Rezension: Das kleine Walhorn

Jessie Sima – Das kleine Walhorn

  • Verlag: Loewe Verlag
  • Seitenzahl: 40
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Der kleine Nori ist fest davon überzeugt ein Narwal zu sein. Doch von klein auf merkt er, dass er anders ist und z.B. nicht so gut schwimmen kann und einen kürzeren Stoßzahn hat als die Anderen. Eines Tages trifft er an der Oberfläche auf Wesen, die ihm sehr ähnlich sind. Er lebt eine Weile bei Ihnen und fühlt sich sehr wohl, bis er seine Familie zu sehr vermisst…
  • Rezension: Schon als ich das Cover und das Poster zum Buch gesehen habe, war es um mich geschehen und ich total verliebt in den kleinen Nori. Als ich dann seine Geschichte gelesen habe, hat sich mein erster positiver Eindruck nur noch mehr verfestigt. Die Handlung ist einfach total niedlich und geht ans Herz und die Illustrationen sind ebenfalls wunderschön. Bis ich dieses Buch gelesen habe, hatte ich im übrigen noch nie von einem Tier mit dem Namen Narwal gehört, dafür aber um so mehr von Einhörnern, die es im Gegensatz zu dem Narwal aber gar nicht gibt – ein lustiger Nebeneffekt, der bei Kindern sicher ebenfalls so eintreten wird. Darüber hinaus ist „Das kleine Walhorn“ einfach eine zauberhafte Geschichte über das Anderssein und die Wichtigkeit und Besonderheit der eigenen Familie. Auch mein kleiner Sohn war sofort begeistert und ich musste das Poster zum Buch sofort an seine Kinderzimmer-Tür hängen. Euch allen kann ich dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen, ich bin mir sicher eurer Kinder werden Nori lieben und ihre eigene Individualität und ihr eventuelles Anderssein ab sofort mit anderen Augen sehen.
  • Bewertung: 

Achtung! Das Buch erscheint erst am 12.02. offiziell im Handel!

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Rezension: Herr Hase und Frau Bär. Immer Ärger mit Frau Bär

Christa Kemper, Frauke Weldin – Herr Hase und Frau Bär. Immer Ärger mit Frau Bär

  • Verlag: NordSüd Verlag
  • Seitenzahl: 32
  • Teil einer Reihe?: Ja
  • Inhalt: Herr Hase und Frau Bär wohnen gemeinsam in einem Haus. Das Zusammenleben ist nicht immer ganz einfach, z.B. wenn mal wieder deutlich wird, dass Frau Bär nicht so ordentlich ist. Eines Tage haben die beiden mal wieder Streit und Frau Bär zieht aus. Doch nach kurzer Zeit merkt Herr Hase wie sehr sie ihm fehlt…
  • Rezension: Allein schon das Cover ist total niedlich und außerdem musste ich bei der Inhaltsangabe dann doch ein wenig schmunzeln und an das Zusammenleben mit meinem Partner denken ;-). Und die Geschichte ist einfach – wie erwartet – total süß und wunderschön illustriert. Auf den Bildern ist es jede Menge zu entdecken und schon kleine Kinder verstehen, dass das Zusammenleben mit Anderen nicht immer ganz leicht ist – auch wenn es bei Ihnen wohl nicht immer ums Aufräumen geht – und wie sehr man den anderen, der einen zuerst genervt hat, dann nach kurzer Zeit wieder vermisst. Das Buch ist einfach großartig und auch wenn mein Sohn noch sehr klein ist, hat er es mit Begeisterung angeschaut – ihm hat besonders der Hase mit seinen Staubwedel gefallen, denn er putzt gerade auch sehr gern ;-). Ich kann das Buch wirklich absolut weiter empfehlen.
  • Bewertung: 

Achtung! Das Buch erscheint erst heute offiziell im Handel!

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Rezension: Malalas magischer Stift

Malala Yousafzai – Malalas magischer Stift

  • Verlag: NordSüd Verlag
  • Seitenzahl: 48
  • Teil einer Reihe?: Ja
  • Inhalt: Die junge Friedensnobelpreisträgerin Masala erzählt in diesem Buch ihre eigene Geschichte: Sie wächst in Pakistan auf und träumt als Kind immer davon einen magischen Stift zu besitzen, mit dem sie alles zeichnen kann und das geht dann wirklich in Erfüllung. Als sie durch die Taliban die Erfahrung machen muss, dass Mädchen auf einemmal nicht mehr in die Schule gehen dürfen, beginnt sie unter einem Pseudonym darüber zu schreiben und macht die Erfahrung, dass sie auch einen magischen Stift besitzt, nur ganz anders als sie dachte…
  • Rezension: Natürlich kannte ich bereits die Geschichte von Masala, ich war aber trotzdem sehr gespannt darauf, wie sie in einem Kinderbuch von ihrem Leben erzählen würde und was sie mit dem magischen Stift verbindet. Und ich muss sagen, dass mich das Buch wirklich sehr berührt hat – wie sie auf so kindgerechte Art und Weise von ihrem Leben erzählt und anderen Kindern damit Mut machen möchte selbst auch ihre Stimme zu erheben und an Magie zu glauben. Ich finde es sehr wichtig, mit Kindern auch über schwierige Themen, wie dieses zu sprechen und  meiner Meinung nach eignet sich dieses Buch sehr gut dafür. Und das Thema ist ja leider weiterhin aktuell.
  • Bewertung: 

Achtung! Das Buch erscheint erst heute offiziell im Handel!

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Rezension: Alle sehen eine Katze

Brendan Wenzel – Alle sehen eine Katze

  • Verlag: NordSüd Verlag
  • Seitenzahl: 44
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Eine Katze geht durch ihre Welt und begegnet dabei jede Menge anderen Lebewesen, wie z.B. eine Kind, einem Fisch, einem Hund.  Jedes sieht ihn auf seine ganz eigene Art und Weise.
  • Rezension: Ich bin immer wieder begeistert, von Büchern, die auf den ersten Blick so einfach erscheinen und dann auf den zweiten Blick so großartig sind. Bevor ich mir dieses Buch angeschaut habe, hätte ich mir nicht wirklich vorstellen können, wie man ein ganzes Bilderbuch damit füllen, kann, dass alle (nur) eine Katze sehen. Jetzt weiß ich es besser und bin wirklich begeistert. Das liegt vor allem an den tolle Illustrationen aber auch an den dahinter verborgenen Informationen, wie z.B: eine Biene sieht oder warum alle Tiere verständlicherweise ein anderes Bild von der Katze haben, obwohl sie doch alle das Selbe sehen. Mit Kindern kann man dieses Buch auf viele verschiedene Arten anschauen, einfach weil es schön ist, herausfinden versuchen warum jeder die Katze auf seine Art sieht oder auch ganz abstrakt darüber sprechen, ob es uns vielleicht manchmal bei Dingen auch so geht, dass jeder Sie andres sieht. Auf jeden Fall habe ich mich genau wie mein Sohn sofort in dieses Buch verliebt und kann es euch daher nur wärmstens ans Herz legen.
  • Bewertung: 

 

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Rezension: Aklak, der kleine Eskimo (3) Ein Wal für alle Fälle

Anu Stohner –  Aklak, der kleine Eskimo (3). Ein Wal für alle Fälle

  • Verlag: cbj
  • Länge: 1 Hörbuch CD, Laufzeit: ca. 1 Stunde, 20 Minuten
  • Teil einer Reihe?: Ja, es ist der dritte Band. Der Erste Teil heißt: Aklak, der kleine Eskimo. Das große Rennen am Eisbärbuckel und der Zweite Aklak, der kleine Eskimo. Spuren im Schnee.
  • Inhalt: In diesem Abenteuer macht der Eskimo-Junge Aklak gemeinsam mit seiner besten Freundin Iklik einen Schulausflug, bei dem sie jede Menge Rätsel lösen müssen. Doch irgendetwas stimmt nicht…
  • Rezension: Ich mochte die ersten beiden Abenteuer sehr gern und auch das Dritte finde ich sehr gelungen. Aklak ist einfach ein Charakter zum gern haben und man kann sich sehr gut mit ihm identifizieren. Auch wenn wir draußen gerade nicht wirklich Winter haben oder vielleicht auch gerade deshalb macht es sehr viel Spaß ein richtiges Schnee-Abenteuer anzuhören. Es regt an, sich mal wieder genauer mit den Tieren und Menschen, die in der Arktis leben zu beschäftigenIch – für Kinder ohnehin sehr spannend.  Ich empfehle direkt alle drei nacheinander, aber man kann sie auch absolut getrennt voneinander anhören. Nicht nur Kinder haben dabei jede Menge Spaß, auch für Erwachsene ist es niedlich für zwischendurch oder vielleicht die nächste Autofahrt gemeinsam mit den Kindern. Ich kann das Hörbuch wirklich nur weiter empfehlen.
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Wie Brausepulver im Bauch

Christine Feher – Wie Brausepulver im Bauch

  • Verlag: cbt
  • Seitenzahl: 224
  • Teil einer Reihe?: Nein.
  • Inhalt: Frieda besucht die 4. Klasse und ist bei den anderen Kindern beliebt und eigentlich ist sie auch ganz gut in der Schule, nur Mathe liegt ihr gar nicht. Als sie mal wieder eine schlechte Arbeit zurück bekommt macht sich ihr Mitschüler Anselm, von allen nur Amsel genannt, über sie lustig. In der anschließenden Sportstunde rächt sie sich mit einem gemeinen Spruch. Es ist klar, dass die beiden sich nicht mögen, doch dann merkt Frieda, dass sich in ihr ein Gefühl wie Brausepulver im Bauch breit macht. Ihre Nachhilfe-Lehrerin Pia weiß sofort Frieda ist verliebt und auf einmal ist sie auch gar nicht mehr gemein zu Amsel und merkt, dass er ganz anders ist als sie immer dachte…
  • Rezension: Ich habe mich sehr auf das Buch mit dem lustigen Titel und dem farbenfrohen Cover gefreut. Und meine Erwartungen sind mehr als erfüllt worden. es hat mir sehr viel Spaß gemacht mal wieder ein Kinder – bzw. Jugendbuch zu lesen, mit einfacher Sprache, angenehm großer Schrift, tollen Illustrationen und Überschriften zu Beginn der Kapitel und nicht zuletzt einer schönen Handlung. Aber dieses Buch ist nicht nur etwas für Kinder, obwohl dieses sicher viel Freude daran haben und besonders Mädchen sich mit Frieda identifizieren werden, sondern auch für Erwachsene. Die Geschichte hat mich ein wenig zurückversetzt in meine eigene Grundschulzeit und sie ist einfach total niedlich im positivsten Sinne des Wortes. Und sie macht Mut, dass man nicht immer gleich sein muss um sich zu mögen, sondern dass Freunde und Partner sich oft auch ergänzen und auf den ersten Blick gar nicht zusammen passen. Ich kann das Buch wirklich total weiter empfehlen.
  • Bewertung: 

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Rezension: Kräuterhexe Thymiana beim Koboldkönig

Jacqueline und Daniel Kauer – Kräuterhexe Thymiana beim Koboldkönig

  • Verlag: KaleaBooks
  • Seitenzahl: 36
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Thymiana ist eine liebenswerte aber nicht sehr begabte kleine Kräuterhexe. Sie versucht immer allen ihren Freunden mit ihren Kräutern, Rezepten und Ratschlägen zu helfen, wenn diese Probleme haben. Als ihre Großmutter krank wird muss sie mit ihrer Schwester Lavenda das einzige Heilmittel, die  Inguruwurzel  finden. Leider gibt es die nur im Doch es gibt ein unheimlichen Koboldwald, wo der grummelige Koboldkönig wohnt. Dem geht es selbst nicht so gut, wird es Thymian gelingen ihm zu helfen und die Wurzel für ihre Großmutter zu bekommen? (Es gibt 14 duftende Kräuterseiten und jede Menge Rezepte auf der ersten und letzten Seite.)
  • Rezension:  Allein schon optisch ist das Buch ein absoluter Hingucker. Die Figuren finde ich sehr detailreich und niedlich gezeichnet und auch die Geschichte an sich gefällt mir sehr gut. Das absolute Highlight des Buches sind aber natürlich die duftenden Seiten – die den ganz besonderen Reiz des Buches ausmachen, auch wenn ich sie persönlich nicht alle als angenehm empfunden habe, aber das müsst ihr selbst ausprobieren. Das Buch macht bei Kindern auf jeden Fall Lust auf Kräuter und nicht nur darum finde ich es großartig und absolut lesenswert.
  • Bewertung: 

 

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