Rezension: Nathan und seine Kinder

Miriam Pressler – Nathan und seine Kinder

Nathan und seine Kinder

  • Verlag: BELTZ & Gelberg
  • Seitenzahl: 259
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Mirjam Pressler, eine der beliebtesten Autorinnen der Kinder- und Jugendliteratur, hat Lessings berühmten Klassiker neu erzählt. Zum 75. Geburtstag der Autorin erscheint der vielfach prämierte Bestseller in einer einmaligen Sonderausgabe. Jerusalem, zur Zeit der Kreuzzüge um 1192: Ein junger Tempelritter rettet Recha, die Tochter des jüdischen Kaufmanns Nathan, aus dem Feuer. Daraufhin richtet Sultan Saladin die schwierigste aller Fragen an Nathan: Welche Religion ist die einzig wahre? Nathan antwortet mit dem berühmten Gleichnis von den drei Ringen – doch wird das den Sultan zufriedenstellen? Die große Mirjam Pressler erzählt diesen Stoff neu und provozierend zeitgemäß, aber nicht ohne Hoffnung für ein friedliches Nebeneinander der Religionen. (Quelle: www.beltz.de/kinder_jugendbuch.nathan_und_seine_kinder)
  • Rezension: Der Stoff ist heute so aktuell und wichtig wie zur Zeit Lessings, daher war ich auch sehr gespannt auf das Buch. Ich muss zugeben, dass ich das Original allerdings nur von Namen her kannte. Trotzdem habe ich mich mit großen Erwartungen an das Lesen dieser Version gemacht, muss aber sagen, dass der Funkte nicht wirklich übergesprungen ist. Ich weiß nicht genau woran es liegt, vielleicht am Sprachstil? Ich bin mir nicht sicher. Spannend ist es auf jeden Fall, besonders dadurch, dass Manie Geschichte  immer wieder aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet bekommt. Erschreckend ist natürlich auch die Aktualität des Problems, daher kann ich das Buch denke trotzdem empfehlen, obwohl es mir persönlich nicht so gut gefallen hat.
  • Bewertung: 3 Sterne

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Stephi

Über Stephi

Mein Name ist Stephi Hermann, ich bin Mama eines wundervollen Sohnes, komme aus Hamburg, bin 37 Jahre alt und liebe Bücher über alles :-). Am liebsten lese ich sie gemütlich in meiner Hängematte in der Sonne oder mit leckerer Schokolade auf dem Sofa. Dabei mag ich es, wenn mich die Bücher in immer neue Welten entführen, egal ob sie in der echten Welt oder in der Phantasie spielen, sie eher romantisch sind oder mir beim Lesen eine Gänsehaut über den Rücken laufen lassen. Die Mischung macht´s. Deshalb lese ich nicht nur Bücher für Erwachsene, sondern sehr gerne auch Bücher für Jugendliche und Kinder.

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