische Charaktere gerade aufgrund ihrer Ecken und Kanten und Kelsey ist sowieso großartig. Ich habe das Buch daher wirklich verschlungen und mit den beiden mitgefiebert, was sie so alles erleben und wie sie sich näher kommen. Es ist toll mitzuerleben, wie sich die beiden immer mehr vertrauen und sich so beide sehr verändern. Dabei spielt die Frage danach wie man sein Leben gestalten möchte immer eine sehr wichtige Rolle, was das Buch meiner Meinung nach u.a. zu einem so guten Jugendbuch macht. Die Geschichte ist unglaublich spannend und romantisch zu gleich und sie hat sehr viel Tiefgang für eine Sommer-Lovestory. Ich kann euch „Road to Halleluja“ wirklich wärmstens ans Herz legen.
  • Bewertung: 5 Sterne

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