Rezension: Wellenläufer-Trilogie

Kai Meyer – Wellenläufer-Trilogie

  

  • Verlag: Loewe
  • Seitenzahl: 1. 384, 2. 368 und 3. 440
  • Teil einer Reihe?: Die Bücher gehören zu einer Trilogie: 1.Die Wellenläufer, 2.Die Muschelmagier und 3.Die Wasserweber.
  • Inhalt:
    1. Ein magisches Beben in der Karibik hat zur Folge, dass besondere Kinder geboren werden, sie können übers Wasser gehen.Jahre später denkt  Jolly, dass sie die einzige lebende Quappe ist, aber dann begegnet sie dem Jungen Munk. Gemeinsam stellen sie sich der schwierigen Aufgabe, sich zum Meeresgrund zu begeben, um den Mahlstrom zu schließen.
    2. Jolly und Munk werden in der Stadt Aelenium, der Wächterin des Mahlstroms, gemeinsam in der Verfeinerung ihren Fähigkeiten, u.a. auch der Muschelmagie, ausgebildet. Als die Macht von Aelenium schwindet liegt die ganze Hoffnung in den Wellenläufern.
    3. Das Finale: Ober und unter Wasser toben die Kämpfe gegen den Mahlstrom und um die Stadt Aelenium. Dabei werden die Freunde auf mehr als eine harte Probe gestellt.
  • Rezension:
    Ich habe mir die Bücher für die Zeit nach eine Operation gekauft und sie haben mir dieses Zeit sehr versüßt. Sie sind in leichter Sprache geschrieben, aber trotzdem sehr spannend und abwechslungsreich. Die Charaktere sind klasse und machen innerhalb der Bücher mehrere Entwicklungen durch. So werden auch die Themen Freundschaft und Loyalität auf eine besondere Art und WEise behandelt, denn die Kinder stehen immer wieder vor wichtigen Entscheidungen, die auch ihre Beziehungen untereinander betreffen. Das gefällt mir sehr gut. Besonders lustig finde ich den hexhermetischen Holzwurm, der dem Buch eine besondere Note verleiht. Die Bücher sind nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern auch für Erwachsene empfehlenswert, wenn sie sich ihre Phantasie erhalten haben und magische Bücher mögen. 
  • Bewertung: 

    Ein spannendes Buchquiz zu diesem Buch findest du auch unter www.antolin.de
    © Schroedel, Braunschweig

Rezension: Ich habe den Todesengel überlebt

Eva Mozes Kor, Lisa Rojany Buccieri – Ich habe den Todesengel überlebt

  • Verlag: cbj
  • Seitenzahl: 222
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Eva Mozes Kor, eine Überlebende des Holocaust, berichtet davon, was sie erlebt hat als jüdische Kind, geboren im Jahr 1934. Sie wurde mit ihrer Familie nach Auschwitz verschleppt  und nur sie und ihre Zwillingsschwester überleben. Das Buch berichtet von den Evas Leben und besonders von ihren Erlebnissen , als sie gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Miriam von Josef Mengele für seine Zwillingsforschung missbraucht wurde und wie die beiden überlebt haben. Evas späterer Lebensweg wird ebenfalls aus ihrer eigenen Sicht kurz beschrieben. Das Buch endet mit einem Nachwort, in dem sie erläutert, wie sie die Geschehnisse verarbeiten konnte. Ergänzt wird der Text durch Fotos, eine Zeitleiste sowie ein Glossar.
  • Rezension:
    Das Buch hat mich sehr bewegt. Ich bin zutiefst beeindruckt von Eva Mozes Kor und der Art ihr Leben rückblickend zu beschreiben. Der Autorin Lisa Rojany Buccieri ist es gelungen, diese schrecklichen Erlebnisse in eine für Jugendliche gut greifbare und verständliche Form zu bringen, die sicher viele Menschen (nicht nur Jugendliche) zum erneuten Nachdenken über die NS-Zeit anregen wird. Es ist unglaublich, wie es den beiden Mädchen gelungen ist zu überleben und wie stark sie füreinander waren und sich so gegenseitig das Leben gerettet haben. Der Roman hat mich besonders auch wegen seiner Authentizität sehr beeindruckt, nichts wird verharmlost oder aus „dramaturgischen“ Gründen unnötig ausgeschmückt oder übertrieben. Es wird beschrieben wie es war in der erschreckenden Wahrheit und man fragt sich als Leser immer wieder, wie ein Kind unter so schlimmen Umständen einen solchen Überlebenswillen aufbringen kann und wie es ein Mensch schafft an solchen Erlebnissen nicht zu Grunde zu gehen. Auch hier bin ich sehr beeindruckt von Eva Mozes Kor, wie sie in ihrem Nachwort beschreibt, wie sie eine Organisation (CANDLES = Children of Auschwitz Nazi Deadly Lab Experiments Survivors) aufbaute, um sich mit anderen Überlebenden Zwillingen auszutauschen und sogar ein Museum und Bildungszentrum gründete und sich mit einem Arzt von damals traf und ihn dazu bewegt hat als einer der Mittäter etwas über die schlimmen Geschehnisse aufzuschreiben und so für die Nachwelt zu dokumentieren. Ich konnte es kaum glauben, als sie beschrieb, wie sie ihm und sogar Mengele vergeben konnte. Diese Worte über Vergebung sind wahnsinnig kraftvoll und machen deutlich wie wichtig Vergebung auch für die Opfer ist und das Vergeben eben nicht Vergessen bedeutet. Dieses Buch wird mir sicher noch lange in Erinnerung bleiben und mich nicht so schnell loslassen, denn ich bin tief bewegt und beeindruckt. Ich kann es nur weiterempfehlen und kann mir gut vorstellen, dass es sich auch sehr gut als Schullektüre eignet.
    Vielen Dank an den cbj-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

Rezension: Saeculum

Ursula Poznanski – Saeculum

  • Verlag: Loewe
  • Seitenzahl: 494
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Leben wie im Mittelalter, fernab von jeglicher Zivilisation mitten in einem Waldstück.  Eigentlich mag Bastian so etwas gar nicht, aber Sandra ist ja auch dabei… Kurz vor der Abfahrt erfährt er, dass ein Fluch auf dem Waldstück liegen soll und Bastian ist sich immer weniger sicher, ob das wirklich so ein gute Idee war. Eigentlich ist Bastian ja nicht abergläubisch, aber was da im Wald passiert ist ihm trotzdem irgendwie unheimlich und außerdem wird es mit der Zeit richtig gefährlich für ihn und die anderen – im wahrsten Sinne des Wortes lebensgefährlich. 
  • Rezension:
    Dieses Buch hat mir richtig gut gefallen. Es ist wirklich seeeeeehr spannend, an manchen Stellen sogar richtig gruselig und unheimlich. Ich kann euch nicht empfehlen es an einem dunklen Abend zu lesen, wenn ihr allein in eurer Wohnung sitzt. Die Geschichte ist so fesselnd und spannend geschrieben, dass man sofort mittendrin ist im Buch und mit Bastian mitfiebert und ebenfalls Vermutungen darüber anstellt, was hinter dem Fluch steckt. Die einzelnen Charaktere sind sehr authentisch und gefallen mir besonders deswegen so gut, weil sie komplexe Persönlichkeiten sind und eine Wandlung durchmachen und den Leser mit neuen Wesenszügen überraschen. Das Buch ist ein tolles und gleichzeitig erschreckendes Beispiel für die Folgen von Aberglaube und Eifersucht unter Familienangehörigen und Freuden.  Somit ist das Buch nicht nur spannend, sondern regt den Leser auch zum Nachdenken an, z.B. über Live-Rollenspiele, Eifersucht und Neid, sowie Aberglaube. Ebenso wie Ursula Poznanski sich in ihrem Buch „Erebos“ mit dem Thema „Computerspiele“ auseinandersetzt tut sie dies nun in diesem Buch mit dem Thema „Live-Rollenspiele“ indem sie eine spannende aber durchaus authentische Geschichte konstruiert und damit auf die Gefahren hinweist. Das finde ich genial und besonders gut für Jugendbücher, denn ich denke auf diese Art und Weise findet ein ganz besonderes und reflektiertes Nachdenken statt. Ich persönlich finde allerdings, dass in diesem Buch eine „Verwicklung“ „zu viel“, die „Nebengeschichte“ mit Simon hätte meiner Meinung nach nicht unbedingt eingebunden werden müssen. Damit öffnet sie eine neue Fragestellung, die dann nicht ausreichend behandelt wird, nämlich die Gefahr, die in einer falschen Partnerwahl stecken kann und wie man einer solchen Beziehung entfliehen kann. Dies wäre vielleicht Thema für ein neues Buch. Hier hätte mir als Beweggrund der Geschwisterkonflikt und die Enttäuschten Gefühle des verschmähten Kindes gereicht. Trotzdem kann ich das Buch sehr empfehlen, allerdings muss Thriller wirklich mögen. 
  • Bewertung: 

Rezension: Sternschnuppengedanken für jeden Abend im Jahr

Sternschnuppengedanken für jeden Abend im Jahr

  • Verlag: Herder
  • Seitenzahl: 399
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Für jeden Tag findet man einen kurzen Text mit Gedanken, Inspirationen und Ermutigungen von verschiedenen Autoren. Dabei wird jedem Monat ein eigenes Thema zugeordnet:
    – Januar: Die Melodie eines Tages zu Ende bringen. Tag- und Nacht-gedanken.
    – Februar: Gottes Abendrot. Augenblicke der Seele.
    – März: Träumereien. Wenn die Sterne funkeln.
    – April: Lauschen und staunen. Herzgedanken und Sehnsucht.
    – Mai: Rausch der Unendlichkeit. Nachtvogel der Liebe.
    – Juni: Ruft uns der Schlaf. Sternstunden der Ruhe.
    – Juli: Mensch sein im Hauptamt. Leben wie die Flüsse.
    – August: Eintauchen in den Atem der Natur. Im Schimmer eines goldenen Lebens.
    – September: Wann die Nacht endet. Stille Weisheiten nach Tageslicht.
    – Oktober: Herbstlich fühlender Mond. Mit vertrauen mutig sein.
    – November: Wenn es nur einmal so ganz still wäre. Die stillen Kräfte.
    – Dezember:  Wenn am Himmel die Lichter angehen … und der Lärm der Welt verstummt
  • Rezension:
    Ich habe dieses Büchlein heute als ein einträgliche Weihnachts- bzw. Geburtstagsgeschenk bekommen. Schon der wunderschöne Titel hat mich begeistert und dann habe ich quer darin gelesen. Nachdem ich mir jetzt einen ersten Eindruck verschafft habe möchte ich das Buch jetzt schon rezensieren, denn das Jahr hat ja gerade erste begonnen und vielleicht braucht der ein oder anderen noch etwas Schönes, dass das Jahr 2012 vielleicht etwas „leichter“ macht und sucht nach einem neuen Abendritual oder ähnlichem. Ich denke dieses Buch ist hervorragend geeignet um den Tag mit einem positiven Gedanken abzuschließen.  Die Texte sind unterschiedlich, aber alle sehr kurz und regen das Nachdenken auf eine schöne und positive Art und Weise an. Besonders gut gefällt mir, dass jeden Monat unter einem neuen Thema steht.  Ich denke, das Büchlein ist sehr empfehlenswert für jedermann – Sternschnuppengedanken kann doch schließlich jeder gebrauchen. Vielen Dank noch einmal an meine Freundin, die mir dieses wundervolle Buch geschenkt hat!
  • Bewertung: 

Rezension: Ein Königreich für Eljuscha

Uri Orlev – Ein Königreich für Eljuscha

  • Verlag: Beltz & Gelberg
  • Seitenzahl: 288
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Eljuscha muss in den Wirren des ersten Weltkrieges mit seiner Familie fliehen. Und was als Familienausflug anzufangen scheint, wird sehr schnell ernst, spätestens als der Vater die Mutter mit den vier Kindern allein  weiter reisen lassen muss. So landet Eljuscha mit seiner Mutter und seinen drei Geschwistern in Kasachstan. Aber das ist nur die erste Station eines sehr langen Weges, der ihn am Ende zurück in die Heimat seiner Mutter nach Israel führt. (Ergänzt wird das Buch durch ein Glossar und eine Zeittafel.)
  • Rezension: Das Buch hat mich sehr beeindruckt.  Es ist wahnsinnig einfühlsam geschrieben und ich mag die vielen kleinen Details aus dem Alltag von Eljuscha, die das Buch so lebendig erscheinen lassen. Der Autor Uri Orlev, der selbst in Israel lebt,  verarbeitet die wahre Lebensgeschichte des Jungen Eljuscha, Eli Pas-Posniak, auf eine wundervolle Art und Weise, ohne die Geschehnisse zu verharmlosen. Besonders schön finde ich schon die Widmung des Buches. Es wird  auf  den Wunsch Eli Pas-Posniaks seiner Mutter Esther gewidmet. Sie ist neben Eljuscha auch einer der Hauptcharaktere des Buches und erscheint mir als eine sehr starke Frau, die immense Kraft aufbringt, um ihren Kindern ein gutes und behütetes Leben zu ermöglichen und dabei selbst eine Menge ihrer eigenen Bedürfnisse zurückstellt. Umso schöner fand ich es zu lesen, wie sie ihr ganz persönliches „Happy End“ bekommt. Meine Lieblingsfigur in diesem Buch ist aber Eljuscha selbst. Es ist beeindruckend, wie er das Leben meistert und in Kasachstan Kontakte zu den eiheimischen Kindern knüpft und so seiner Familie entscheidend zum überleben verhilft, indem er z.B. Fleisch beschafft und Fische fängt. Dabei bleibt er trotzdem Kind. Das gefällt mir sehr gut. Eljuscha ist ein wundervolles Kind, dessen Lebensweg mich tief bewegt und beeindruckt hat. Es war sehr spannend aus Sicht des Jungen zu erfahren wie er nach Israel gekommen ist und welche einschneidenden Erfahrungen er auf dem Weg dorthin machen musste. Da ich eine Kollegin habe, die vor kurzem aus beruflichen Gründen mit ihrem Mann nach Kasachstan gezogen ist, habe ich auch besonders diesen Teil des Buches mit sehr viel Interesse gelesen. Allgemein ist es meiner Meinung nach eine der großen Stärken dieses Buches die verschiedenen Kulturen zu beschreiben. Dies wird auch am Ende der Geschichte noch einmal sehr deutlich, als es um das Leben im Kibbuz geht. Das, was mich an dem Buch aber am meisten beeindruckt hat, ist wie nah an den Menschen diese an sich schwere Geschichte erzählt wird und wie das Leben von Eljuscha, seinen Freunde und seiner Familien durch die vielen Details greifbar wird, z.B. anhand des Spielzeugautos oder der Briefmarkensammlung, aber auch den Details wie man Fische im Eis fängt. Besonders z.B. auch der Umgang mit dem Thema Abschied ist sehr gut gelungen und auch das Thema Freundschaft wird meiner Meinung nach in einer ganz besonderen Weise behandelt. Ich bin froh dieses Buch gelesen zu haben, auch wenn es nicht ganz einfach war und ich sicher noch oft darüber nachdenken werde, was ich gelesen habe. Außerdem bin ich dankbar, dass ich durch das Buch ein wenig an der Lebensgeschichte von  Eli Pas-Posniaks teilnehmen durfte.Vielen Dank an den Beltz & Gelberg Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
  • Bewertung: 

 

Rezension: Rico, Oskar und die Tieferschatten

Andreas Steinhöfel – Rico, Oskar und die Tieferschatten

  • Verlag: Carlsen
  • Seitenzahl: 220
  • Teil einer Reihe?: Ja – Es gibt bereits ein weitere Bücher mit Rico und Oskar.
  • Inhalt: Rico soll ein Ferientagebuch führen, doch das ist alles andere als leicht, denn er ist, wie er sich selbst beschreibt ein „tiefbegabtes“ Kind. Aber Rico stellt sich dieser Aufgabe und was er in den Ferien erlebt ist es auch durchaus wert aufgeschrieben zu werden: Alles beginnt mit Einern Fundnudel. Anschließend kommt Rico gemeinsam mit seinem neuen Freund Oskar, der übrigens hochbegabt ist,  einem Entführer mit dem Namen Mister 2000 auf die Spur und auch die Tieferschatten verlieren ihren Schrecken.
  • Rezension: Als ich das Buch an meinem Geburtstag geschenkt bekommen habe,war ich sofort von dem Klappentext auf begeistert, der folgendermaßen beginnt: „Ich sollte an dieser Stelle wohl erklären, dass ich Rico heiße und ein tiefbegabtes Kind bin. Das bedeutet, ich kann zwar sehr viel denken, aber das dauert meistens etwas länger als bei anderen Leuten“ Dann blätterte ich durch das Buch und lass die erste Überschrift „Die Fundnudel“ sowie die ersten Zeilen des Buches und musste sofort schmunzeln. Auch die Illustrationen gefielen mir schon auf den ersten Blick sehr gut. Und als ich dann begann das Buch zu lesen, erinnerte ich mich sofort an den guten ersten Eindruck und wurde darin bestätigt. Das Buch hat mich von der ersten Seite an überzeugt und auch nicht nachgelassen. Rico und seine Art und Weise die Welt zu beschrieben sind einfach total lustig, besonders, wenn man so wie ich an einer Grundschule arbeitet und täglich mit Kindern und ihren interessanten Gedankengängen zu tun hat. Besonders lustig sind die Worterklärungen, die Rico in sein Tagebuch einfließen lässt. Aber neben der  Art und Weise des Buches ein Kind erzählen zu lassen, gefällt mir auch die Geschichte sehr gut. Das ist Freundschaft! Und Freunde müssen sich eben nicht unbedingt ähnlich sein. Freunde sind Freunde, auch wenn man sich von außen vielleicht darüber wundern mag, was dieses zwei Menschen zusammen gebracht hat, Gefühle sind nicht mit Logik zu erklären und Freundschaft auch nicht! Und es wird deutlich, dass man wahnsinnig „intelligent“ sein muss, um seinen Freunden zu helfen, sondern nur genug Mut aufbringen, durchhalten und eben ein guter Freund sein. Dabei kann man sich an Rico ein Beispiel nehmen, der seine Grenzen kennt, aber trotzdem daran glaubt, dass er es schaffen kann, seinen Freund zu retten und den Entführer zu entlarven. Okay, seine Schlussfolgerungen sind nicht immer richtig, aber das ist ja irgendwie auch zweitrangig. Ich kann verstehen, dass dieses Buch den deutschen Literaturpreis bekommen hat: Es ist einfach klasse und ein sehr schönes Bespielt für eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen zwei ganz unterschiedlichen Kindern. Es ist sehr empfehlenswert für jeden der Bücher und Kinder mag- ich liebe dieses Buch!!! Vielen Dank noch einmal an meine Freundin, die mir dieses wundervolle Buch geschenkt hat!
  • Bewertung: 

Rezension: Göttlich verdammt

Josephine Angelini – Göttlich verdammt

  • Verlag: Cecile Dressler Verlag
  • Seitenzahl: 496
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt:
    Helen hat von Anfang an ein komisches Gefühl, als eine neue Familie auf die Insel zieht. Außerdem hat sie seltsame Versionen, u.a. solche die sie zu Mord aufrufen. Als sie sich dann in Lucas den Sohn der Familie verliebt wir langsam klar, was die Versionen bedeuten und dass sie damit einen Kampf der Mächte auslösen. Denn ihre Liebe  darf nicht sein, denn sie würde den Untergang der Menschheit bedeuten. 
  • Rezension:
    Ich kann nicht eindeutig sagen, ob mir das Buch gut gefallen hat und ob ich es weiterempfehlen kann. Der Anfang war sehr spannend, dann zog es sich etwas, den Mittelteil fand ich super und das Ende hat mich dann wieder enttäuscht. Ich glaube mir war es etwas zu viel griechische Mythologie, über die ich zu wenig weiß. Andererseits ist es gerade diese Verbindung die das Buch ausmacht. Die Idee des Buches gefällt mir nach wie vor gut, auch wenn das Thema einer Liebe, die nicht sein darf nicht ganz neu ist findet sich hier eine schöne Verarbeitung dieser Thematik. Was mir wirklich gut gefällt ist die enthaltene Botschaft, welche enorme Kraft die Liebe hat. Auch die einzelnen Charaktere finde ich klasse und den Umgang mit dem Thema Freundschaft gut gelungen, als sich Matt z.B. einmal äußert, dass es um keine andere Spezies, sondern um Freunde geht. Ich werde das Buch trotzdem nicht noch einmal lesen und bin mir nach wie vor nicht sicher, ob ich es empfehlen kann.
  • Bewertung: