Rezension: Komm mit, wir reisen zu Mozart

23. Okt 2011 Autor: Stephi | Abgelegt in: Rezensionen 2011

Herbert Rosendorfer – Komm mit, wir reisen zu Mozart

  • Verlag : arsedition
  • Seitenzahl : 32
  • Teil einer Reihe? : Ja – Es ist ein Buch aus der Reihe “TING – hör dich schlau!”
  • Inhalt:
    Der fünfjährigen Pauline ist langweilig. Doch zum Glück kommt ihr Opa zu Besuch und nimmt sie mit auf den Dachboden zu seinen Zauberklavier. Von dort aus startet sie ihre Reisen zu Mozart. Sie trifft ihn in Salzburg als kleinen Jungen, in Paris, Rom und Wien und darf ihn am Ende sogar noch in die Oper “Zauberflöte” begleiten, bevor der sich mit der “kleinen Nachtmusik” von ihr verabschiedet.
  • Rezension:
    Ich finde dieses Buch großartig. Die Kinder werden durch Pauline mit hinein-genommen in Mozarts gesamtes Leben. Sie erfahren viel über das Leben zur damaligen Zeit, Mozarts Biografie und seine Musik. Die Geschichte gefällt mir sehr gut, besonders niedlich ist die Stelle als Pauline Mozart Gummibärchen schenkt oder als sie ein bisschen eifersüchtig auf Constanze ist. Die Illustrationen unterstützen das Gelesene sehr schön, aber die Krönung ist der “TING-Stift”.  Er ermöglicht es dem Leser Einblicke in die Gedanken einiger Personen zu bekommen, gibt Hintergrundinformationen und unterstützt das Buch mit Hörbeispielen, ohne das man zusätzlich eine CD einlegen muss. So wird das (Vor-)lesen zu einem besonderen Erlebnis.
  • Bewertung:  

Michael Twinn – Amadeus Moll und die Welt der Musik

  • Verlag : Arena
  • Seitenzahl :32
  • Teil einer Reihe? :  Nein
  • Inhalt:
    Amadeus Moll ist ein kleiner Maulwurf, der mit Musik aufwächst. Als Baby bekommt er ein Schlaflied vorgespielt, in Kindergarten und Schule macht er selbst Musik und auch zu seinem Geburtstag gibt es Musik. Es ist kein Wunder, dass auch Amadeus Musiker werden möchte, also geht er auf die Musikakademie und dort eines Tages zu einem Konzert. Er verliebt sich unsterblich und komponiert ein Liebeslied für seine Angebetete. Nachdem ein kleines Missverständnis ausgeräumt worden ist, heiraten die beiden und werden selbst eine musikalische Familie.
    Ergänzt wird das Buch durch eine CD, auf der sich das Buch als Hörbuch mit passenden Musikbeispielen findet.
  • Rezension:
    Dieses Bilderbuch ist einfach super. Ich bin total begeistert. Es hat eine sehr süße Geschichte, tolle Bilder und ermöglicht es Kinder Musik näher zu bringen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass es durch eine CD unterstützt wird. Deshalb ist es das perfekte Buch für meine nächste musikalisch und künstlerisch ausgerichtete Projektwoche mit meiner ersten Klasse, die an ein Theaterstück zum Thema Orchester anschließt. Ein Amadeus ist einfach ein Maulwurf zum lieb haben und besonders wie er vor lauter Liebeskummer seine Geige verkaufen will und ihn seine Freunde dann davon abhalten ist total rührend. Seine ganze Lebensgeschichte ist sehr liebevoll und detailreich erdacht und trotzdem hat das Buch nur wenig Text. Auch die farbenfrohen Bilder, gefallen mir sehr gut, sie sind großformatig und trotzdem detailreich und eignen sich hervorragend zum vorlesen und darüber sprechen. So lernen die Kinder im Laufe von Amadeus Leben viele verschiedenen Instrumente  (z.B. Geige, Oboe, Flöte, Klavier, Schlagzeug, Rassel) und Musikrichtungen (z.B. Streichquartett, Orchester und Jazzband) kennen.  Ich liebe dieses Buch und ich bin mir sicher ich werde es noch oft u.a. in meinem Musikunterricht vorlesen und damit  Kindern auf eine einfache aber besonders schöne Art und Weise an  Musik heranführen können.
  • Bewertung:  

Rezension: Mein Wunderkind

25. Sep 2011 Autor: Stephi | Abgelegt in: andere Rezensionen (vor Blogbegin)

Catleen Lewis – Mein Wunderkind

  • Verlag : GerthMedien
  • Seitenzahl : 256
  • Teil einer Reihe? :  Nein
  • Inhalt:
    Rex ist ein ganz besonderer Junge. Er ist von Geburt an blind und außerdem Autist. In diesem Buch wird seine Lebensgeschichte (bis zum 13. Lebensjahr) aus Sicht seiner Mutter mit allen Höhen und Tiefen geschildert. Die Musik spielt dabei eine ganz entscheidende Rolle, denn durch sie findet Rex einen Zugang zur Welt.
  • Rezension:
    Dieses Buch hat mich sehr tief berührt. Es ist ein Buch, bei dem mir häufig die Tränen gekommen sind und über das ich noch lange nachgedacht habe – es ist ein beindruckendes Zeugnis für die Kraft der Liebe und des Glaubens und zeigt das Wunder auch heute noch geschehen. Die Autorin beschreibt sehr bewegend, detailliert und liebevoll, wie sie das Leben mit Rex erlebt hat, wie schwer es besonders am Anfang war, als eine Hiobsbotschaft die nächste ablöste und wie sie aber nie den Mut verloren und aufgegeben hat. Außerdem macht sie deutlich, wie sehr ihr der Glaube an Gott dabei Halt gegeben hat. Das hat mich sehr beeindruckend. Man merkt der Autorin an, wie positiv sie trotz allem ihren Sohn und sein Leben sieht und wie sehr sie ihn liebt, dass spürt man schon an der wirklich schönen Wahl des Titels für ein Buch über das Leben eines blinden, autistischen Jungen. Das Buch gibt Ermutigung und Hoffnung, für Kinder mit “Handicaps” und regt neu zum Nachdenken darüber an, was “Behinderungen” eigentlich sind und ob sie nicht manchmal wahren Wunder mit sich bringen können. Auch die Bedeutung die Musik als Schlüssel zur Welt hat, wird meiner Meinung nach in diesem Buch auf eine besondere Art und Weise  beschriebenen. Heute gibt Rex auf der ganzen Welt Konzerte – er ist wirklich ein ganz besonderes Wunderkind. 
  • Bewertung:  


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