9. Nov 2011
Autor: Stephi | Abgelegt in: Rezensionen 2011
Clive Cussler & Jack du Brul – Teuflischer Sog

- Verlag : blanvalet
- Seitenzahl : 512
- Teil einer Reihe? : Ja, es ist einer von vielen Roman rund um die NUMA. Er gehört zu der Reihe mit Juan Cabrillo in der Hauptrolle.
- Inhalt:
Mitten im Dschungel stürzt ein amerikanischer Satellit mit waffenfähigem Plutonium ab und muss dringend sicher gestellt werden. Juan Cabrillo und seine Kollegen vom umgebauten Schiff Oregon machen sich sofort auf die Suche danach. Doch die Bergung ist nicht ganz ungefährlich und außerdem finden sie Hinweise darauf, dass der Absturz vielleicht gar kein Unfall gewesen ist. Auch stoßen sie noch auf viele andere Geheimnisse. Die Suche nach der Lösung dieses Rätsels verspricht aufregend zu werden.
- Rezension:
Dieses Buch von Clive Cussler gefällt mir nicht ganz so gut, wie einige andere, die ich bereits vorher von ihm gelesen habe. Es ist aber trotzdem ein tolles Buch, voller Spannung, Action und unerwarteter Wendungen. Aber mir persönlich gefällt der Serienheld Dirk Pitt einfach besser als Juan Cabrillo. – Dies war das erste Buch aus der NUMA – Serie das ich gelesen habe, das nicht Kurt oder Pitt sondern Cabrillo als Hauptrolle hatte. Ich denke aber, dass es Geschmacksache ist, welcher der Helden einem am Besten gefällt und es gibt sicherlich viele Leser, insbesondere Männer wie z.B. meinen Vater, von dem ich die Liebe zu diesen Romanen habe, die dieses Buch lieben und verschlingen werden. Ich persönlich finde die Handlung nicht so spannend, was aber an der Thematik Plutonium, Verschwörungstheorien und Argentinien liegt, die mich zwar generell interessieren, deren Tiefe aber vor allem politischer Natur ist und das ist nicht so meine Sache. Dies mögen andere Leser aber völlig anders sehen. Auch konnte ich der Handlung nicht immer folgen, weil ich nicht genug Hintergrundwissen insbesondere über Argentinien und die USA hatte. Der Roman ist aber trotzdem sehr spannend und abwechslungsreich, wie alle Bücher von Clive Cussler und hat mich immer wieder mit neuen und unerwarteten Verstrickungen und Wendungen überrascht und wurde so beim Lesen trotz seiner Länge nie langweilig. Für Clive Cussler Liebhaber und insbesondere solche, die die Romane lieben, die an Board der Oregon spielen, ist dieses Buch ein absolutes Muss!
Vielen Dank an den Verlag blanvalet, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
- Bewertung:
8. Okt 2011
Autor: Stephi | Abgelegt in: Rezensionen 2011
Agustin Sanchez Vidal- Quipu. Das Vermächtnis der Inka

- Verlag : dtv
- Seitenzahl : 463
- Teil einer Reihe? : Nein
- Inhalt:
Das Buch beginnt mit einer Rückblende in das Jahr 1573: Ein Jesuit und eine Inkaprinzessin sind mit einem geheimnisvolles schwarzes Schiff auf dem Weg nach Spanien. Dann beginnt die eigentliche Geschichte: Wir befinden uns im Jahr 1780: Der junge spanische Militäringeniuer Sebastían de Fonseca findet nach einem abgebrochenen Theaterbesuch, bei dem der Regisseur umgebracht wird, seinen Vater tot im eigenen Haus. Kurz darauf wird findet er auch seinen gerade erst wieder aufgetauchten Onkel tot. Alle Drei wurde mit einem seltsamen Strick erhängt. Es handelt sich um eine roten Knotenschnur, eine Quipu, einen Teil der mysteriöse “Schrift” der Inkas. Sebastían macht sich auf den Weg nach Peru und versucht den Quipu zu entschlüsseln. Dabei helfen ihm eine alte Chronik und es mysteriöse Frau, ihr Name ist Umina und sie ist eine Mestizin, also selbst eine Nachfahrin der Inkas.
- Rezension:
Dieser Roman hat mir sehr gut gefallen, er war spannende bis zur letzten Seite und endet mit einer großen Überraschung, die alles vorangegangene erklärt. Nach und nach erfährt der Leser immer mehr Details, die sich wie winzige Puzzleteile ineinander fügen. Sehr interessant ist auch die Verknüpfung der verschiedenen Ebenen. So liest der Leser mit Sebastían gemeinsam in der Chronik und erfährt so Stück für Stück neue, spannende Details über das Leben der letzten Inka. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen und ich fand es sehr spannend durch dieses Buch aus einer sehr interessanten Perspektive mehr über die Inkas und deren Ende zu erfahren. Die Verknüpfung von Gegenwart und Vergangenheit haben mir dabei sehr gefallen. Während der Entschlüsselung des Quipu verliert man dabei fast den eigentlichen Grund für die Reise, nämlich die Aufklärung des Mordes, aus den Augen. Auch die Charaktere des Buches haben mir sehr überzeugt, sie sind detailliert, authentisch und liebenswert konstruiert. Besonders gut gefällt mir, wie sich die Beziehung zwischen Sebastían und Umina innerhalb des Buches entwickelt und wandelt und wie behutsam der Autor dabei vorgeht. Am meisten beeindruckt hat mich aber dieses starke Ende der Geschichte, bei der sich alles zusammenfügt und alle Fragen beantwortet werden. Ich habe mit Sebastían und Umina über der Glauben der Inkaprinzessin Sírax an ihre Nachfahren. Auch die Idee im wirklich tollen Nachwort Videls, dass die Kartoffeln der wahre Schatz der Inkas ist, weil diese ca.250 verschiedene Sorten züchteten und kultivierten und so ihre Nachkommen, allen Völker, oftmals vor dem Verhungern bewahren konnten.
Vielen Dank an den dtv-Verlag, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!
- Bewertung:

26. Sep 2011
Autor: Stephi | Abgelegt in: andere Rezensionen (vor Blogbegin)
Michael Phillips – Auf der Suche nach dem verlorenen Paradies

- Verlag : GerthMedien
- Seitenzahl : 511
- Teil einer Reihe? : Nein
- Inhalt:
Der Archäologe Adam Livingstone findet die Überreste der Arche und beginnt anschließend darüber nachzudenken, ob es stimmt was in der Bibel steht. So macht er sich auf die Suche nach dem Garten Eden. Doch es gibt Menschen, denen diese Suche nicht gefällt und die ihn mit allen Mitteln daran zu hindern versuchen.
- Rezension:
Hinter diesem Buch verbirgt sich ein sehr spannend geschriebener Abenteuerroman, der sehr mitreißend und fesselnd geschrieben ist und sich leicht lesen lässt. Einzigartig wird der Roman aber dadurch, dass sich Adam neben realen Reise auch auf eine innerliche und spirituelle Reise begibt und durch seine Forschungen zum Glauben an Gott findet. Als Leser wird man in diese Reise unmittelbar mit hineingenommen, bekommt einen neuen Zugang zur Archäologie und kommt selbst ins Grübeln, ob sich die historischen Objekte und Orte der Bibel, wie die Arche Noah und der Garten Eden wirklich finden lassen und man die Bibel so beweisen könnte. Besonders bereichernd ist deshalb auch das Nachwort des Buches, in dem der derzeitige Stand der Forschung skizziert wird.
- Bewertung:
