Rezension: Das große Buch vom kleinen Eisbären

Hans de Beer – Kleiner Eisbär. Das große Buch vom kleinen Eisbären. Alle 10 Abenteuer in einem Band

  • Verlag: NordSüd
  • Seitenzahl: 192
  • Teil einer Reihe?: Es ist ein Sammelband einer Serie und beinhaltet folgende 10 Geschichten:
    1. Kleiner Eisbär – Wohin fährst du Lars?
    2. Kleiner Eisbär – Lars komm bald wieder!
    3. Kleiner Eisbär – Nimm mich mit Lars!
    4. Kleiner Eisbär – Lars und der Angsthase
    5. Kleiner Eisbär – Kennst du den Weg Lars?
    6. Kleiner Eisbär – Lass mich nicht allein, Lars!
    7. Kleiner Eisbär – Hilf mir fliegen, Lars
    8. Kleiner Eisbär – Lars rettet die Rentiere
    9. Kleiner Eisbär – Lars in der Walbucht
    10. Kleiner Eisbär – Lars, bring uns nach Hause!
  • Inhalt: Den kleinen Eisbären Lars und seine Abenteuer gibt es bereits seit 30 Jahren und damit gehört er wohl zu den bekanntesten Kinderbuch-Charakteren. In diesem Sammelband findet man alle 10 bisherigen Abenteuer eingerahmt von  einigende veröffentlichten Skizzen und einem ausführlichen Nachwort mit der Entstehungsgeschichte des kleinen Eisbären. 
  • Rezension:  Ich liebe den kleinen Eisbären Lars, er hat mich schon als Kind begleitet und jetzt lese ich seine Abenteuer gemeinsam mit meinem kleinen Sohn. Er liebt genau wie ich die wundervollen Illustrationen und zeigt immer voller Begeisterung auf den kleinen Eisbären, wenn er ihn auf einem der Bilder entdeckt, auch wenn er die Handlung noch nicht versteht. Ich finde es großartig, dass es nun einen Sammelband gibt, in dem diese vielen märchenhaften Abenteuer zusammengetragen sind. Dabei kann man dann auch lesen, wie sehr sich Lars innerhalb der Abenteuer verändert. Es macht total viel Spaß dieses Buch vorzulesen und sich diaeinzigartigen Bilder mit dem hohen Wiedererkennungswert anzuschauen. Ich kann euch Alen diesen Sammelband nur absolut empfehlen, egal b ihr schon die einzelnen Bücher besitzt oder nicht. Er ist auch ein wunderbares Geschenk zu Weihnachten.
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Fünf Jahres Buch

Fünf Jahres Buch

  • Verlag: arsedeition
  • Seitenzahl: 400
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Ein Kalender-Tagebuch, dass für jeden Tag etwas Platz zum eintragen bietet und aber auch jeweils eine Frage oder grafische Anregung, was man heute schreiben könnte. Das allein ist, aber noch nicht das Besondere, denn auf jeder Seite finden sich untereinander fünf Kästchen, so dass man das Buch fünf Jahre hintereinander ausfüllen kann.
  • Rezension:  Ich habe dieses ganz Besondere Buch letztes Jahr zum Geburtstag geschenkt bekommen und jetzt begleitet es mich schon fast ein Jahr täglich. Der Untertitel „Eintragen und Erinnern“ ist wirklich sehr gut gewählt und ich freue mich schon darauf, dass ich dann bald in die „zweiten Kästchen“ des Buches schreiben darf und dabei dann immer daran erinnert werden, was ich vor einem Jahr zu der Frage gedacht habe. Die Auswahl der Fragen bzw. grafischen Anregungen für den Tagebuch-Eintrag finde ich insgesamt sehr gelungen, einige Aspekte wiederholen sich regelmäßig, anderes taucht überraschen auf. So hat man einen perfekten MIx. Ich bin total begeistert von diesem Buch und habe es daher auch schon mehrfach selbst verschenkt und finde gerade zu Weihnachten und dem Jahreswechsel ist es ein tolles Geschenk und ein guter Zeitpunkt damit zu starten, Es ist aber auch ohne Probleme möglich, damit zu jeden anderen Datum zu beginnen. Euch allen kann ich dieses Buch wirklich nur empfehlen!
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Gute Nacht, kleine Eule! / Die Eule mit der Beule

Tanja Jacobs & Susanne Weber – Gute Nacht, kleine Eule! / Die Eule mit der Beule

  • Verlag: Oetinger
  • Seitenzahl: 16
  • Teil einer Reihe?: Ja, es gibt neben diesen beiden Bücher z.B. noch „Die kleine Eule feiern Weihnachten“.
  • Inhalt: Die kleine Eule hat ein sehr spannendes Leben, einmal muss sie sich Hilfe holen, nachdem sie eine Beule bekommen hat… (Eule mit der Beule) und ein anderes Mal kann sie absolut nicht einschlafen, egal was sie auch versucht (gute Nacht kleine Eule). Wer oder was kann ihr wohl helfen?
  • Rezension:  Diese beiden Pappbilderbücher gehören eindeutig zu den Lieblingsbüchern meines Sohnes. Die Eule mit der Beule hat ihn bei seinen Krankenhaus-Aufenthalten begleitet und das auch beim Einschlafen. Ich habe ihm die Geschichten regelmäßig vorgelesen, seit er ca. 4 Monate alt ist, das eine bei Bedarf und das andere mehr als ein halbes Jahr lang täglich zum Einschlafen. Jetzt ist er 20 Monate alt und sucht sich immer noch regelmäßig diese beiden Bücher zum Vorlesen aus. Ich kann ihn sehr gut verstehen, denn die Geschichten sind einfach großartig, es macht Spaß sie zu lesen, besonders weil sie sich reimen und Anzuschauen, weil die Bilder so niedlich und einprägsam sind. Ganz nebenbei zaubern sie immer ein Lächeln auf das Gesicht meines Kleinen. Ich kann euch die Bücher der kleinen Eule wirklich total empfehlen und finde sie sind z.B. auch tolle Geschenke zu Weihnachten.
  • Bewertung: 5 Sterne

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Rezension: Alles lief gut

Franck Prevot – Alles lief gut

  • Verlag: Tintentrinker Verlag
  • Seitenzahl: 28
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Die roten Knöpfe lebten glücklich zusammen und man kann wirklich sagen alles lief gut. Doch dann tauchte plötzlich ein blauer Knopf auf und brachte alles durcheinander. Die roten Knöpfe waren sehr skeptisch, besonders als nach und nach noch mehr blaue Knöpfe auftauchten. Doch irgendwann gewöhnten sie sich an die Anwesenheit der blauen Knöpfe und alles lief wieder gut, bis ein sonderbarer Knopf auftauchte…
  • Rezension:  Die Idee des Bilderbuches gefällt mir sehr gut, die Umsetzung finde ich aber leider nicht so 100 % gelungen. Zum einen finde ich es eher ungünstig, dass die blauen Knöpfe sehr dunkel, ja fast schwarz sind und diese Farbe hat gleich immer einen negativen Beigeschmack. Zum Anderen finde ich die Worte nicht so kIndgerecht. Trotzdem bin ich mir sicher, dass dieses Bilderbuch sich sehr gut im Kindergarten und in der Grundschule einsetzten lässt, um schon mit den Kleinsten über das Andersen und die Integration zu sprechen – Aspekt des sozialen Lernens, die immer wichtiger werden.
  • Bewertung: 

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Rezension: Das Gespenst von Canterville

Oscar Wilde – Das Gespenst von Canterville

  • Verlag: Headroom
  • Länge: 1 CD
  • Teil einer Reihe?: Ja, es gehört zur Reihe „mit Pauken und Trompeten“.
  • Inhalt: Das Gespenst von Canterville ist ein Klassiker von Oscar Wilde. Dieser wird hier neu vertont und von Orchester begleitet. Der amerikanische Botschafter Hiram B. Otis zieht mit seiner Familie, u.a. der Tochter Virginia, in ein Schloss, in dem es spuken soll. Die Amerikaner glauben zuerst nicht an den Spuk, und beseitigen immer schnell die Spuren. Doch dann trifft Virginia auf das traurige Gespenst und verwindet kurz darauf spurlos…
  • Rezension:  Ich kannte die Geschichte vorher nur sehr grob und mag sehr gerne Orchester-Vertonungen von Geschichten so wie z.B. auch bei „Peter und der Wolf“, daher war ich sehr neugierig auf das Hörbuch. Es war sehr spannend aber auch ziemlich düster. Die Handlung wurde durch das Orchester perfekt unterstützt. Für Kinder kann ich es trotzdem nur dann empfehlen, wenn sie nicht zu klein und „empfindlich“ sind, denn die gesamte Stimmung ist schon recht düster. Hörenswert ist das Hörbuch aber auf jeden Fall.
  • Bewertung: 

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Rezension: Die Tochter des Wassermeisters

 Dietrich Schilling – Die Tochter des Wassermeisters. Ein Roman aus dem alten Kambodscha

  • Verlag:Ostasienverlag
  • Seitenzahl: 196
  • Teil einer Reihe?: Nein
  • Inhalt: Der Roman spielt in der Blütezeit des südostasiatischen Königreiches Angkor im Jahre 1200. Damals wie heute hat das Wasser in dem Gebiet eine zentrale, lebenswichtige Bedeutung für Mensch und Tier. Dämme, Kanäle und Wasserreservoirs wurden unter die Verantwortung von Wassermeistern gestellt. Nur drei sind dem König gegenüber direkt verantwortlich. Einer von ihnen, ein angesehener und überaus fähiger Mann, ist Samay, der mit seiner Frau Kaliyan und seinen drei Kindern in einer harmonischen Familie lebt. Chenda, seine jüngste zwölfjährige Tochter, liebt ihren Vater sehr und ist fasziniert von seiner Arbeit. In ihr wächst der damals für Frauen ungeheuerliche Wunsch, auch Wassermeisterin zu werden. Doch bevor sie diesen Wunsch verfolgen kann, muss sie dem Ruf des Königs gehorchen, der junge Mädchen im ganzen Land auswählt, die in seiner Tanzschule eine Ausbildung zur „himmlischen Tänzerin“ absolvieren müssen. Eine Verweigerung kommt nicht in Frage, denn Chenda will ihren Vater retten, der aufgrund eines riesigen Fischsterbens während einer großen Trockenheit in Ungnade gefallen ist. Er soll Schuld an dem Sterben haben, ohne dass man ihm einen konkreten Vorwurf machen könnte. Chenda will durch ihr Opfer- eigentlich will sie sich nicht von Familie und Freundinnen trennen- den König milde stimmen und so den Vater vor dem Gefängnis bewahren. Obwohl der Tanz ihr überraschenderweise viel Freude bereitet und sie eine besondere Begabung dafür hat, kehrt Chenda zu ihrer Familie zurück.
  • Rezension: Der Autor hat seinem Roman einen sehr persönlichen Nachtrag angefügt, der nicht nur Aufschluss gibt über die geschichtlichen und geografischen Hintergründe der Ereignisse. Er lässt den Leser auch teilhaben an seiner eigenen Faszination an den ostasiatischen Ländern, an seiner Liebe zu diesen Regionen und an seiner Neugier auf deren Kultur.
    Die Geschichte liest sich anfänglich etwas mühsam durch die fremdländischen Namen von Menschen, Tempeln und Wasserspeichern, die oft aneinandergereiht werden. Aber durch die im Anhang befindliche Liste der handelnden Personen und durch das Glossar kommt man bald ohne ständiges Nachschlagen aus. Der Leser taucht ein in eine fremde Welt, die durch eine genaue und detailreiche Schilderung zu faszinieren beginnt. Die Familienmitglieder sind sehr genau beobachtet und facettenreich beschrieben. Ihre allmählichen Wandlungen im Laufe der Geschichte sind glaubhaft. Ganz besonders wächst einem die junge Chenda ans Herz, die Erfahrungen durchlebt, die auch westlichen Mädchen in dem Alter widerfahren wie: zärtliche Bindung an die beste Freundin, eine besondere Verbundenheit mit dem Vater, innige Liebe zur Mutter, gepaart mit Fürsorglichkeit, rebellische Auflehnung gegen die herrische Großmutter , erste Liebe. Aber sie erlebt das alles in einem abenteuerlichen, manchmal bedrohlichen Lebensumfeld, und wie sie das meistert ist überaus lesenswert. Einzig die sich oft wiederholenden, spannungsheischenden Andeutungen am Ende von inhaltlichen Einheiten wie: „irgendetwas stimmte nicht“, „etwas hat sich verändert“ oder „doch in der Nacht hatte sich etwas verändert“ sind meines Erachtens überflüssig, denn dieses Fazit kann man als Leser schon selber ziehen.
    Erwähnenswert ist noch die Umschlaggestaltung, die sich wohltuend von technisch glatten, fotografisch genauen Abbildungen abhebt. Das Umschlagsbild taucht zu Beginn des ersten Kapitels noch einmal als Miniaturaquarell auf und man hätte sich im Inneren des Buches noch mehr davon gewünscht. Aber dafür gibt es anschauliche Detailfotos von Statuen und Tempelreliefs, die jeweils mit einem Zitat aus dem Romantext unterlegt sind.Fazit: Eine spannende Lektüre und eine gute Anregung, sich mit fremden Kulturen zu beschäftigen und auseinanderzusetzen.
  • Bewertung: 

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Rezension: Papa ruft an

Bastian Bielendorfer – Papa ruft an. Standleitung zum Lehrerkind

  • Verlag: Piper
  • Seitenzahl: 272
  • Teil einer Reihe?: Ja, es gibt noch mehr Bücher vom Lehrerkind.
  • Inhalt: Bastian Bielendorfer ist Comedian, Diplompsychologe und Lehrerkind. Diesmal berichtet er auf humorvolle Art und Weise davon, wie er seinem Vater die Welt der Technik und neuen Medien näher bringt und dafür mit guten Ratschläge belohnt wird. Und als wäre das nicht schon genug ist da auch noch sein zwölfjähriger Neffe Ludger…
  • Rezension:  Das Buch hat mich wirklich sehr gut unterhalten. Die vielen Anekdoten haben mich zum Schmunzeln gebracht und manchmal habe ich mich irgendwie auch ertappt gefühlt. Wer etwas lustiges für Zwischendurch sucht, der ist hier genau richtig – man muss auch nicht die anderen Bücher vorher lesen.
  • Bewertung: 

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