Rezension: Das schwarze Buch der Geheimnisse

F. E. Higgins – Das schwarze Buch der Geheimnisse

  • Verlag : Oetinger
  • Seitenzahl : 286
  • Teil einer Reihe? : Nein
  • Inhalt:
    Der Junge Ludlow flieht vor seinen Eltern und seiner Vergangenheit und rettet sich im letzten Moment auf eine Kutsche. Diese bringt ihn in ein kleines Dorf, wo er auf den Geheimnis-Pfandleiher Joe Zabbidou trifft und dieser ihn als seinen Lehrling einstellt. Von nun an ist es seine Aufgabe, die Geheimnisse der Dorfbewohner, die diese mitten in der Nacht an Joe verkaufen, in einem Buch aufzuschreiben: Mord, Diebstahl, Betrug und noch vieles mehr. Irgendwann wird es dann auch für Joe und Ludlow selbst gefährlich in dem Dorf zu leben…
  • Rezension:
    Das Buch hat mich gefesselt. Manchmal war es sehr gruselig aber immer spannend, denn bis zum Ende wusste auch der Leser nicht, was es mit Joe und seinem Buch der Geheimnisse auf sich hat. Die verschiedenen Schrifttypen innerhalb des Buches machen es besonders interessant und verdeutlichen die verschiedenen „Autoren“ der Texte innerhalb des Buches. Dabei passen die Schriften wie ich finde gut zur jeweiligen Persönlichkeit. Die Charaktere des Buches sind allgemein sehr vielseitig und authentisch erdacht und machen innerhalb der Geschichte eine Wandlung, meist zum Positiven, durch. Dabei gefällt mir besonders Joe sehr gut und auch die Rolle des Frosches finde ich klasse. Auch das Ende der Geschichte gefällt mir sehr gut und ich würde gern wissen, wie es mit Joe und Ludlow weitergeht. Die Idee der Geschichte – ein Geheimnis-Pfandleiher –  gefällt mir sehr gut und ich denke, es würde vielen Menschen gut tun, wenn es wirklich einen Geheimnis-Pfandleiher gäbe, bei dem sie unter dem Sigel der Verschwiegenheit alle ihre Geheimnisse loswerden könnten. Ich denke viele Gemeinschaften würden von so einer Einrichtung profitieren – eine wirklich tolle Idee und ein spannendes Buch.
  • Bewertung:  

Rezension: Komm mit, wir reisen zu Mozart

Herbert Rosendorfer – Komm mit, wir reisen zu Mozart

  • Verlag : arsedition
  • Seitenzahl : 32
  • Teil einer Reihe? : Ja – Es ist ein Buch aus der Reihe „TING – hör dich schlau!“
  • Inhalt:
    Der fünfjährigen Pauline ist langweilig. Doch zum Glück kommt ihr Opa zu Besuch und nimmt sie mit auf den Dachboden zu seinen Zauberklavier. Von dort aus startet sie ihre Reisen zu Mozart. Sie trifft ihn in Salzburg als kleinen Jungen, in Paris, Rom und Wien und darf ihn am Ende sogar noch in die Oper „Zauberflöte“ begleiten, bevor der sich mit der „kleinen Nachtmusik“ von ihr verabschiedet.
  • Rezension:
    Ich finde dieses Buch großartig. Die Kinder werden durch Pauline mit hinein-genommen in Mozarts gesamtes Leben. Sie erfahren viel über das Leben zur damaligen Zeit, Mozarts Biografie und seine Musik. Die Geschichte gefällt mir sehr gut, besonders niedlich ist die Stelle als Pauline Mozart Gummibärchen schenkt oder als sie ein bisschen eifersüchtig auf Constanze ist. Die Illustrationen unterstützen das Gelesene sehr schön, aber die Krönung ist der „TING-Stift“.  Er ermöglicht es dem Leser Einblicke in die Gedanken einiger Personen zu bekommen, gibt Hintergrundinformationen und unterstützt das Buch mit Hörbeispielen, ohne das man zusätzlich eine CD einlegen muss. So wird das (Vor-)lesen zu einem besonderen Erlebnis.
  • Bewertung:  

Rezension: An der Arche um Acht

Ulrich Hub – An der Arche um Acht

  • Verlag : dtv junior
  • Seitenzahl : 86
  • Teil einer Reihe? : Nein
  • Inhalt:
    Eine Taube überbringt die Einladungen an die Tiere, die mit Noah in die Arche dürfen. Es ist nun aber sehr ungünstig, dass immer nur jeweils ein Paar jeder Tierart mit auf die Arche darf und die Pinguine zu dritt sind. Also packen die beiden Pinguine kurzerhand ihren kleinen Freund in einen Koffer, nachdem sie ihn ohnmächtig geschlagen haben. Auf diese Art und Weise gelingt es ihnen den Kleinen an Board der Arche zu schmuggeln. Eine erlebnisreiche Reise beginnt, auf der die Pinguine eine Menge über andere Tiere, Noah und Gott lernen.
  • Rezension:
    Dieses  Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte der Pinguine ist niedlich erdacht und liebevoll mit kleinen Details ausgeschmückt. Auch die auf jeder Doppelseite zu findenden Illustrationen in schwarz-weiß sind meiner Meinung nach sehr gut gelungen und unterstützen die Geschichte und tragen dazu bei die Aufmerksamkeit zu binden. Das Buch eignet sich sehr gut dazu mit Kinder über die Geschichte der Arche Noah zu sprechen, die die Geschichte schon aus einer Kinderbibel kennen. Ich war überrascht, welche interessanten Ideen die Kinder hatte und wie „logisch“ ihnen diese Geschichte erscheint. Außerdem war ich begeistert davon, welche tollen Vorstellungen und Bilder über Gott die Kinder haben – sie ähneln dabei den Pinguinen, die Dinge einfach hinnehmen ohne sie zu viel zu hinterfragen. Die Gespräche, die sich anhand dieses Buches, z.B. der Stelle, als „herauskommt“ das Gott gerne Käsekuchen ohne Rosinen isst, mit den Kindern ergeben haben, waren sehr beeindruckend für mich. Ich habe gestaunt, wie leicht das Philosophieren mit Kinder sein kann und wie leicht man mit ihnen über ihre Gottesvorstellungen ins Gespräch kommen kann und wie vielfältig und schön diese sind. Ich denke wir Erwachsenen können viel von den Kindern lernen, was das Denken ohne Grenzen anbetrifft.
  • Bewertung:   

    Ein spannendes Buchquiz zu diesem Buch findest du auch unter www.antolin.de
    © Schroedel, Braunschweig