Rezension: Paulinchen Mutkaninchen

Danile Kratzke – Paulinchen Mutkaninchen

  • Verlag: Magellan
  • Seitenzahl: 16
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Das kleine Stoffkaninchen Paulinchen muss eines nachts zeigen, wie mutig es ist, denn plötzlich hört man ein Hu-hu, hu-hu, im Kinderzimmer. Zum Glück ist ihre Besitzerin sehr mutig und am Ende ist auch Paulinchen ein richtiges Mutkaninchen.
  • Rezension:  Allein schon das Cover und der Titel sind unglaublich niedlich. Man muss sich einfach in Paulinchen und natürlich das kleine Mädchen verlieben. Ich finde es einfach großartig wie mit der Idee „Angsthase“ gespielt wird und das das kleine Mädchen dem Kaninchen halt mutig zu sein und das alles ohne viel Text und mit sehr schönen Bildern. Dadurch, dass das Buch so stabil ist kann es auch schon sehr kleinen Buchliebhabern beim Einschlafen helfen und ihnen bestimmt die Angst im Dunkeln nehmen.
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Remember Mia

Alexandra Burt – Remember Mia

remember mia

  • Verlag: dtv
  • Seitenzahl: 384
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:  Estelle Paradise wacht nach einem Autounfall im Krankenhaus auf und kann sich an nichts mehr erinnern: Nicht an den Unfall, nicht an den Grund warum sie sich überhaupt soweit von Zuhause entfernt befunden hat und vor allem auch nicht daran, wie ihre wenige alte Monate Tochter verschwunden ist. Nach und nach wird deutlich dass nicht alle Verletzungen Esters vom Unfall stammen und das ihre Tochter schon drei Tage vorher verschwunden ist. Auf den Rat ihres Mannes lässt sie sich in eine psychiatrische Klink einweisen und Estelle beginnt sich immer mehr zu erinnern und muss sich der Vergangenheit stellen… vor allem auch der Frage, ob sie wirklich für das Verschwunden ihrer Tochter vielleicht sogar deren Tod verantwortlich ist.
  • Rezension: Wie immer bei den meisten dtv Büchern habe ich das Buch zufällig in die Hände bekommen, weil es mir anhand meines Profils empfohlen wurde. Und ich muss sagen, dass passt auch wirklich zu mir, denn ich liebe spannende und rätselhafte Thriller. Doch etwas war bei diesem Buch anders, denn ich bin selbst gerade Mutter eines wenige Monate altes Babys und da konnte ich dieses Buch einfach nicht lesen. Es ging mir zu nah und ich wollte mir nicht vorstellen, was eine Mutter dazu treibt ihrem eigenen Kind schlimmes anzutun. So deutlich die Folgen  der  Überforderung einer Mutter zu lesen war mir dann doch zu viel und ich musste das Buch abbrechen. Wem das Thema aber gerade nicht so nah geht, dem kann ich das Buch wirklich empfehlen, denn es ist unglaublich spannend.
  • Bewertung: 3 Sterne

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Rezension: Psst! War da was?

Gianna Marino – Psst! War da was?

Psst! War da was?

  • Verlag: Ravensburger
  • Seitenzahl: 40
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Ein Opossum, ein Stinktier und nach und nach immer mehr nachtaktive Tiere fürchten sich eines nachts vor den Geräuschen, die sie hören und vor allem vor Nachttieren wie z.B. Fledermäusen. Ihnen ist nicht bewusst, dass sie selbst auch zur Gruppe der nachaktiven Tiere gehören. Doch kaum haben sie das verstanden hören sie schon wieder ein Geräusch und sehen kurz darauf ein Zelt mit Kindern, die eine Taschenlampe auf sie richten.
  • Rezension: Ich bin bei einer Suche nach Büchern zum Thema „Abenteuer“ per Zufall auf dieses wunderschöne Bilderbuch aufmerksam geworden. Es ist wirklich etwas ganz Besonders, gerade auch weil die Handlung so einfach ist. Daher kommt es auch ohne viele Worte aus – die wunderschönen Bilder und Sprechblasen sind unglaublich aussagekräftig. Als Lehrerin ist mir natürlich auch gleich aufgefallen, dass man es sehr gut Im Unterricht einsetzten könnte, etwa im Deutschunterricht zum  Thema „wörtliche Rede“. Darüberhinaus lässt es sich auch sehr gut dafür nutzen, um mit den Schülern über Ängste oder das Thema nachtaktive Tiere zu sprechen. Besonders wertvoll sind hierfür die Informationen zu allen im Buch vorkommenden Tiere auf der ersten Doppelseite des Buches. „Psst! War da was?“ ist  lustig, informativ,  optisch sehr ansprechend und bietet unterschiedlichste Gesprächsanlässe schon für kleine Kinder. Ich kann es euch allen wirklich nur wärmstens ans herz legen.
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Schau mir in die Augen Audrey

Sophie Kinsella – Schau mir in die Augen Audrey

Schau mir in dei Augen Audrey

  • Verlag: cbj audio
  • Länge: 1 MP3-CD, Laufzeit: ca. 252 Minuten
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Audrey leidet unter einer Angsstörung, deshalb trägt sie auch ständig ihre Sonnenbrille. Als ihre Therapeutin ihr den Auftrag gibt einen Film über ihre Familie zu drehen beginnt sich ihr Leben langsam wieder zu normalisieren. Und außerdem lernt sie dabei Linus kennen…
  • Rezension: Ich habe bereits sehr viele Bücher von Sophie Kienzle gelesen – nein nahezu verschlungen und mich daher sehr über diesen Titel – ihr erstes Jugendbuch gefreut.  Zuerst war ich etwas verwirrt über den Titel, aber jetzt, wo ich das Buch zu Ende gehört habe, ist mir klar wie großartig er ist und perfekt den Inhalt des Buches wiedergibt. Auch das Cover passt sehr gut zur Geschichte und  gibt dem Leser ein gutes erstes Bild von Audrey. Sie ist wirklich ein beeindruckendes Mädchen und ich finde es sehr bewegend, wie sie von ihrem Leben erzählt. Ihre Geschichte ist gleichzeitig spannend, romantisch und unglaublich mutmachend. Sie hilft sensibel zu werden für Jugendliche mit psychischen Problemen und den Umgang mit ihnen. Und trotz dieser ernsten Thematik ist das Hörbuch aber nicht trocken oder pessimistisch, sondern im Gegenteil sehr unterhaltsam und positiv. Ich kann das Buch nicht nur Jugendlichen absolut ans Herz legen.
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Open Road Summer

Emery Lord – Open Road Summer

Open Road Summer

  • Verlag: BELZ & Gellberg (Gulliver)
  • Seitenzahl:  380
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Reagans Leben ist gerade alles andere als gut gelaufen aber sie hat sich fest vorgenommen, es in diesem Sommer wieder in den Griff zu bekommen. Sie begleitet ihre beste Freundin Lilah, die inzwischen der Country-Star Lilah Montgomery ist, auf eine Tour quer durch Amerika. Gemeinsam kämpfen sie gegen Liebeskummer und den Stress den eine Tour so mit sich bringt. Als dann nach einem Zwischenfall Matt Finch dazu stößt wird es noch aufregender und er bringt nicht nur die Herzen seiner Fans durcheinander…
  • Rezension: Sommer, Sonne, Musik und seine beste Freundin – das klingt doch nach einer guter Zeit. Und genau die haben Reagan und Lilah bis eine der Kehrseiten des Star-Daseins ihr Leben wieder einmal durcheinander wirbelt und Mat dazu kommt. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber es ist wahrscheinlich alles klar, dass die Liebe in diesem Buch eine sehr wichtige Rolle spielen wird. Besonders toll finde ich aber, dass Reagan ihre Freundschaft zu ihrer besten Freundin um nichts auf der Welt riskieren möchte und sich so immer extrem zusammenreißt um ihre Freundin perfekt unterstützen zu können. Wer solche Freunde hat kann sich wirklich glücklich schätzen und deshalb finde ich ich dieses Buch auch so wunderschön, weil es deutlich macht, wie wichtig Freunde und Ehrlichkeit sind. Außerdem macht es wieder einmal deutlich, wie sehr uns unsere Vergangenheit prägt und unser Handelt bestimmt. Aber es lohnt sich, sich den eigenen Ängsten zu stellen und Vertrauen zu wagen, dafür ist dieses Buch ein tolles Beispiel, was es meiner Meinung nach zu einem so guten Jugendbuch macht. Es ist unglaublich fesselnd geschrieben und stellt die große Bedeutung die Musik für viele Menschen hat sehr schön in den Vordergrund und nicht das Starsein an sich. Ich kann es euch allen wirklich empfehlen, auch wenn es eigentlich ein Jugendbuch ist.
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: The Chosen (1). Was wir hoffen

Pia Sara – The Chosen (1). Was wir hoffen. Von Liebe und Überleben.

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  • Verlag: oetinger34
  • Seitenzahl: 140
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der Beginn einer Trilogie. Band 2 heißt „The Chosen. Was wir fürchten“ und der dritte Teil trägt den Namen „The Chosen. Was uns blieb“.
  • Inhalt: Wir haben das Jahr 2316 und das Leben auf der Erde ist sehr beschwerlich geworden. Nach einer Atomkatastrophe ist der größte Teil unbewohnbar geworden  und der Rest gleicht einer Wüste. Überall sind Nahrung und Trinkwasser extrem knapp. Alle Menschen kämpfen ums Überleben. Zwei davon sind Ian, der mit einer kleinen Gruppe Menschen über das Meer segelt und so versucht seine Rettung zu finden und Jeanne, die mit ihrer Familie in ein Dorf zurückzukehrern versucht.
  • Rezension: Ich mag Bücher, die in der Zukunft spielen, aber so realistisch sind, dass sie uns vor Augen führen, wie unsere Welt in ein paar Jahrhunderten aussehen könte. Den Auftakt der Chosen-Serie hab ich förmlich verschlungen. Er ist unglaublich sapnennend geschrieben und erschreckend realistisch. Mir gefällt es besonders gut, dass man zwei verschiedenen Gruppen von Menschen kennenlernt und jeweils ein Jugendlicher erzählt. Ian und Jeanne haben mich sofort für sich eingenommen und ich habe mitgefiernt, wie es den beiden geht und ob sie ihr jeweiliges Reiseziel erreichen würden. Das Buch ist nciht einfach zu verdauen, weil es so deutlich macht, wie es sein könnte. Doch gerade deshalb gefällt es mir so gut. Zum Glück hae ich auch schon Teil 2 und kann direkt weiterlesen, denn der erste Teil endet sehr offen und man hat enorm viele Fragezeichen im Kopf, was das alles zu bdeutet hat und wie es weitergeht. Ich bin mir sicher, dass mir auch die nächsten beiden Teile sehr gut gefallen werden,kann euch den Beginn der Serie aber auf jeden Fall schon mal sehr ans Herz legen.
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Gestalkt – Tagebuch der Angst

Silvia Meixner – Gestalkt – Tagebuch der Angst. Wie ich mich gegen meinen Verfolger zur Wehr setzte

Tagebuch der Angst

  • Verlag: Heyne
  • Seitenzahl: 254
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die Autorin beschreibt, wie sie Opfer eines Stalkers wird, die Facetten des Stalkings und die persönlichen Erfahrungen die sie mit Polizei und ihrem sozialen Umfeld macht. Sie beschreibt glaubwürdig die Hölle des Ausgeliefertseins und ermuntert andere Opfer, sich nicht stillschweigend und beschämt zu verstecken, sondern durch den mutigen Gang in die Öffentlichkeit den Stalker an den Pranger zu stellen. Die acht Kapitel der Berichterstattung sind unterbrochen von Informationen über die Gesetzeslage in Deutschland und andere Hintergrundinformationen.
  • Rezension: Ein gelungener Versuch, betroffenen Menschen Mut zu machen, sich die Kontrolle über ihr Leben zurück zu erobern. Besonders bemerken wert ist die – leider oft gekürzte – Schilderung der Polizei. Die Autorin beschreibt sehr selbstkritisch, wie sie sich oft hat einschüchtern lassen von beschwichtigenden Äußerungen (… das wird schon wieder!) und überheblichen Kommentaren (… was ist daran schlimm?). Sie ruft auf, nicht den Verharmlosungen der öffentlichen Stellen, der Freunde und der Umgebung nachzugeben und zu kapitulieren. Ihre Botschaft lautet: Versteck dich nicht, du bist nicht der Täter sondern das Opfer, dem geholfen werden muss. Wie kann es sein, dass unbedeutende Blechschäden an Autos und Fahrerflucht emsiger verfolgt werden als Psychoterror an Unschuldigen? Das Buch zeigt deutlich, wie schrecklich sich Stalking-Opfer fühlen und geht dem Leser ziemlich nahe. Niemand ist dagegen gefeit – schon morgen kann eine Morddrohung in deinem Briefkasten liegen! Und die Möglichkeiten des Cybermobbings sind noch viel perfider. Es kann einer Person gelingen mit Hilfe des Internets, das Leben eines Menschen, der ihn persönlich gar nicht bekannt ist, total zu zerstören, u.a.auch weil etwas „immer hängen bliebt“. Insofern ist es ein hilfreiches Buch für Betroffene als Anweisung zum Reagieren.
  • Bewertung: 3 Sterne
    (4 Sterne als „Rezeptbuch“, 2 Sterne für das sprachliche Niveau)

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