Rezension: Das Museum der sprechenden Tiere

Helen Cooper – Das Museum der sprechenden Tiere

  • Verlag: Rowohlt Rotfuchs
  • Teil einer Reihe: Nein
  • Seitenzahl: 384
  • Inhalt: Ben Makepeace findet eines morgens eine mysteriöse Einladung vor seiner Tür. Daraufhin geht er in ein altes Museum, erfährt seltsame Dinge, begnet sprechenden ausgestopften Tieren und soll dort einen Gegenstand finden. Es wird alles andere als einfach und Magie ist auch im Spiel und das ist wirklich gefährlich…
  • Rezension: Allein schon das Cover hat mich wirklich begeistert und als ich das Buch dann das erste Mal aufgeschlagen habe, war ich sofort verliebt in die wundervollen Illustrationen und gefesselt von der spanenden Geschichte. Genau solche Kinder- und Jugendbücher liebe ich und ich bin mir sicher, dass es den jungen Lesern genauso geht und sie so in eine ganz andere Welt entführt, aber ohne das man sich vor einen PC oder eine Spielkonsole setzen muss – einfach großartig. Die Geschichte verspricht magisch und mysteriös zu werden und genau das ist sie. Darüber hinaus zeigt es auch, wie wichtig Freundschaft ist und wie spannend die eigenen Geschichte sein kann. Ich finde das Buch wirklich wundervoll und kann es nur weiterempfehlen.
  • Bewertung:

Quelle des Bildes: https://www.rowohlt.de/hardcover/helen-cooper-das-museum-der-sprechenden-tiere.html

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Rezension: Die Schwalbe, die den Winter sehen wollte

Philip Giordano – Die Schwalbe, die den Winter sehen wollte

  • Verlag: Knesebeck
  • Teil einer Reihe: Nein
  • Seitenzahl: 48
  • Inhalt: Iris ist eine ganz besonders neugierige Schwalbe. Als alle anderen Schlafen am Ende des Sommers in den Süden fliegen beschließt sie im Wald zu bleiben und herauszufinden was dort passiert, während die Schwalben im Süden sind. Und sie entdeckt jede Menge Neues und findet sogar einen neuen Freund.
  • Rezension: Gerade jetzt im Spätsommer finde ich die Idee einfach großartig, dass ein kleiner Vogel nicht in den Süden fliegt sondern hier bleiben möchte. Die Geschichte ist total schön und schafft es in mir schon jetzt die Erinnerung daran zu wecken, was am Herbst und Winter so besonders schön ist. Aber auch der andere Aspekt der Geschichte in der Iris auf das Eichhörnchen Sam trifft ist einfach toll. Wie klug das Geschenk der alten Schwalbe gewählt war. Auch die Illustrationen sind sehr ansprechend und etwas ganz besonderes. Ich finde das Buch rundherum sehr gelungen und empfehlenswert.
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes:https://www.knesebeck-verlag.de/die_schwalbe_die_den_winter_sehen_wollte/t-1/708

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Rezension: Opa Rainer weiß nicht mehr

Kirsten John – Opa Rainer weiß nicht mehr

  • Verlag: Knesebeck
  • Teil einer Reihe: Nein
  • Seitenzahl: 32
  • Inhalt: Mia findet ihren Opa Rainer einfach toll. Dann ändert sich auch nichts als er langsam komisch wird und ständig Dinge vergisst – am Ende sogar wer Mia eigentlich ist.
  • Rezension: Die Themen Demenz und Alzheimer sind einfach sehr wichtig und ich finde es großartig, dass es hier ein Bilderbuch schon für kleine Kinder (ab 5 Jahre) gibt, das sich mit diesem so wichtigen und sensiblen Thema beschäftigt. Es beschreibt es so einfach und anschaulich,was mit Menschen mit Demenz passiert,  dass es jeder versteht. Ich bin mir sicher, dass es (betroffenen) Kindern helfen kann zu verstehen, was mit Oma und Opa (eventuell) passiert und wie sie da mit umgehen können. Dabei macht Mia es einfach großartig, wie sie ihrem Opa begegnet, ihn glücklich macht und ihm hilft . das können irgendwie nur Kinder auf ihre ganz besondere Art und Weise. Das Buch ist einfach toll und ich kann es euch allen nur wärmstens ans Herz legen
  • Bewertung: 

Quelle des Bildes:https://www.knesebeck-verlag.de/schlaf_gut_max/t-1/706

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Rezension: Wie Brausepulver im Bauch

Christine Feher – Wie Brausepulver im Bauch

  • Verlag: cbt
  • Seitenzahl: 224
  • Teil einer Reihe?: Nein.
  • Inhalt: Frieda besucht die 4. Klasse und ist bei den anderen Kindern beliebt und eigentlich ist sie auch ganz gut in der Schule, nur Mathe liegt ihr gar nicht. Als sie mal wieder eine schlechte Arbeit zurück bekommt macht sich ihr Mitschüler Anselm, von allen nur Amsel genannt, über sie lustig. In der anschließenden Sportstunde rächt sie sich mit einem gemeinen Spruch. Es ist klar, dass die beiden sich nicht mögen, doch dann merkt Frieda, dass sich in ihr ein Gefühl wie Brausepulver im Bauch breit macht. Ihre Nachhilfe-Lehrerin Pia weiß sofort Frieda ist verliebt und auf einmal ist sie auch gar nicht mehr gemein zu Amsel und merkt, dass er ganz anders ist als sie immer dachte…
  • Rezension: Ich habe mich sehr auf das Buch mit dem lustigen Titel und dem farbenfrohen Cover gefreut. Und meine Erwartungen sind mehr als erfüllt worden. es hat mir sehr viel Spaß gemacht mal wieder ein Kinder – bzw. Jugendbuch zu lesen, mit einfacher Sprache, angenehm großer Schrift, tollen Illustrationen und Überschriften zu Beginn der Kapitel und nicht zuletzt einer schönen Handlung. Aber dieses Buch ist nicht nur etwas für Kinder, obwohl dieses sicher viel Freude daran haben und besonders Mädchen sich mit Frieda identifizieren werden, sondern auch für Erwachsene. Die Geschichte hat mich ein wenig zurückversetzt in meine eigene Grundschulzeit und sie ist einfach total niedlich im positivsten Sinne des Wortes. Und sie macht Mut, dass man nicht immer gleich sein muss um sich zu mögen, sondern dass Freunde und Partner sich oft auch ergänzen und auf den ersten Blick gar nicht zusammen passen. Ich kann das Buch wirklich total weiter empfehlen.
  • Bewertung: 

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Rezension: 25 Jahre Regenbogenfisch, Der Regenbogenfisch lernt verlieren & Regenbogenfisch Begleitbuch

Marcus Pfister – Der Regenbogenfisch (Jubiläumsausgabe), Marcus Pfister – Der Regenbogenfisch lernt verlieren & Burkhard Fries – Regenbogenfisch Begleitbuch

  • Verlag: Nord Süd Verlag
  • Seitenzahl: je 32
  • Teil einer Reihe?: Ja, es gibt sehr viele Bücher über den Regenbogenfisch.
  • Inhalt:
    Der Regenbogenfisch (Jubiläumsausgabe)
    Der kleine Fisch mit den Glitzerschuppen zeigt uns wie schön Teilen sein kann. 
    Der Regenbogenfisch lernt verlieren
    Wieder geht es um Werte zum friedlichen Miteinander. Der Regenbogenfisch verliert beim Verstecken Spielen. Draufhin bricht er das Spiel ab. Aber sein Freund Rotflosse hilft ihm sein Handeln zu überdenken und so lernt der Regenbogenfisch zu verlieren.
    Regenbogenfisch Begleitbuch für Schule und Kindergarten
    In diesem Buch findet man viele Anregungen dafür, wie man die Geschichte vom Regenbogenfisch in einem Projekt für Kinder umsetzten kann.
  • Rezension: Der Regenbogenfisch ist einfach super und immer mal wieder hatte ich die Idee aus seiner Geschichte ein Projekt für die Grundschule zu machen. Pünktlich zum 25 jährigen Jubiläum gibt es jetzt nicht nur eine tolle weitere Geschichte (verlieren lernen ist auch für Kinder sehr wichtig) sonder auch ein wie ich finde wirklich geniales Handbuch mit vielen praktischen Anregungen für eben solch ein Projekt. Ich bin sehr begeistert davon und werde es in den nächsten Wochen in der Praxis ausprobieren. Euch allen kann ich die Bilderbücher und as Begleitbuch nur wärmstens ans Herz legen.
  • Bewertung: 

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Rezension: Mein Bruder aus dem Gurkenglas

Aurélie Guillerey, Emilie Chazerand – Mein Bruder aus dem Gurkenglas

  • Verlag: Knesebeck
  • Seitenzahl: 48
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Das Einzelkind Hieronymus gat einen großen Wunsch, er möchte so gern einen Bruder. Also kauft er sich einen in einem Konservenglas beim Lebensmittelhändler Herrn Cocolori. Doch ist das Leben mit Bruder wirklich so wie er es sich vorgestellt hat?
  • Rezension:  Den Titel fand ich wirklich lustig. Er weckt die Neugier und das Thema ist auch wichtig, denn für Kinder ist das Thema Geschwister sehr wichtig. Die Umsetzung hat mich dann aber nicht ganz überzeugt. Die Bilder sprechen mich persönlich nicht so sehr an und die Geschichte an sich ist mir irgendwie ein wenig zu „negativ“. Schade, dass es Hieronymus nicht so gut gefällt, wie er es sich vorgestellt hatte, einen Bruder zu haben. Das Ende ist dann aber irgendwie wieder lustig. Lesenswert ist das Buch trotzdem auf jeden Fall und es regt sicher die Phantasie der Kinder an.
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Walter kriegt Besuch

Danile Kratzke – Paulinchen Mutkaninchen

  • Verlag: Magellan
  • Seitenzahl: 40
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Walter ist ein Hund, der es ordentlich liebt und daher auch ein sehr ordentliches Zuhause hat. Er freut sich aber auch sehr auf Besuch. Eines Tages kommt seine Eichhörnchenfreundin Daisy und weil sie gerne der perfekte Besucher sein möchte hilft sie ihm beim Aufräumen. Allerdings ist sie sehr tollpatschig und daher ist es eine gute Frage, ob sie Walter eine gute Hilfe ist. Aber seine beste Freundin bleibt sie natürlich trotzdem.
  • Rezension:  Die Idee des Buches finde ich sehr gelungen, denn es macht so wunderschön deutlich, was alles schief gehen kann, wenn man helfen möchte aber zu tollpatschig ist und das das aber nicht schlimm ist, weil die Hilfe von Herzen kommt. Daisy erinnert mich sehr an mich selbst aber noch mehr an meinen kleinen Sohn, auch wenn er mir beim Aufräumen helfen möchte, ist nachher immer alles viel unordentlicher als vorher. Aber ich ihn liebe ich natürlich trotzdem und machmal auch gerade deshalb um so mehr. Ich bin mir sicher Kinder werden sehr viel Spaß an dem Buch haben und Freude daran die vielen kleinen Details in den wunderschönen Bildern zu entdecken.
  • Bewertung: 5 Sterne

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