Rezension: Eine Insel

9. Mai 2012 Autor: Stephi | Abgelegt in: Rezensionen 2012

Terry Pratchett – Eine Insel

  • Verlag: Manhattan
  • Seitenzahl: 347
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Der Junge Mau hat einen Monat auf einer einsamen Insel gelebt, um anschließend in einem selbstgebauten Kanu auf seine Heimatinsel zurück zu kehren und somit zum Mann zu werden. Doch als er dort ankommt, nachdem er eine riesige Welle überlebt hat, muss er feststellen, dass dort niemand der früheren Bewohner mehr am Leben ist. Doch ganz allein ist er nicht, denn plötzlich steht er dort einem weißen Mädchen gegenüber , Daphne, ein Mitglied der königlichen Familie, das dort gestrandet ist. Gemeinsam beginnen sie einen Neuanfang und ein großes Abenteuer…
  • Rezension:
    Das Buch ist ganz anders als die anderen Bücher von Terry Pratchett, die ich bisher gelesen habe. Irgendwie war es schwieriger zu lesen, obwohl es auf deutsch war und nicht in englisch, wie die Bücher der Tiffany-Aching Serie, die ich bisher kannte. Trotzdem hat mir das Buch wirklich gefallen, es greift die Themen Begegnung verschiedener Kulturen, Erwachsenwerden und Glaube an Gott bzw. Götter auf eine sehr interessante Art und Weise auf und regt somit auf jeden Fall zum Nachdenken kann. Leider kommt die Religion und der Glaube dabei nicht besonders gut weg. Wie die Annäherung der beiden Jugendlichen vor sich geht gefällt mir aber sehr gut. Auch die Idee einer Geschichte innerhalb einer Geschichte gefällt mir sehr gut, ebenso die Art und Weise wie mit Vorurteilen gespielt wird und die Konsequenz in der an den Ideen und Vorstellungen innerhalb des Buches festgehalten wird. Mir persönlich ist das Buch dann aber trotzdem etwas “zu anstrengend” und “verdreht” besonders am Ende, trotzdem kann ich es Liebhabern von Terry Pratchett wärmstens ans Herz legen.
  • Bewertung: 

Rachel Joyce – Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

  • Verlag: Krüger (Fischer)
  • Seitenzahl: 382
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Harold Fey wollte eigentlich nur einen Brief in den Briefkasten werfen, doch dann pilgert er spontan 1000 Kilometer quer durch England. Wie es dazu kommt? Der Brief  ist eine Antwort auf einen anderen Brief, den Harold zu Beginn des Buches bekommt. Dieser stammt von Queenie, einer ganz alten Freundin, die ihm mitteilt, dass sie schwer an Krebst erkrankt ist. Am Briefkasten denkt Harold dann es ist irgendwie nicht der richtige Zeitpunkt zum einwerfen und geht immer weiter von Briefkasten zu Briefkasten bis er sich schließlich entscheidet zu Fuß zu Queenie zu gehen, um sie zu retten. Wie diese Reise aussieht? Lest selbst in diesem Buch.
  • Rezension:
    Dieses Buch ist einfach genial und ich war sofort angetan, als ich es überraschenderweise zugeschickt bekommen habe. Auch die damit verbunden Aktion des “Bücher-wanderns” hat mich sogleich angesprochen und überzeugt. Natürlich habe ich da mitgemacht. Das Buch ist, versehen mit meinen Kommentaren, schon auf der Reise zu einer Freundin, die das Buch als nächste Lesen und kommentieren wird. Die Geschichte von Harold ist einfach unwahrscheinlich bewegend und hat mich sehr zum nachdenken angeregt, darüber was eigentlich wichtig ist im Leben. es ist beeidruckend wie sehr Harlod an seine Idee glaubt und wie er es ohne jegliche Vorbereitung umsetzt. Ich glaube das könnte ich nicht, diese Spontanität und Konsequenz ist wirklich beeindruckend. Insgesamt war ich von der Person des Harold Fry sehr beeindruckt und auch davon wie in dem Buch mit den Themen unbewätigte Vergangenheit, Loyalität, Liebe und Sterben umgegangen wird. Es ist toll zu lesen, wie Harold Menschen bewegt und er ihnen hilft einfach dadurch, dass er da ist und zuhört. Ich selbst durfte auch schon oft die Erfahrung machen, dass man mit Zufallsbekanntschaften sehr gute und tiefsinnige Gespräche führen kann. Außerdem hat mich das Buch nachdenklich gemacht darüber, wie schnell Dinge in die Medien geraten und so “außer Kontrolle geraten” können. Die Krönung der Geschichte, in der ich immer wieder selbst über mich nachgedacht habe und die an sich schon bewegend ist, ist dieses unwahrscheinlich schöne und tiefsinnige Ende, dass damit beginnt, dass Harold und Maureen endlich über die Vergangenheit sprechen können, zuerst allein und dann sogar miteinander. Auch das Zusammentreffen von Harold und Queenie ist so unglaublich einfühlsam und schön geschrieben trotz seiner Traurigkeit. Mir sind die Tränen gekommen, als ich das Ende gelesen habe. Danke für dieses wundervolle Buch! Ich bin sicher, es wird noch viele Menschen auf seiner Reise berühren und sie zu einer eigenen inneren Reise anregen. Ich kann es daher nur weiterempfehlen!
    Vielen Dank an den Krüger bzw. Fischer -Verlag,  der mir dieses Buch freundlicherweise als Vorab-Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt und mich auf die Aktion aufmerksam gemacht hat!
  • Bewertung: 

Rezension: Der Lucas ist los!

21. Apr 2012 Autor: Stephi | Abgelegt in: Rezensionen 2012

Jeff Lucas- Der Lucas ist los! Was passiert, wenn man den Sonntagsglauben von der Leine lässt

  • Verlag: Brendow
  • Seitenzahl: 157
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Jeff Luca ist Pastor und Autor, in seinem Buch stellt er eine bunte Mischung aus vielen kurzen Alltagserlebnissen zusammen, bei denen er “seinen Sonntagsglauben von der Leine gelassen” hat, z.B. ein ganz besonderes Ständchen, Weinachten im Frühjahr oder das Thema Veränderung.
  • Rezension:
    Ich bin auf dieses Buch in einem Neuerscheinungskatalog des Brendow- Verlages aufmerksam geworden und es hat sofort mein Interesse geweckt. Seit das Buch vor etwa einem Monat den Weg zu mir gefunden hat, habe ich es immer mal wieder zur Hand genommen, um eine der Begebenheiten zu lesen, die einen gleichzeitig zum schmunzeln wie zum nachdenken anregen und auf alle Fälle alles andere als langweilig sind und sehr deutlich machen, “was passiert, wenn man den Sonntagsglauben von der Leine lässt”, wie es schon der Titel verspricht. Ich kann schwer sagen, welche der Geschichten mir am Besten gefällt, das variiert je nach eigener Stimmung aber ich fand das Buch sehr kurzweilig und besonders die Anregungen des Autors am Ende der Anekdoten gefallen mir sehr gut. Ich werde das Buch auf jeden  Fall in meine “Badezimmer-Bibliothek” aufnehmen und kann es uneingeschränkt weiter empfehlen – es eröffnet einen neuen, spannenden Blick auf den (eigenen) Glauben.
    Vielen Dank an den Brendow-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rainer Buck – Karl May.Der Winnetou-Autor und der christliche Glaube

  • Verlag: brendow
  • Seitenzahl: 189
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    In diesem Buch findet man eine Biografie des Christen Karl May mit besonderem Augenmerk auf seine bekanntesten Werke, nämlich die Winnetou-Geschichten:
    1. Das Leben vonKarl May von Armut bis zum Triumph am Ende.
    2.  Die Werke von von Karl May von kleinen Anfängen bis Winnetou IV.
    3.  Die Wirkung von Karl May von denn Anfängen bis zur Danksagung.
  • Rezension:
    Von Klein auf war ich ein Fan der Geschichten von Winnetou und bin mehrmals zu den Karl May Festspielen gereist, weil ich nicht genug davon bekommen konnte die Abenteuer dieses genialen Autos hautnah zu erleben. Deshalb habe ich mich auch sehr gefreut als ich auf dieses Buch gestoßen bin, denn ich wusste bisher nur wenig über Karl May, sein Leben und Wirken, und habe es sofort “bestellt”. Das Buch ist meinen Erwartungen mehr als gerecht geworden, ich habe es verschlungen und war mehr als begeistert über die Fülle der neuen und interessanten Informationen und die übersichtliche Art und Weise der Darstellung sowie die besondere Art und Weise des Autors die Dinge zu erzählen. Besonders gut hat mir der erste Teil gefallen wahrscheinlich weil ich überrascht war über die Details des Lebens dieses bemerkenswerten Autors und Menschen Karl May. Aber auch die beiden anderen Teile waren sehr interessant zu lesen. Ich empfehle,ebenso wir Jens Böttcher in seinem wundervollen Vorwort,  dieses Buch allen Liebhabern von Karl May dieses Buch weiter und bin sicher, dass es ihnen gefallen wird.
    Vielen Dank an den brendow-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Vorab-Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Das Evangelium des Verräters

6. Apr 2012 Autor: Stephi | Abgelegt in: Rezensionen 2012

Elaine Pagels & Karen L. King – Das Evangelium des Verräters

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 202
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Im Jahre 2006 wurde das Evangelium des Judas veröffentlicht und hat viele Rätsel aufgeworfen. Einigen davon wird in diesem Buch nachgegangen:
    1. Das Evangelium des Verräters
    - Judas: Verräter oder Lieblingsjünger?
    - Judas und die Zwölf
    - Opfer und das Leben des Geistes
    - Die geheimnisse des Königreiches
    2. Der Text des Judasevangeliums
    - Das Evangelium des Judas
    - Kommentar zur Übersetzung
    - Synopse der Stellenangaben
  • Rezension:
    Das Buch hat mein Interesse geweckt, besonders jetzt in der Passionszeit,denn ich hatte mich noch nie wirklich mit der Person des Judas auseinander gesetzt und keinerlei Wissen über das Judas Evangelium. Die Lektüre des Buches war deshalb sehr spannend für mich, so habe ich zum ersten Mal überhaupt des Text des Judasevangelium gelesen auch wurde viele neue Gedanken angestoßen. Leider war mir das Buch an vielen Stellen aber Inhaltlich zu schwierig. Vielleicht bräuchte ich dafür mehr theologisches Hintergrundwissen. Trotzdem kann ich das Buch allen an dieser Thematik interessierten Menschen nur empfehlen, denn es bietet eine theologisch fundierte und sehr ausführliche Auseinandersetzung anhand derer sich jeder sein eigenes Urteil bilden kann.
    Vielen Dank an den dtv-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Karen Kingsbury – Spuren der Vergangenheit

  • Verlag: GerthMedien
  • Seitenzahl: 416
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Emily ist bei ihren Großeltern aufgewachsen und hat ihre richtigen Eltern nie kennengelernt. Im Alter von 18 Jahren stößt sie auf Hinweise, wer ihre Eltern gewesen sind. Nach und nach findet sie mehr über deren und somit auch ihr eigene Vergangenheit heraus. Sie stellt fest, dass die Liebe ihrer Eltern scheinbar keine Chance hatte. Ob sich das heute geändert hat?
  • Rezension:
    Ich habe das Buch verschlungen und dabei auch die ein oder andere Träne vergossen. Es ist so rührend geschrieben, wie ein Teenager den schweren Weg geht herauszufinden, wer ihre Eltern sind und warum diese, sie weggegeben habe. Das Gefühl nicht gewollt zu sein, ist etwas, was jedem Menschen, aber Jugendlichen ganz besonders, zu schaffen macht. Mir gefällt die Art und Weise wie mit dieser Thematik umgegangen wird, sehr gut, ebenso der Umgang mit einer Lieben die nicht sein kann. Die Geschichte ist einfach rührend und total schön. Ich kann das Buch nur wärmstens weiterempfehlen.
  • Bewertung:

Rezension: Onkel Toms Hütte

18. Mrz 2012 Autor: Stephi | Abgelegt in: Rezensionen 2012

Harriet Beecher Stowe – Onkel Toms Hütte

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 539
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Onkel Toms Hütte ist ein gesellschaftskritischer Roman Amerikas Mitte des 19. Jahrhunderts. Eine Familie muss aufgrund finanzieller Probleme zwei seiner Sklaven verkaufen. Wir verfolgen das Schicksal dieser beiden Menschen. Erstens einem kleinen Jungen, der mit seiner Mutter flieht, noch bevor es zum Verkauf kommt und zweitens Tom, der nicht flieht und somit einen neuen Herrn bekommt.
  • Rezension:
    Anfänglich hatte ich Schwierigkeiten in das Buch und die Geschichte hinein zu finden. Der Schreibstil war sehr ungewohnt für mich, wie alles sehr genau beschrieben wird, die Handlung sehr langsam voranschreitet und der Leser direkt angesprochen wird, wenn z.B. zwischen der Beschreibung der verschiedenen Personen gewechselt wird. Jetzt wo ich das Buch bis zum Ende gelesen habe, kann ich nur voller Überzeugung sagen, dass es sich bei “Onkel Toms Hütte” wirklich um ein sehr gutes und wertvolles Buch handelt, dass mich wirklich bewegt hat. ich wusste vorher kaum etwas über die Sklaverei und dieses Buch hat mir sehr deutlich vor Augen geführt wie schlimm die Zustände wirklich gewesen sind. Es hat mir aber auch erst dazu verholfen, zu erkennen welche große Rolle die Kirche und der persönliche Glaube für die ganze Diskussion um die Rechtmäßigkeit der Sklaverei hatte und nicht nur Stütze für einige Sklaven sein konnte, sondern sowohl von Befürwortern als auch Gegnern der Sklaverei zur Rechtfertigung herangezogen worden sind. Besonders beeindruckt haben mich neben Tom die Kinder, die in der Geschichte auftauchen, besonders die kleine Eva (Tochter eines Sklavenbesitzers) und das Sklavenmädchen Toppsy. Es ist unglaublich wie das Mädchen Eva die Erwachsenen zum Nachdenken über die Sklaverei bringt und wie einfach und einfühlsam sie ihnen den Glauben erklärt und die Tatsache, dass Jesus alle Menschen lieb hat. Topsys Wandlung hat mich ebenfalls sehr bewegt. Tief beeindruckt war ich von Tom und wie ihm sein Glaube hilft alle Qualen der Sklaverei auszuhalten und wie er daran festhält, egal was ihm zustößt und wie er sogar bei seinem Herrn bleibt bis aus ihm ein Christ geworden ist, obwohl dieser ihn in die Freiheit entlassen wollte. Die Predigt en von Tom sind wirklich toll gerade in ihrer Einfachheit. Beim Lesen des Buches ist mit sehr deutlich geworden, welches Privileg es ist (die Bibel) selbst lesen zu können und nicht darauf angewiesen zu sein, dass einem vorgelesen wird. Auch war es sehr interessant für mich, um Nachwort mehr über die Autorin und die Entstehung des Buches zu empfehlen. Aus diesen Gründen kann ich das Buch nur weiterempfehlen, es hat trotz oder gerade wegen seiner “Langsamkeit” eine unglaubliche Tiefe!
    Vielen Dank an den dtv-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Das Geheimnis eines Sommers

15. Mrz 2012 Autor: Stephi | Abgelegt in: Rezensionen 2012

Yvonne Lehmann – Das Geheimnis eines Sommers

  • Verlag: GerthMedien
  • Seitenzahl: 381
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Die drei Freundinnen Annette, Laura und Ruby kennen sich seit ihrer Kindheit. Auch als Erwachsene sind sie wieder befreundet, nachdem sie alle nach und nach wieder in den Heimatort zurückkehren, doch sie verbindet ein Geheimnis. Zwanzig Jahre nach dem Vorfall, der ihre Leben verändert hat, sind sie gezwungen sich noch einmal damit auseinander zu setzten, was damals passiert ist, als sie mit der sterbenskranken Eunice einen Ausflug ans Meer machen.
  • Rezension:
    Das Buch hat mir gut gefallen. Es lässt sich leicht lesen und die Geschichte ist spannend konstruiert, denn erst ganz am Ende erfährt der Leser das letzte Puzzle-Stückchen des Geheimnisses, dass die drei Freundinnen verbindet. Die Art und Weise wie der Roman aufgebaut ist gefällt mir sehr gut. Es ist beeindruckend, wie Eunice beschrieben wird und was für eine starke Persönlichkeit sie ist und wie sie anderen zur Seite stehen kann, obwohl sie weiß, dass sie bald sterben wird. Auch der Umgang mit den Themen Schuld und Vergebung gefällt mir sehr gut. Das Buch macht auf wundervolle Art und Weise deutlich, was Schuld aus Menschen machen kann, wenn sie nicht verarbeitet und vergeben wird und macht zeigt auf, welche Kraft in einer Aufarbeitung von Problemen und der Vergebung stecken kann. Leider ist mir die Darstellung des Christsein in diesem Buch etwas zu konservativ und auch die Bedeutung des Glaubens im täglichen Leben finde ich etwas zu “übertrieben” und plakativ geschildert, vielleicht typisch amerikanisch. Trotzdem kann ich das Buch weiterempfehlen, z.B. für einen Strandurlaub mit einer lieben Freundin.

  • Bewertung: 

Rezension: Spuren im Sand

8. Mrz 2012 Autor: Stephi | Abgelegt in: andere Rezensionen (vor Blogbegin)

Magret Fishback Powers – Spuren im Sand. Ein Gedicht, das Millionen bewegt, und seine Geschichte

  • Verlag: Brunnen
  • Seitenzahl: 96
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Magret Fishback Powers beschreibt die Entstehungsgeschichte dieses Gedichtes und somit einen wichtigen Teil ihrer eigenen Lebensgeschichte.
  • Rezension:
    Die “Spuren im Sand” haben mich vom ersten Lesen an direkt ins Herz getroffen und nachdem ich dieses Buch gelesen habe, erscheint es mir noch wertvoller. Ich kann die Lektüre wirklich nur jedem empfehlen, der dieses wunderbare Gedicht genauso liebt wie ich. Das Gedicht hat mich von der ersten Begegnung an tief beindruckt und mich später immer wieder begleitet:
  • Spuren im Sand
    Eines Nachts hatte ich einen Traum:
    Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
    Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
    Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
    Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
    meine eigene und die meines Herrn.
    Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen
    war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte,
    daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur
    zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten
    Zeiten meines Lebens.
    Besorgt fragte ich den Herrn:
    “Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
    mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
    Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten
    meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
    Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am
    meisten brauchte?”
    Da antwortete er:
    “Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie
    allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
    Dort wo du nur eine Spur gesehen hast,
    da habe ich dich getragen.”
    Originalfassung des Gedichts Footprints
    © 1964 Margaret FishbackPowers.
    Deutsche Fassung des Gedichts Spuren im Sand
    © 1996 Brunnen Verlag, Gießen.
  • Bewertung:

Rezension: LiebesAbenteuer

10. Feb 2012 Autor: Stephi | Abgelegt in: Rezensionen 2012

Kristin Billerbeck – LiebesAbenteuer

  • Verlag: Brendow
  • Seitenzahl: 320
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der zweite Teil einer Trilogie.
  • Inhalt:
    Die Patentanwältin Ashley hat sich gerade frisch verliebt, naja sagen wir relativ frisch, denn eigentlich kennt sie Seth schon lange und nun ist sie auch schon neun Monate mit ihm zusammen. Sie hat eigentlich geplant immer mit Seth zu leben, aber er will ihr irgendwie keinen Heiratsantrag machen. Stattdessen schenkt er ihr einen Hund und kündigt seine Versetzung nach Indien an. Was wird da wohl aus Ashleys Heiratsplänen.
  • Rezension:
    Ich mag Ashley und das Buch war wirklich toll, genau das richtige für gemütliche Nachmittag auf dem Sofa oder in der Badewanne im Kampf gegen die Kälte. Das Buch ist leicht zu lesen und wirklich kurzweilig. Schade nur, dass es für den Ewigkeitssingle Ashley wieder kein wirkliches Happy End gibt. Aber vielleicht schafft sie es ja in Band 3 zu heiraten und wird endlich glücklich mit einem Mann. Dieses Buch ist eine geniale Fortsetzung des ersten Teils und alle Charaktere, die wir schon kennen, tauchen wieder auf und sind so liebenswert wie gewohnt. Auch bleibt es dabei, dass es Ashley nicht leicht hat im Leben und insbesondere mit den Männern, sie steht irgendwie zwischen den Stühlen. Die Geschichte ist toll, nur ist das Christsein meine Meinung nach wieder etwas zu stereotyp und moralisch dargestellt.  Ich freu mich trotzdem schon auf Band 3 und bin gespannt wie es mit Ashley und ihren Hochzeitsplänen weitergeht.
    Vielen Dank an den Brendow Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise  zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

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